Deutschland will EU-Klage mit kostemlosen ÖPNV aus dem Weg gehen.

Foto: Energieagentur NRW creative commons

Deutschland gilt weltweit als Vorzeigeland, wenn es darum geht, Ingenieursleistungen zu vollbringen. Grade die Automobilindustrie gilt als Schlüsselbranche der Deutschen. Die jüngsten Abgasskandale allerdings hinterlassen ihre Kratzer am Image. Wie es aussieht, scheint offenbar kaum ein Automobilhersteller aus Deutschland von den Vorwürfen verschont zu bleiben.

Deutschland kurz vor Abgasklage der EU

Aber auch Deutschland als Staat steht in der Kritik wenn es um Abgase geht. Die Luft in Deutschlands städten ist weitgehend verseucht. Noch nicht so schlimm wie in China, allerdings so schlimm, dass dem Bund klagen drohen. Die EU-Kommission hat angedeutet ab sofort härtere Maßnahmen zu starten, um die Luftreinheit für die Bevölkerung zu gewährleisten. Konkret bedeutet dies für den Bund unter Umständen horrende Strafzahlungen. Diese würden so lange fällig, bis sich die Luft verbessert hat. Günstiger für den deutschen Staat wäre es daher, Maßnahmen anzugehen die Luft Reinheit begünstigen.

Kostenloser ÖPNV zur Verringerung der Abgasemissionen

Derzeit im Gespräch ist ein kostenloser öffentlicher Nahverkehr. Deutschlandweit gibt es allerdings noch keinen öffentlichen Nahverkehr. Derzeit ist ebenfalls unklar, wie ein solcher Nahverkehr finanziert werden soll. Nach einem Bericht der Deutschen Presse Agentur erwartete der Städtetag eine klare Aussage zur Finanzierung eines kostenlosen ÖPNV.

Alles eine Frage der Finanzierung

Mit rund 12 Milliarden Euro jährlich finanzieren sich die Verkehrsbetriebe etwa zur Hälfte aus dem Ticketverkauf. Der Rest kommt aus Steuergeldern hinzu.  Ebenfalls zu bedenken sei, dass bei einem kostenlosen Öffentlichen Nahverkehr die Fahrgastzahlen enorm steigen würden, was zusätzlich neue Busse und Bahnen sowie Busfahrer und zusätzlich Personal notwendig machen würde.

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