Teslas erster große Rückruf hat begonnen

Foto: Tesla Screenshot

Stress gibt’s bekanntlich in der feinsten Hütte. Nachdem in den vergangenen Monaten vor allem die deutschen Automobilhersteller öffentlich gescholten wurden, schwenkt die Presse nach einer neuerlichen Meldung nun auf die Elektromobilindustrie um. Tesla musste heute verkünden, dass die Luxus-Karossen Tesla S zurück in die Werkstätten müssen.

Offenbar gibt es Probleme mit Schrauben des deutschen Automobilzulieferers Bosch.

Rückruf bei Tesla: Rostgefahr an Schrauben von Bosch

Der Rückruf bei Tesla hat eine größere Dimension. Zwar ist es nicht ganz so schlimm, wie wenn bei Toyota etwas schiefläuft, aber inzwischen sind rund 123000 Fahrzeuge betroffen. Der Rückruf bei Tesla bezieht sich auf Schrauben des Fahrzeuges, die in Gegenden mit kaltem Wetter rosten können.

Betroffen seien Modelle, die vor April 2016 gebaut wurden, also noch den frühen Tesla Generationen entsprechen. Trotzdem ist es ärgerlich, wenn bei einem Elektrofahrzeug im Gegenwert eines kleinen Einfamilienhauses plötzlich wichtige Ersatzteile beginnen zu rosten und deshalb langfristig das Auto larm legen.

Panik ist nicht angebracht, Gefahr nicht akut

Wie Tesla mitteilt, sind die Fahrzeuge bis zum Termin in der Werkstatt aber bedenkenlos weiter zu benutzen. Eine konkrete Gefahr bestehe nicht.

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