Dobrinth erlässt Zulassungsstopp für Porsche Cayenne


Echte Porschefans werden die Nachricht über das Zulassungverbot für den Porsche Cayenne vermutlich ähnlich wie alle anderen auch, die keinen Porsche besitzen, zur Kenntnis genommen haben. Mit wenig Verwunderung und auch mit etwas Schadenfreude. Letztlich kann man mit einem Konzern wie VW, der strukturell buchstäblich seine Kunden und den Staat bescheißt, kein Mitleid mehr aufbringen. Nebenbei sind echte Porschefans auch Super Plus Nutzer, im 911er versteht sich.

Ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen: Beim 911 hat noch niemand nachgeschaut, was der so in die „Atmo“ blässt. Aber bleiben wir noch beim Thema. Der umtriebige Alexander „Mautkopf“ Dobrindt hat ganz aktuell ein Zulassungsverbot für den Porsche Cayenne erlassen. Betroffen von dem Verbot sind immerhin rund 22000 Geländewagen dieses Typs. Ein Desaster für Porsche und natürlich auch wieder ein Desaster für die zahlungskräftigen Kunden, die sich für das Porsche-SUV entschieden haben.

Was viele nicht wissen: Im Porsche Cayenne steckt ein Audi Motor, da Porsche selbst keinen eigenen Diesel entwickelt hat. Es war daher nur eine Frage der Zeit bis sich die Katastrophe auch auf die luxuriöse Sportwagenmarke ausbreitet. Auch Audi musste nach Angeben des SPIEGEL, der im Übrigen jetzt auch auf den Porschefall aufmerksam gemacht hat, rund 24000 Autos zurückrufen.

Alexander Dobrindt steckt mit seinem Vorhaben in der Kritik, viele Autokenner werfen Ihm Aktionismus vor. Hier ein Urteil zu fällen ist schwierig, zumal wir es hier vermutlich mit echten Kartellen zu tun haben, dessen Ausmaße noch längst nicht umrissen sind. Als Autofan jedenfalls macht dieses Thema keinen Spaß mehr.

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