ZDK begrüßt Nachrüstungen zur Vermeidung von Fahrverboten

Foto: ZDK

Der Dieselskandal ist nach den neuerlich bekannt gewordenen Vorwürfen gegen Daimler und Mercedes aktueller denn je. Und inzwischen droht man dem Konzern auch schon von Behördenseite mit einer großen Rückrufaktion, die dem Konzern viel Geld kosten könnte. Doch was passiert eigentlich bei einer Rückrufaktion? In der Regel versuchen die Hersteller das „Problem“ mit einem Softwareupdate zu beseitigen. Ob die Fahrzeuge nach dem Update so sehr viel sauberer sind, ist so richtig noch nicht nachgewiesen. Einige Umweltexperten jedenfalls verneinen dies. Sauberer in jedem Fall wäre es, wenn eine entsprechende, physische Abgasfilter-Nachrüstung erfolgt.

Abgasfilternachrüstung ist wünschenswert, aber teuer

Hier ist aber derzeit noch niemand bereit die Kosten dafür zu übernehmen. Klar ist aber auch, dass die KFZ-Branche bei einer solchen staatlichen Anordnung ordentlich Umsatz generieren könnte. Kein Wunder also, dass das ZDK die Nachrüstung, die jüngst vom baden-württembergischen Verkehrsminister Herrmann gefordert wurde, begrüßt. Nachrüstung von Dieselfahrzeugen zur Reduzierung des Stickoxid-Ausstoßes wird vom Kfz-Gewerbe begrüßt. „Alles, was Fahrverbote verhindern hilft, sollte realisiert werden“, so ein ZDK-Sprecher. Bereits Anfang Mai hatte sich der ZDK-Vorstand gegen Fahrverbote für Diesel-Fahrzeuge und für die Förderung von Nachrüstlösungen ausgesprochen. Hier seien insbesondere Autohersteller und Zulieferer, aber auch die Politik gefordert.

„Das Kraftfahrzeuggewerbe steht bereit für die Umrüstung“, so der Sprecher.

Infoflyer für potenzielle Autokäufer vom ZDK

Ganz aktuell legt der ZDK einen Info-Flyer für potenzielle Autokäufer auf, der die Vorteile moderner Dieseltechnik beschreibt und in Kürze kostenlos von den Autohäusern und Kfz-Betrieben im Kfz-Meister-Shop bestellt werden kann.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Kommentar verfassen