470 Baustellen erschweren den Weg in die Ferien

470 Baustellen machen die Fahrt in die Ferien zur Geduldsprobe!

Am kommenden Wochenende starten in Deutschland in den ersten fünf Bundesländern die Sommerferien. Selbstredend dass in diesem Zusammenhang der Reiseverkehr auf den deutschen Autobahnen erheblich zunehmen wird. Darüber hinaus sorgen rechtzeitig zum Sommer mehr als 470 Baustellen für Staus und stockendem Verkehr. Die allermeisten Bauarbeiten an insgesamt 121 Baustellen gibt es auf den Autobahnen in NRW.

Der ADAC rechnet während der Sommerreisezeit mit einer erheblichen Zunahme der Behinderungen. Staugefährdet sind vor allem die Autobahnen A1, A3, A 5, A7 und A8. Die streckenmäßig längsten Straßenarbeiten sind mit 15 Killometern auf der A8 München – Stuttgart zwischen Ulm-West und Merklingen sowie auf der A9 Halle/Leipzig – Berlin in beiden Richtungen zwischen Dessau-Ost und der Tankstelle Köckern und auf der A 5 Basel – Karlsruhe in beiden Richtungen zwischen Rastatt-Nord und Ettlingen mit über 17 Kilometer Länge zu verzeichnen.

Unfallgefahr meist vor den eigentlichen Baustellen.

Erhebliches Stau- aber auch Gefahrenpotenzial haben dabei Baustellen, bei denen Fahrstreifen wegfallen oder diese erheblich temporeduziert sind. Viele Unfälle ereignen sich vor der eigentlichen Baustelle, vor allem im Zulauf Verschwenkungsbereich. Generell ist in Baustellenbereichen der linke Fahrstreifen in der Regel deutlich verengt. Meist darf dieser nur von Fahrzeugen mit einer Breite bis 2,10 Meter befahren werden. Dabei gilt die Fahrzeugbreite einschließlich der beiden Außenspiegel. Um Unfälle mit nebeneinander fahrenden Fahrzeugen zu vermeiden, sollten Autofahrer auf unnötige Überholmanöver verzichten und versetzt fahren, wo dies empfohlen wird.

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