ADAC „warnt“ vor Blitzermarathon am 19.April.

Foto: Screenshot ADAC

Es ist wieder soweit: Der europaweite Blitzer-Marathon der Polizei in vielen Bundesländern steht ins Haus. Gemessen werden die Geschwindigkeiten an neuralgischen Punkten wie etwa in Wohngebieten, auf Landstraßen und natürlich auch auf Autobahnen. Nachdem durch verschiedene Akteure auch Kritik an der Aktion laut wurde und auch nicht mehr alle Bundesländer am Blitzmarathon teilnehmen möchten, befürwortet der ADAC die Blitz-Aktion grundsätzlich. Als Argument angeführt wird, dass die häufigste Ursache für tödliche Verkehrsunfälle nicht angepasste Geschwindigkeiten sind.

ADAC: Blitzer-Marathon sensibilisiert Verkehrsteilnehmer für Gefahren

Der ADAC ist der Auffassung, dass Aktionen wie der Blitzer-Marathon einen Beitrag dazu leisten, den Verkehrsteilnehmern die Gefahren durch zu schnelles Fahren bewusst zu machen und sie sensibilisieren. Im Jahr 2016 sind auf Deutschlands Straßen 3206 Menschen gestorben, das sind 7,3 % weniger als noch im Jahr 2015. Unabhängig von diesem  signifikanten Rückgang ruft der ADAC zu weiteren Anstrengungen bei der Verbesserung der Verkehrssicherheit auf.

Hauptaugenmerk sollte auf Raser gelegt werden

Nach Ansicht des ADAC sollte beim Blitzer-Marathon das Hauptaugenmerk auf notorischen Rasern liegen. Dazu sollte vor allem in der Nacht, an Wochenenden und auf Motorradstrecken kontrolliert werden. Die massenhafte Ahndung geringfügiger Überschreitungen im Berufsverkehr fülle zwar die Staatskassen, würde jedoch nur wenig zur Verbesserung der Verkehrssicherheit beitragen.

Wer innerorts zwischen 21 und 25 Kilometer zu schnell fährt, muss ein Bußgeld von 80€ zahlen und erhält einen Punkt in Flensburg. Bei 31 bis 40 km/h Überschreitung werden 160€, zwei Punkte in Flensburg und ein Führerscheinverbot von einem Monat fällig.

Radarwarner und Blitzer-Apps sind in Deutschland verboten. Wer gegen das Verbot verstößt, begeht eine Ordnungswidrigkeit. Den Verwendern droht ein Bußgeld von 75€ und ein Punkt in der Verkehrssünderkartei in Flensburg.

 

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