Alexander Dobrindt ist „Betonkopf des Jahres“

Foto: BELTRETTER

Die Älteren unter Ihnen werden sicherlich noch den „Goldenen Pannemann“ kennen. Der goldene Pannemann war eine Auszeichnung des privaten Senders RTL im Rahmen der Fernsehsendung „Wie bitte?!“, die 1992- 1996 ausgestrahlt wurde. Die Auszeichnung gab es für besonders dumme oder unverständliche Behördenaktionen oder Firmenpolitiken, die den Verbrauchern zum Nachteil wurden.

Sowas ähnliches wie den goldenen Pannemann hat nun Alexander Dobrindt, rechtzeitig zur Bundestagswahl im September von der BELTRETTER Bewegung erhalten. Diese hat kürzlich den Betonkopf des Jahres gekürt und dies kreativ und medienwirksam aufbereitet. Grund hierfür ist das Festhalten des Bundesverkehrsministers an dem gigantischen und Milliarden Euro teuren Fehmarnbelttunnels, der zudem unkontrollierbare Risiken und Gefahren für Umwelt und Ferienregion birgt.

Zweifelhafter Ehrenpreis für Dobrindt „Betonkopf des Jahres“

Die bürgerschaftliche Bewegung aus Kommunen, Organisationen, Unternehmen und Parteien gegen den gigantischen und Milliarden Euro teuren Fehmarnbelttunnel, haben dem CSU-Politiker jetzt diesen zweifelhaften „Ehrentitel“ verliehen. Eine fast 2 Meter hohe Betonbüste des Verkehrsministers ist auf der Insel Fehmarn präsentiert worden – mit Blick auf das Ostseegebiet, das zu einer der größten Baustellen Europas werden würde. Karin Neumann, Sprecherin der BELTRETTER:

 „Trotz aller Zweifel, Gefahren, explodierenden Kosten und befürchteten Schäden an der Umwelt und an einer der wichtigsten Ferienregionen Deutschlands hält Dobrindt an dem waghalsigen Tunnelprojekt fest. Er verweist auf einen verstaubten und lange überholten Staatsvertrag mit Dänemark. So viel Sturheit und Starrsinn gehören in besonderer Weise gewürdigt.“

Hier, auf der Homepage der BELTRETTER gibt es auch ein aufschlussreiches Video zu den Beweggründen.

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