Fehler am Motor-und Abgassystem durch Endrohmessung identifizierbar

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Die Automobilhersteller und auch die Clubs, etwa der ADAC sind sich in ihrer Meinung relativ sicher, wenn diese öffentlich kundgeben, dass sie wenig von der erneuten Einführung der Endrohrmessung halten. Die These: Unnötiger Aufwand für die Autofahrer und unverlässliche Fehlerbestimmung. Dieser Auffassung wiederspricht der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) nun in einer aktuellen Pressenotiz.

Vorschriftsmäßigkeit sei sehr wohl feststellbar

Mit der Einführung einer generellen Endrohmessung in Verbindung mit angepassten Abgasgrenzwerten und einer OBD-Prüfung lässt sich laut dem ZDK letztlich sehr wohl feststellen, ob das Abgasreinigungssystem den Vorschriften entspricht. Das gelte auch für fehlerhafte bzw. minderwertige Katalysatoren. Damit widerspricht der Verband den gegenteiligen Behauptungen der DUH.

Die Abgasuntersuchung habe die Aufgabe, Kraftfahrzeuge mit besonders hohen Emissionen einfach, schnell und für den Autofahrer kostengünstig aufzudecken, so ein ZDK-Sprecher. Bei abweichenden Werten werde das Abgassystem durch die Kfz-Meisterbetriebe wieder in Stand gesetzt.

Bevor auch eine Stickoxid-Messung Teil der AU werden könne, müssten zunächst sowohl ein praxisorientiertes Messverfahren als auch ein entsprechender Grenzwert festgelegt werden. Damit werde sich ein „Runder Tisch“ beim Bundesverkehrsministerium unter Einbeziehung aller relevanten Fachorganisationen befassen.

Ab 2018 soll die Partikelanzahl von Dieselfahrzeugen am Endrohr gemessen werden

Ab 2019 soll darüber hinaus die Partikelanzahl von Dieselfahrzeugen am Endrohr gemessen werden. Mit seinen über 36 000 anerkannten AU-Betrieben sorgt das Kfz-Gewerbe für die flächendeckende Umsetzung dieser modernisierten Abgasuntersuchung.

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