Volkswagen bringt Bauernopfer im Affenskandal

Foto: Wikimedia

Der Volkswagenkonzern hat ein Management, das scheinbar darauf geschult wurde, absolut kein Fettnäpfchen auszulassen. Nach dem Bekanntwerden, dass mit einem eigens zu Forschungszwecken gegründeten Verein, Tierversuche an Affen durchgeführt wurden, hat es in der Öffentlichkeit einen deutlichen Aufschrei gegeben. Während viele die Abgasmanipulationen noch für sich als Bagatelle abgetan haben, reißt der neuerliche Tierversuchsskandal das Image der Marke nun deutlich nach unten.

Volkswagen bemüht sich um Schadensbegrenzung und beurlaubt Generalbevollmächtigten Steg

Der Volkswagenkonzern bemüht sich in diesem Zusammenhang nun um Schadensbegrenzung und feuert scheinbar einen „Generalbevollmächtigten“ Einen wie es scheint Cheflobbyisten des Konzerns, der – selbstverständlich für ein Bauernopfer- die volle Verantwortung in der Sache übernehmen will. Durch das Herumexperimentieren mit Autoabgasen an Tieren und wie etwas später zu hören war, auch an Menschen, wurde die Debatte stark emotionalisiert.

Müller distanziert sich

Auch der Vorstand Matthias Müller distanzierte sich öffentlich von der Versuchsreihe mit den Affen. Sinngemäß gab er der Presse zu verstehen, dass es Dinge gäbe, die man einfach nicht tut. Nach Meinung von Müller, gehören solche Versuche scheinbar dazu. Ob die späte Reue noch was bringt bleibt allerdings abzuwarten. Auch Kanzlerin Angela Merkel äußerte sich bereits für Ihre Verhältnisse ziemlich deutlich.

Steg ist seit 2012 Generalbevollmächtigter bei VW. Steg wurde vermutlich vor allem wegen seiner Kontakte in die Politik bei VW angeheuert.

Es bleibt abzuwarten ob der Vorstand diese Krise überlebt. So wie es ist, kann es nicht bleiben bei VW.

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