SPD-Preuß: Deutschland muss dringend moderne Verkehrsleitsysteme einführen

SPD- Europaabgeordnete Gabriele Preuß fordert mehr als nur die Freigabe von Standstreifen

Das Verkehrsministerium NRW hat bekannt gegeben zur Vermeidung von Staus künftig Standstreifen auf Autobahnen freizugeben. Gabriele Preuß, Mitglied im Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments, fordert mehr als das:

„Die Freigabe von Standstreifen allein wird unsere Verkehrsprobleme nicht lösen, vielmehr brauchen wir umfassende Investitionen in die Infrastruktur und eine Digitalisierung der Autobahnen.“

Abschauen bei den europäischen Nachbarn

Andere europäische Staaten sind bei diesem Thema bereits deutlich weiter und könnten als Vorbild dienen:

 „Ein Blick zu unseren Nachbarn in den Niederlanden zeigt, dass moderne Verkehrsleitsysteme Staus effektiver vermeiden können. Diese geben Standstreifen je nach Verkehrsaufkommen frei und können bei Problemen, etwa durch liegengebliebene Fahrzeuge auch zeitnah Spuren schließen. Zudem lässt sich damit der Verkehrsfluss in die Innenstädte besser regeln.“

Freigabe von Standstreifen dürfe nicht zum Sicherheitsrisiko werden

Damit die Freigabe zusätzlicher Fahrspuren nicht zu einem Sicherheitsproblem führt, müssen daher aus Sicht der Europaabgeordneten kurzfristig weitere Maßnahmen ergriffen werden:

„Aktuell gibt es bei der Freigabe von Standstreifen noch ein erhöhtes Unfallrisiko, zumal viele in Deutschland noch nicht mit der Maßnahme vertraut sind. Wir benötigen daher eindeutige Anzeigetafeln und entsprechende Informationen für die Autofahrer.“

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