Mittelstandspräsident Ohoven findet E-Auto Quote unsinnig.

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Auch auf die Gefahr hin, dass wir uns bei Autoankauf Online in der Sache widerholen, bleibt festzuhalten, dass der erste Deutsche Dieselgipfel für die Verbraucher und auch für die Natur ein Reinfall war. Lösungen konnten, wie oft berichtet, keine aufgezeigt werden. Die Fahrverbote bleiben weiterhin eine große Bedrohung für die Wirtschaft und sind noch lange nicht vom Tisch. Auch wenn es die Hersteller und auch die Politik gern so andeuten.

In einem Statement bei Facebook forderte Kanzler Kandidat Martin Schulz nun vorsichtig nach dem gescheiterten Diesel Gipfel eine Quote für E-Fahrzeuge. Selbstredend dass dieser Vorschlag bei der Wirtschaft bzw. bei ihren mittelständischen Vertretern nicht gut ankommt.

Der Mittelstandspräsident Mario Ohoven, reagierte heute sofort in einer Pressemeldung auf die Forderung von Martin Schulz.

„Die Forderung nach einer Quote für Elektroautos ist ein durchsichtiges Wahlkampfmanöver von Martin Schulz. Elektromobilität muss durch Anreize gefördert werden, nicht durch Zwang. Vorrangiges Ziel ist dabei der flächendeckende Ausbau der Ladeinfrastruktur.

Eine Quote wäre nicht nur unsinnig, sondern auch überflüssig. Die EU hat bereits ein Flottenziel von 95 Gramm CO2 pro Kilometer für neu zugelassene PKW ab 2020 festgesetzt. Momentan liegt der Durchschnittswert deutscher Neuwagen bei 127 Gramm. Die Autohersteller werden die CO2-Emissionen allein schon deshalb senken, um Strafzahlungen zu vermeiden.

Was wir jetzt brauchen, ist eine Nachrüstung der alten Dieselfahrzeuge und eine Rückkaufpflicht für Hersteller bei manipulierten, gewerblich genutzten Dieselfahrzeugen. Umweltprämien sind dagegen ein reines Marketinginstrument der deutschen Autoindustrie“

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