Geschäftsklimaindex im KFZ-Gewerbe nicht berauschend.

Foto: ZDK

Die Diskussion um die Zukunft des Automobils in Deutschland scheint sich nicht besonders positiv auf die Gesamtsituation am Markt auszuwirken. Die Zahlen sind, wie der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe ausweist, nicht wirklich berauschend. So verweist der ZDK in einer aktuellen Mitteilung darauf, dass die Stimmung im Kfz-Markt inzwischen eher eingetrübt ist.

Der aktuelle Geschäftsklimaindexes für das dritte Quartal 2017, den der Zentralverband Deutsches Kfz-Gewerbe (ZDK) jetzt publiziert hat, weist dieses jedenfalls aus. So liegt der Index-Wert zur aktuellen Geschäftslage im dritten Quartal bei 96,7 Punkten und damit noch niedriger als im dritten Quartal 2016 (98,5).

Auch der Ausblick aufs vierte Quartal lässt nicht hoffen.

Auch die Aussichten für das vierte Quartal 2017 zeugen von Pessimismus. Der Index-Wert zur erwarteten Geschäftslage von Oktober bis Dezember erreichte den Index-Wert von 101 Punkten und liegt damit deutlich unter den Vergleichswerten von 2015 (104,4) und 2016 (105,9). Die Index-Werte fassen die Bewertungen der Kfz-Betriebe für die drei Geschäftsfelder Neu- und Gebrauchtwagen sowie Service zusammen.

Abwrackprämien der Hersteller spielen keine große Rolle am Markt.

Noch keine große Rolle spielen offenbar die Abwrackprämien der Hersteller und Importeure. Das legen die Ergebnisse einer Online-Blitzumfrage des ZDK bei Autohändlern nahe. Auf die Frage „Spüren Sie schon eine Belebung ihres Neuwagengeschäfts durch die Diesel-Eintauschprämienprogramme?“ antworteten 80,4 % der befragten Händler mit „Nein“ und 19,6 % mit „Ja“. Stichtag war der 30. August 2017. An der Befragung hatten 723 Händler quer durch alle Marken teilgenommen.

Auch der Handel mit Neufahrzeugen läuft schlecht.

Das Neuwagengeschäft im laufenden dritten Quartal bewerten über ein Drittel (34,6 %) als „schlecht“. Vor einem Jahr lag dieser Wert bei 27,6 % und im zweiten Quartal 2017 bei 18,6 %. Ähnlich lautet das Urteil über das Geschäft mit Gebrauchtwagen im dritten Quartal 2017, das 36,7 % der Händler als „schlecht“ einstufen. Vor einem Jahr hatten dies lediglich 19 % so gesehen und im zweiten Quartal 2017 sogar nur 12,3 %.

Im Servicebereich, sprich bei den Werkstätten läuft das Geschäft allerdings ganz passabel. Im laufenden 3. Quartal vermelden lediglich 8,6 % der Kfz-Betriebe eine schlechte Auslastung der Werkstätten. Vor einem Jahr lag dieser Wert mit 9,6 % ähnlich niedrig und im zweiten Quartal 2017 sogar nur bei 2,5%.

 

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