Innogy holt sich BMW Manager für die eMobility-Sparte

Screenshoot: innogy eMobility

Die Elektromobilität greift weiter um sich und die ersten Unternehmen beginnen bereits mit dem Stühle rücken. Tesla baut enormen Druck auf die Automobilindustrie in Deutschland auf und Fachkräfte sind bisher eher spärlich gesät. Neben den klassischen Akteuren der Automobilindustrie drängen nun vor allem auch die Energieversorger, die sich früher vornehmlich um die Versorgung von Haushalten kümmerten in die Emobility.

Das Unternehmen das früher VoRWEg ging, nun aber innogy heißt, greift in diesem Zusammenhang erstmalig in die Personalkiste der Automobilindustrie.

Neue Doppelspitze im Konzern bearbeitet das Thema emobilty

So schafft sich innogy eine komplett neue Doppelspitze im Konzern: BMW-Manager Stefan von Dobschütz, der in der Vergangenheit als General Manager bei der eMobility-Marke BMW i tätig war, wechselt zum 8. Mai in die eMobility-Sparte von innogy. Zusammen mit Elke Temme, die den Bereich aufgebaut hat und seit seiner Gründung am Jahresanfang leitet, bildet von Dobschütz die neue Doppelspitze. Die im vergangenen Herbst vom innogy-Vorstand beschlossene Struktur wird nun umgesetzt, das Geschäft mit der Elektromobilität bei innogy planmäßig ausgebaut.

Peter Terium, Vorstandsvorsitzender der innogy SE:

„Für innogy ist eMobility ein Megathema in Deutschland und international. Wenn wir unsere ehrgeizigen Klimaschutzziele erreichen wollen, brauchen wir neben der Energiewende auch eine Verkehrswende. Deshalb bin ich überzeugt: Die Elektromobilität wird kommen – und zwar eher früher als später. Und wir sind mit innogy in einer sehr guten Ausgangsposition, die wir jetzt konsequent weiter ausbauen. Denn wir wollen der führende Lösungsanbieter für Ladeinfrastruktur in Europa und den USA werden.“

Innogy betreibt mehr als 4300 Ladepunkte in Deutschland

Schon heute betreibt innogy in Deutschland ein Netz mit mehr als 4300 Ladepunkten, international sind es mehr als 5700.

„Ich freue mich, dass wir mit Stefan von Dobschütz einen versierten Kenner der Automobilbranche für innogy gewinnen konnten“, erklärt innogy-Vertriebsvorstand Martin Herrmann.

„Gemeinsam bilden Elke Temme und er ein Team, das sich hervorragend ergänzt und wertvolles Know-how aus der Energie- und der Automobilbranche vereint.“ Auch Elke Temme freut sich auf die enge Zusammenarbeit: „Wir haben uns im Bereich eMobility nicht nur viel vorgenommen, die Geschäftseinheit umfasst auch sehr unterschiedliche und komplexe Tätigkeitsbereiche – von der technischen Entwicklung über den Vertrieb bis hin zur operativen Umsetzung. Daher freut es mich sehr, dass ich mit Stefan von Dobschütz einen so kompetenten Kollegen in der Doppelspitze habe, der über viel Erfahrung in der für uns wichtigen Branche der Automobilhersteller verfügt.“

In der Doppelspitze verantwortet Temme die Aufgabenbereiche Produktmanagement, Operations, Produktentwicklung und Kommunikation. Von Dobschütz übernimmt den nationalen wie internationalen Vertrieb inklusive Business Development sowie das Vertragsmanagement.

Stefan von Dobschütz ist diplomierter Physiker und begann seine berufliche Laufbahn bei der Boston Consulting Group. Von dort wechselte er zur BMW Group, wo er Führungsfunktionen in verschiedenen Bereichen übernahm. Zuletzt entwickelte er digitale Geschäftsmodelle für den Vertrieb des Autobauers, bevor er die Leitungsfunktion für BMW i übernahm.

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