IG BCE: Schäden durch den Dieselskandal durch Steuern mildern.

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Die Gewerkschaft IG BCE hat sich interessante Gedanken zur Entschädigung von Dieselbesitzern gemacht, die in Folge des Dieselskandals nun teilweise extreme Wertverluste von teilweise fast neuen Dieselfahrzeugen hinnehmen müssen. Seit dem Gerichturteil in Leipzig schwebt das Damokles Schwert der Fahrverbote über den Dieselbesitzern.

Wenn die bundesdeutschen Kommunen aufgrund zu hoher Schadstoffbelastungen Fahrverbote anordnen müssen, verlieren die Fahrzeuge, die eben genau zu viel von diesen Schadstoffen ausstoßen, erheblich an Wert.

Die Gewerkschaft IG BCE schlägt nun vor, den Wertverlust der Dieselfahrzeuge zukünftig über die Steuer abzufangen. So könnte sich auch der Staat an der Schadensregulierung der Dieselmisere beteiligen und die eigentlich unschuldigen und gutgläubigen Autokäufer von den zweifelsohne entstandenen Schäden entlasten.

Darüber hinaus sei die Automobilzulieferer Industrie, die sich auf die Herstellung von Dieselteilen spezialisiert habe für die Branche und die Wirtschaft systemrelevant. Schon jetzt seien tausende Jobs durch den Skandal zumindest gefährdet. Über eine Beteiligung des Staates, so hofft die Gewerkschaft, können die Jobs der rund 200000 Beschäftigten gesichert bleiben.

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