Spritpreise in den Stadtstaaten am günstigsten

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Foto: ADAC

Die Spritpreise in Deutschland sind derzeit nur wenig sinnvoll zu deuten. In Hamburg, Bremen und Berlin ist Benzin derzeit billiger als in allen anderen Flächenstaaten in Deutschland. Die aktuellste ADAC-Spritpreisstudie der gegenwärtigen Kraftstoffpreise in den Ländern macht deutlich: Die Hamburger zahlen im Schnitt mit 1,339 Euro je Liter Super E10 national am wenigsten für Ihren Kraftstoff. Kaum teurer tankt man auch in Bremen und Berlin (beide 1,340 Euro/Liter).

Am tiefsten in die Tasche greifen müssen Autofahrer im Saarland, wo ein Liter E10 1,371 Euro kostet. Auch in Hessen und Baden-Württemberg ist Super E10 mit durchschnittlich 1,369 Euro relativ teuer. Ursächlich für die günstigeren Kraftstoff-Preise in den Stadtstaaten ist die dort vorherrschende Konkurrenz.

Diesel in Meck-Pomm am günstigsten

Das deutlich günstigste Land für Dieselkraftstoff ist Mecklenburg-Vorpommern. Hier schlägt ein Liter des Selbstzünderkraftstoffs im Schnitt mit 1,127 Euro zu buche. Auf dem zweiten Platz liegt die Stadt Hamburg mit 1,136 Euro noch vor Bremen mit 1,138 Euro. Das Nachsehen haben erneut die Saarländer bei einem Durchschnittspreis von 1,182 Euro. Auch Baden-Württemberg 1,182 Euro und Bayern 1,177 Euro zählen zu den teuren Bundesländern.

Für die Preisstudie hat der ADAC am Freitag um 11 Uhr die aktuellen Preise aller rund 14.000 bei der Markttransparenzstelle erfassten Tankstellen in die Auswertung einfließen lassen. Die Durchschnittswerte stellen eine Momentaufnahme dar und zeigen, dass es teils deutliche regionale Preisunterschiede gibt. Erfahrungsgemäß werden die Kraftstoffpreise im Tagesverlauf mehrfach angepasst, wodurch sich auch das Ranking der Bundesländer ändern kann.

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