Auch ein Grüner kritisiert den kostenlosen ÖPNV

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Michael Cramer, ebenfalls wie Gabriele Preuß im Europaparlament und Verkehrsexperte der Grünen hat die Idee der Bundesregierung für einen kostenlosen Öffentlichen Nahverkehr nachhaltig und scharf kritisiert.

Kramer sieht ein Ablenkungsmanöver von der drohenden Klage

Cramer sagte am Mittwoch im rbb-Inforadio, der Vorschlag sei ein „Ablenkungsmanöver“, um eine drohende Klage der EU wegen der hohen Schadstoffwerte in den Städten abzuwehren. Außerdem sei der ÖPNV nicht auf höhere Fahrgastzahlen vorbereitet, etwa bei einer angenommenen Verdoppelung.

„Das klingt natürlich toll. Nur muss man sich fragen: Wo finden die Platz? Wir haben jetzt schon in Berlin große Probleme“,

erklärte der frühere Vorsitzende des Verkehrsausschusses im EU-Parlament. Gleichzeitig sprach sich Cramer dafür aus, die Preise für Tickets im ÖPNV zu reduzieren.

Es sind Maßnahmen notwendig, die sofort greifen.

Um die Luft sauberer zu machen, sind nach Meinung von Cramer Maßnahmen notwendig, die sofort Wirkung zeigen, verlangte der Grünen-Politiker. Als Beispiele nannte Cramer die Abschaffung der Diesel-Subventionen, die Einführung der Blauen Plakette sowie die technische Nachrüstung von Diesel-Fahrzeugen.

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