Audi muss weltweit 127000 Fahrzeuge zurückrufen

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Audi muss erneut etliche Fahrzeuge umrüsten.

Die Pressemeldungen zu Beginn des neuen Jahres ließen sowohl bei Audi als auch bei Volkswagen darauf schließen, dass eine eklatante Markenbeschädigung durch den Abgasskandal ausgeblieben ist. Im Gegenteil: Die Hersteller rühmen sich im Ganze der Absatzrekorde. Letztlich scheint man die Zeichen der Zeit zumindest in Bezug auf den Umweltschutz noch immer nicht wirklich verstanden zu haben. Wie zunächst von der Bild am Sonntag berichtet worden ist, muss Audi nämlich erneut erheblich viele Fahrzeuge zur Umrüstung in die Werkstätten zurückrufen. Allein in Deutschland seien rund 77.600 Fahrzeuge von der erneuten Rückrufaktion betroffen. Weltweit sind es insgesamt rund 127.000 Fahrzeuge betroffen.

Betroffen seien die V6-TDI Motoren von Audi

Audi, so gibt der Konzern in offiziellen Meldungen bekannt, arbeitet streng und eng mit den Behörden zusammen und so sei es nun dazu gekommen, dass das KBA Unregelmäßigkeiten an der Software der Motorsteuerungen in den V6-TDI Dieselmotoren aufgedeckt habe. In diesem Zuge sei bereits jetzt eine neue Software, bzw. ein Softwareupdate entwickelt worden, das gerade zur Prüfung beim KAB vorliege. Sobald die Software freigegeben ist, werde Audi damit beginnen die Fahrzeuge in die Werkstädten zurückzurufen.

Laut Bild am Sonntag gibt es auch Drohungen gegen das neue A8-Modell

Das bis Mitte 2017 produzierte Audi A8 Modell scheint ebenfalls auf der Liste der Umweltschützer bzw. des KBA’s zu stehen. Hier gibt es Beanstandungen am Topmodel mit TDI 8-Zylinder-Motor und Euro-6 Zulassung. Ganz offenbar droht hier ein Zulassungsverbot.

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