Wer die KFZ-Versicherung in Raten zahlt, zahlt drauf.

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Viele Autofahrer in der Bundesrepublik könnten bei den Versicherungsprämien deutlich sparen. Ungefähr jeder zweite Autobesitzer bezahlt seine Kraftfahrzeug-Versicherung in Raten. Dies zeigt eine aktuelle Studie der Zeitschrift Finanztip. Durch diese Abrechnung landen im Jahr hochgerechnet mehr als 590 Millionen Euro zu viel bei den Versicherern. Noch mehr Spar-Potential hat wer seine Auto-Versicherung regelmäßig wechselt. Entlang der Studie hat aber genau dies einer von drei Autofahrern noch nie getan.

Ratenzahlung ist teure Zahlung

Dem KBA zufolge fahren aktuell mehr als 41 Millionen private Pkw auf Deutschlands Straßen. Ungefähr jeder zweite überweist die Versicherungsprämie in Raten – und zahlt damit drauf. Denn eine Untersuchung des Magazins Finanztip macht deutlich: Monatlich, quartalsweise oder halbjährlich zahlen verteuert die Kfz-Versicherung erheblich. „Am teuersten ist die monatliche Überweisung“, sagt Annika Krempel, Versicherungsexpertin bei Finanztip. „Im Schnitt kostet das Autofahrer satte 9 Prozent mehr.“ Hochgerechnet auf das ganze Jahr zahlen Autofahrer nur durch Ratenzahlung mehr als 590 Millionen Euro zu viel Versicherungsprämie.

Jeder 3. Autofahrer hat noch nie seine Versicherung gewechselt

Doch nicht nur die Ratenzahlung kann den Geldbeutel belasten. Durch die jährliche Neueinstufung der Typ- und Regionalklassen ändern sich für Millionen Autos die Beiträge. Das kann dazu führen, dass die Risikoeinschätzung anderer Anbieter günstiger ausfällt als die der eigenen Versicherung. „Wir empfehlen, Kfz-Tarife regelmäßig im Oktober zu vergleichen, denn dann gibt es die Tarife für das neue Jahr und man hat bis Ende November Zeit zu wechseln“, sagt die Expertin. Dabei ist es ratsam, die bisherigen Vertragsdetails zu überprüfen: „Wer beispielsweise weniger fährt als bislang angenommen, kann durch Reduzierung der Fahrleistung nochmals deutlich sparen.“

Nicht nur auf eine Quelle verlassen

Bei der Suche nach einer günstigen Versicherung sollten sich Verbraucher nicht auf eine Quelle verlassen, denn nirgendwo gibt es alle Tarife. „Wir haben anhand von 32 Musterprofilen verschiedene Portale und Anbieter miteinander verglichen“, erklärt Krempel. Das Ergebnis: „Verbraucher sollten entweder auf zwei Portalen suchen oder ein Portal und einen Versicherer, der nicht auf den Portalen ist, miteinander kombinieren.“ In der Untersuchung von Finanztip konnte mit dieser Strategie die durchschnittliche Abweichung vom besten Preis auf deutlich unter 4 Prozent reduziert werden. „Das beste Ergebnis bei unseren Profilen war die Kombination von Check24 und Verivox“, so Krempel. Dennoch seien auch mit anderen Kombination durchaus vergleichbare Ergebnisse erzielt worden.

Viele Versicherungsanbieter verlassen Preisvergleichsportale

Mit Blick auf den Gesamtmarkt setzt sich ein Trend fort, der vor zwei Jahren mit dem Rückzug des Direktversicherers Huk24 von den Portalen begonnen hat. „Seit vorigem Jahr finden Verbraucher auch keine Tarife der Hannoversche Direkt mehr auf den Portalen“, sagt Krempel. Diese Woche hat die Huk-Coburg angekündigt, die Portale komplett zu verlassen. Folgen weitere große Anbieter diesem Beispiel, wird der Vergleich von Tarifen für Verbraucher deutlich schwieriger.

Die Finanztip-Expertin rät: „Wenn noch mehr Anbieter die Portale verlassen, sollten Verbraucher zusätzlich immer auch auf den Seiten günstiger Anbieter schauen. Als Orientierungshilfe sind Portale jedoch unerlässlich.“

 

Rolls-Royce Ausstellung im BMW Haus am Kurfürstendamm

Foto: Rolls-Royce Motor Cars

Aufgrund der Veröffentlichung der 8. Generation der Ultra-Luxuslimousine öffnet im Oktober dieses Jahres das temporäre Rolls-Royce Studio im BMW Haus am Kurfürstendamm 31 in Berlin.

Ein einmaliges Erlebnis

„The Phantom Story“ erlaubt Einblicke in das legendäre Design des „besten Automobils der Welt“. Am Kurfürstendamm, dem weltberühmten Boulevard im Westen der Hauptstadt, haben Besucher vier Monate lang die Möglichkeit, den neuen Rolls-Royce Phantom zu erleben und in die Welt von Rolls-Royce mit all ihren Facetten einzutauchen. In den aufwendig umgestalteten Räumlichkeiten wurde ein Ort der Begegnung geschaffen, an dem Interessenten wie auch Passanten eingeladen sind, einen Blick hinter die Kulissen der erfolgreichen Luxusmanufaktur zu werfen.

Besucher des neuen Rolls-Royce Studio Berlin erfahren die Verbindung aus vollendeter Handwerks-, Design- und Ingenieurskunst – die der Markenkern eines jeden Rolls-Royce ist. Das „Bespoke Atelier“ inspiriert und gewährt Einblicke, wie fast jede Vision eines Kunden zur Personalisierung seines Rolls-Royce zum Leben erweckt werden kann. Jeder RR wird so um weltweiten Einzelstück.

Neue Präsentationsform im Automobilbau

Mit der neuesten Generation des Phantom wird eine maßgeschneiderte, im Automobilbau noch nie da gewesene, Form, Kunstwerke zu präsentieren, präsentiert: Die „Gallery“ ist eine beeindruckende, gläserne, individuelle Ausstellungsfläche, die sich über die gesamte Armaturentafel entfaltet.

Das Rolls-Royce Studio – wie auch der neue Phantom – steht dabei ganz im Zeichen der Kunst: Der belgische Künstler und Designer Charles Kaisin verleiht den Räumlichkeiten im BMW Haus mit einer präzisen wie filigranen Origami-Installation eine ganz besondere Stimmung. Inspiriert von der ikonischen Kühlerfigur, schafft Kaisin eine bewegliche und kunstvolle Interpretation der Muse, bestehend aus 3.000 silber glänzenden Origami-Skulpturen.

Zu sehen sind Fahrzeuge aristokratischer Persönlichkeiten

Neben den Exponaten, Installationen und dem neuen Rolls-Royce Phantom werden im Rolls-Royce Studio die impressiven vorangegangenen 7 Generationen des Phantom gezeigt, die zuvor teilweise im Besitz bedeutender Persönlichkeiten waren und die Evolution der automobilen Ikone erlebbar machen. Unter den historischen Modellen befindet sich unter anderem der Phantom IV von Sultan Sir Mohammed Schah, Aga Khan III. Das aristokratische Fahrzeug stammt aus den frühen 1950er-Jahren und verfügt über zahlreiche maßgeschneiderte Elemente, darunter Sitze aus kostbarem roten Connolly-Leder, eine verborgene silberne Bürste nebst Kamm sowie ein eingebautes Diktiergerät und ein vollständiges Picknick-Set.

Doch nicht nur eine erlebnisreiche Ausstellung – auch Themenveranstaltungen erwarten die Kunden und Gäste während der nächsten vier Monate im Rolls-Royce Studios Berlin.

Ausstellung vom 1.10.2017 – Ende Jan. 18

Das Studio gastiert vom 1. Oktober 2017 bis Ende Januar 2018 im BMW Haus am Kurfürstendamm in Berlin. „Wir heißen alle interessierten Gäste herzlich willkommen, uns auf Berlins berühmtesten Boulevard, dem Ku’damm, besuchen zu kommen“, so Peter-Paul Schoppmann, Regional Direktor Rolls-Royce Motor Cars für Deutschland, Nord- und Osteuropa. „Nach der Weltpremiere in London freuen wir uns besonders, mit dieser langfristigen und sehr großen Ausstellung im Herzen Berlins allen Besuchern die Möglichkeit zu bieten, die neue Generation des Phantom live zu erleben. Doch nicht nur das: Auf zwei Etagen können sich die Gäste auf eine Reise durch die gesamte Rolls-Royce Geschichte begeben.“

Winterreifen Pflicht kommt näher….

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Wir bei Autoankauf Online haben in der Redaktion gewissermaßen nur darauf gewartet, dass mitte September ein Unternehmen des reifenproduzierenden Gewerbes auf die Idee kommt, eine Pressemitteilung in die Welt zu setzen, die Autofahrer darauf hinweist, dass es an der Zeit sei, die Reifen auf Winterreifen umzustellen. Genau dies ist nun passiert. Die Firma Vergölst GmbH weist darauf hin, dass es an der Zeit so langsam mal auf Winterreifen umzustellen oder zumindest schon einmal darüber nachzudenken.

Wichtig: Der Reifenwechsel auf Winterreifen ist Pflicht

Der Reifenwechsel auf Winterreifen ist Pflicht. Die StVO schreibt seit 2010 eine situative Winterreifenpflicht vor. Das bedeutet, dass Winterreifen dann benutzt werden müssen, wenn „Glatteis, Schneeglätte, Schneematsch, Eis- oder Reifglätte“ vorherrschen (§ 2 Absatz 3a StVO). Wer trotz Schnee und Eis mit Sommerreifen unterwegs ist, setzt sich einem hohen Sicherheitsrisiko aus. Außerdem droht Autofahrern eine Leistungskürzung ihrer Kaskoversicherung wegen grober Fahrlässigkeit sowie ein Punkt in Flensburg und ein Bußgeld von bis zu 80 Euro. Das sind viele gute Gründe, um rechtzeitig die Winterreifen aufzuziehen. Doch was heißt eigentlich rechtzeitig? Da sich die Wetterverhältnisse regional unterscheiden, sind Autofahrer deutschlandweit mit der bekannten O-bis-O-Regel auf der sicheren Seite: Von Oktober bis Ostern ist das Fahrzeug am besten mit Winterreifen bestückt.

Faustregel von Ostern bis Oktober

„O bis O ist eine gute Faustregel. Manchmal greift der Reifenwechsel zu Ostern aber zu kurz“, erklärt Andreas Loibl, Fachbetriebsleiter bei Vergölst Reifen+Autoservice in München. Besonders im Süden Deutschland seien auch nach Ostern niedrige Temperaturen möglich.

„Die Winterreifen sollten draufbleiben, bis die Temperatur nachts nicht mehr unter 10 Grad fällt“, rät Loibl. Für Frost seien Sommerreifen nämlich nicht ausgelegt, das könne schnell brenzlig werden. „Autofahrer investieren zum Teil hohe Summen in ABS, Airbags und andere Sicherheitssysteme“, so der Experte.

Der Reifen erfahre leider oft nicht die gleiche Aufmerksamkeit. Dabei ist er doch das einzige Bindeglied zwischen Fahrzeug und Fahrbahn. Kurvenhaftung, Seitenführung und Traktion verschlechtern sich deutlich bei der Wahl des falschen Reifens. Auch Oliver Opree, Fachbetriebsleiter der Vergölst GmbH, erläutert, dass viele Autofahrer die Wichtigkeit des Reifenwechsels unterschätzen – gerade wenn der Winter mild ausfällt. „Der Winter ist unberechenbar“, erklärt Opree. „Wenn es vorwiegend mild war, fragt man sich hinterher, ob es die Winterreifen gebraucht hätte. Allerdings gab es auch im Rheinland immer wieder sehr kalte, schneereiche Wintermonate. Mit Winterreifen ist man auf jede Wetterkondition im Winter gut vorbereitet“, so Opree weiter.

Vor allem Vielfahrer, die zwischen Stadt und Land unterwegs seien, könnten ein paar Höhenmeter schon viel in Sachen Eis und Schnee ausmachen. Aber auch in der Stadt seien Winterreifen wichtig. „Eine gut geräumte Hauptstraße sagt nichts darüber aus, wie es in den Nebenstraßen aussieht“, warnt Opree.

 

Motor Probleme am Opel Vivaro

Zunehmend beschweren sich Opel Fahrer über ihren Opel Vivaro. Der Motor ihres Opel Vivaro gibt eigenartige Geräusche von sich, die in vielen Fällen nicht einmal eine Fachwerkstatt beheben kann. Daher äußern sich viele Opel Fahrer sehr negativ in den öffentlichen Medien über ihren Opel Vivaro.

Diverse Möglichkeiten für Motorgeräusche am Opel Vivaro

Bereits ab einem Kilometerstand von 81.000 km merken viele Opel Fahrer, dass ihr Vivaro im kalten Zustand lediglich mit drei Zylindern fährt. Dieser Zustand verursacht nicht nur eigenartige Geräusche des Motorraums, sondern schädigt den Opel Vivaro zunehmend. Die Ursache von Motorgeräuschen können sehr vielschichtig sein. Zum einen kann es sich um eine Verkokung eines Zylinders handeln. Zum anderen könnte jedoch ebenso eine Einspritzdüse defekt sein. Vereinzelt sprachen Fahrer eines Opel Vivaro jedoch auch von Laubblättern im Luftfilter.

Austausch Motor am Opel Vivaro möglich?

Bestehen Sie während der Garantizeit auf eine ausführliche Untersuchung ihres Opel Vivaro. Gerne vertrösten Fachwerkstätte sie mit einer Motorreinigung. Da die genaue Ursache der Motorgeräusche schwer zu identifizieren ist, ist Ihnen ein Austausch des Motors zu empfehlen. Diese Variante ist jedoch sehr kostspielig und gibt Ihnen keine Garantie für eine endgültige Reparatur des Defekten Motors in Ihrem Opel Vivaro.

Defekter Fahrersitz im BMW Z3

Viele BMW Fahrer beschweren sich über einen defekten Fahrersitz bei ihrem BMW Z3. Der Fahrersitz lässt sich weder in der Höhe noch nach vorne oder hinten verschieben. Sofern der Fahrer keine passende Körpergröße hat, kann die Fahrt mit einem defekten Fahrersitz im BMW Z3 sehr ungemütlich werden.

Defekt zwischen den Kohlestiften beim BMW Z3

Ein defekter Fahrer- oder Beifahrersitz kann unterschiedliche Ursachen haben. Viele BMW Fahrer sind der Meinung diesen Defekt erst mit dem Ausbau des Sitzes und Motor beheben zu können. Andere wiederum glauben, dass der Schlag mit einem Hammer auf den Stellmotor den Defekt beheben soll. Dieser Schlag soll den Kontakt zu den Kohlestiften wiederherstellen. Jedoch kann es sich auch um einen defekten Schalter handeln, der die Informationen zum verstellen des Sitzes nicht verarbeiten kann.

Behebung durch Schlag auf den Z3er Stellmotor?

Falls der defekte Fahrersitz ihres BMW Z3 während der Garantielaufzeit auftritt, sollte der Defekt in einer Fachwerkstatt behoben werden. Der Schlag auf den Stellmotor ist eine weitere Möglichkeit, um eine eigene Reparatur vorzunehmen. Allerdings gibt es jedoch für diese Methode keine Garantie.

Cem Özdemir macht Praktikum in der Werkstadt des ZDK-Präsidenten

Foto: ZDK

Eigentlich ein Thema, bei dem die Grünen Ihr Kernklientel erreichen könnten, haben Sie zumindest in diesem Wahlkampf, der schon am Sonntag enden wird, links liegen gelassen. Nun so kurz vor dem Ende und dem drohenden Wahldebakel spielen sich die Grünen noch einmal als Anwalt der Umwelt auf und präsentieren sich als Praktikant beim ZDK.

Cem Özdemir in der Werkstatt von ZDK Präsident

In der Werkstatt des Autohauses von ZDK-Präsident Jürgen Karpinski informierte sich Cem Özdemir über das Diesel-Nachrüstsystem der Twintec Baumot Group für einen Volkswagen Passat mit Euro 5-Norm.
Nachrüstung sei Pflicht, fordert Özdemir

Cem Özdemir, Vorsitzender von Bündnis 90/Die Grünen:

„Unsere Kraftfahrzeugbranche hat die Technik und das Know-how dafür, den Diesel nachzurüsten. Jetzt muss die Politik klar mit Richtlinien dafür sorgen, dass die Leute, die sich im guten Glauben einen Diesel gekauft haben, nachher nicht die Gelackmeierten sind. Der Diesel muss wirkungsvoll nachgerüstet werden, damit sie am Ende nicht in die Fahrverbote reinfahren. Das gute ist, wir haben die Unternehmen dafür, die die Nachrüstung machen können. Diejenigen, die hart gespart haben für ihren Diesel, dürfen nachher nicht die Leidtragenden sein.“

1245 Ladesäulen für Emobility von innogy

Foto: Martin Pack/innogy

Darauf haben die Freude und Fans der Elektromobilität in Deutschland lange gewartet: Die innogy SE, erhält die Zusage für erhebliche Fördermittel für den Aufbau von insgesamt 1245 neuen Ladesäulen, was einer Anzahl von 2490 Ladepunkten entspricht. Das Geld stammt aus dem „Bundesprogramm Ladeinfrastruktur“. Das BMVI hat damit den bisher umfangreichsten Förderantrag bewilligt.

Barthle:

„Mit unserem Förderbescheid kann die innogy SE ihr Angebot für die Ladeinfrastruktur um 2490 Ladepunkte weiter ausbauen. Damit trägt die innogy SE dazu bei, das Vertrauen der Autofahrer zu stärken, jederzeit und überall ihr Fahrzeug laden zu können. Das ist ein wichtiger Schritt, um die Antriebswende technologieoffen voranzubringen: mehr Mobilität bei weniger Emissionen.“

Hildegard Müller, Vorstand Netz & Infrastruktur der innogy SE:

„Wir freuen uns, dass auch die Politik dieses große Infrastrukturprojekt engagiert vorantreibt. Der Ausbau des Ladenetzes ist die zentrale Voraussetzung für den Erfolg der Elektromobilität. Wir als innogy werden den Ausbau der Elektromobilität in Deutschland deshalb auch weiterhin an vorderster Stelle vorantreiben. Die Förderung ist ein starkes Signal und Bestätigung für unsere Pionierleistung.“

In der Bundesrepublik betreibt innogy bereits heute 4600 Ladepunkte in 635 Städten und Gemeinden. Davon sind rund 2200 öffentlich zugängliche Ladepunkte.
Martin Herrmann, Vorstand Vertrieb der innogy SE:

„Mit unserem Netz an Ladestationen für Elektroautos sind wir heute schon Marktführer in Deutschland. Mit der Förderung des Bundes für 1245 Ladesäulen werden wir das öffentliche Ladenetz der innogy mehr als verdoppeln. Wir haben unseren Kunden und den Menschen in Deutschland versprochen, die klimafreundliche Elektromobilität voranzutreiben – wir halten unser Versprechen.“

Die neuen Ladesäulen werden in den vier Bundesländern NRW, Niedersachsen, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz entstehen. Ein Schwerpunkt liegt in den nordrhein-westfälischen Ruhrmetropolen Essen und Mülheim sowie Dorsten. Die neuen Ladesäulen kosten insgesamt rund 7,8 Millionen Euro und werden im Rahmen der Förderrichtlinie Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge (LIS) mit insgesamt rund 3,1 Millionen Euro durch das Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert.
innogy ist schon in den vergangenen Jahren beim Ausbau der Ladeinfrastruktur in Vorleistung gegangen. Das Ziel: Ein Elektrofahrzeug sollte immer dann laden können, wenn es ohnehin parkt. Gemeinsam mit mehr als 150 Stadtwerke-Partnern hat das Unternehmen in Deutschland ein großes, zusammenhängendes Ladenetz aufgebaut. Die staatliche Förderung durch das Bundesverkehrsministerium gibt dieser Entwicklung zusätzlichen Schwung.

Bezahlsysteme für die Elektromobiliät sind aktuelle eine Entwicklungsbremse

Foto: VDE Verb. der Elektrotechnik Elektronik

Die Expansion der E-Mobilität unterliegt einer klassischen Henne-Ei Problematik.

Auf der der derzeitig laufenden Internationalen Automobil-Ausstellung stehen auch in diesem Jahr wieder Elektroautos ungebrochen  im Fokus. Zweifel, ob die Elektromobiliät der Weisheit letzter Schluss war, sind nach wie vor virulent. Automobilfans schrecken aufgrund der mangelnden Ladeinfrastruktur und Reichweite vom Kauf eine E-Mobils zurück, potenzielle Betreiber von Ladetankstellen schrecken angesichts zu geringer Einnahmen vor dem Bau derselben zurück – ein klassisches Henne-Ei-Problem.

Studie soll Anreize für Infrastrukturbetreiber aufzeigen

Wie Betreiber mit Anreizen gelockt werden können, hat jetzt der VDE in der Studie „Ad-hoc-Laden und spontanes Bezahlen: Wie sich punktuelles Aufladen umsetzen lässt“ untersucht. „Was zunächst banal klingt, birgt viel Sprengstoff in der Umsetzung“, erklärt Dr. Wolfgang Klebsch, Experte für Elektromobilität im VDE und Autor der Studie. „Während das Betanken eines Autos mit Verbrennungsmotor an einer Zapfsäule selten mehr als eine Minute dauert und der Bezahlbetrag meist über 20 Euro liegt, sind die Verhältnisse an einer Ladesäule für Elektroautos deutlich ungünstiger“, führt Klebsch weiter aus.

Die Zeitdauer des Aufladens ist nicht rentabel

Das Aufladen an einem 11-kW Ladepunkt würde beispielsweise, je nach Ladezustand der Batterie, ein bis zwei Stunden dauern. Und für den Betreiber kämen fünf bis maximal zehn Euro an Betrag raus. „Die zu erwartenden Margen sind schlichtweg zu gering. Unter den Voraussetzungen ist keiner bereit, eine Ladeinfrastruktur aufzubauen und zu betreiben“, holt Klebsch aus. Er untersuchte deshalb im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie, wie sich die Kosten für die angebotenen Bezahlsysteme in Grenzen halten lassen.

Online Bezahlsysteme sind nach wie vor nicht rentabel

Nun zeigt eine Studie anhand einer Bewertungsmatrix geeignete Bezahlsysteme für das Ad-hoc-Laden. Sie fokussiert dabei auf Geschäftsmodelle für die klassische Ladeinfrastruktur (LIS)-Betreiber (Stromversorger, Stadtwerke, Roaming-Provider), für LIS-Quereinsteiger (Autobahnraststätten, Tankstellen, Parkhäuser) und für Händler und Dienstleister von Mehrwertdiensten (Supermärkte, Baumärkte, Hotels, Restaurants). Ein überraschendes Ergebnis der Studie ist, dass die auf der Betreiberseite anfallenden Kosten sehr breit gestreut sind. Von daher rät Wolfgang Klebsch davon ab, pauschal auf gängige Online-Bezahlsysteme zu setzen. Denn angesichts der an Ladesäulen anfallenden geringen Bezahlbeträge und Margen erweisen sich gerade die einschlägigen Online-Bezahlsysteme via Smartphone oder Kreditkarten als besonders teuer. Demgegenüber stellt sich die konservative Prepaid-Bezahlfunktion GiroGo auf EC-Karten für diese Anwendung als eine für die Betreiber kostenmäßig sehr günstige Lösung dar, da hier Gebühren von nur 1 bis 4 Cent pro Transaktion anfallen. „Bei dieser Lösung muss der Nutzer allerdings „mitspielen“. Von ihm wird erwartet, dass er seine Geldkarte regelmäßig mit Bargeld auflädt“, sagt Klebsch. Für den Autofahrer bedeutet das, die Bequemlichkeit ein Stück weit aufzugeben. Dafür wird das Tanken billiger.

Kraftstoff geringfügig günstiger

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Deutschlands Pendler können etwas aufatmen. Der Benzinpreis ist in Deutschland im Vergleich zur Vorwoche ein wenig günstiger geworden.

Derzeitiges Tagesmittel 1,358 Euro für Super E10

Derzeit kostet ein Liter Super E10 im Tagesmittel 1,358 Euro – ein Minus von 0,3 Cent. Teurer als in der Vorwoche ist hingegen der Diesel. Für einen Liter Diesel müssen die Autofahrer im bundesweiten Schnitt 1,150 Euro hinlegen, das sind 0,8 Cent mehr.

Diesel folgt dem Rohölpreis

Der Untersuchung des ADAC ist der Dieselpreis dem Preis für Rohöl gefolgt. So kostet ein Barrel Rohöl der Sorte Brent inzwischen gut 54 Dollar und damit etwa einen Dollar mehr als vor Wochenfrist.

Borgward Marktstart noch 2017

Foto: Borgward Group AG

Der Automobilhersteller Borgward plant sein Marktdebut in Deutschland noch in 2017. „Wir freuen uns nach dem erfolgreichen Start in China und weiteren Ländern nun auch in Deutschland auf den Markt zu kommen“, sagte Ulrich Walker, Vorstandsvorsitzender der Borgward Group AG, am Dienstag auf der Internationalen Automobilausstellung (IAA) in Frankfurt. Die ersten Fahrzeuge des Borgward BX7 TS Limited Edition sollen in Quartal 4 an Kunden ausgeliefert werden.

Zunächst kommen Benziner auf den Markt

Die limitierte Borgward BX7 TS-Edition sowie später der BX7, der BX5 und der BX6 werden in Europa zunächst als Benziner auf den Markt kommen. Später folgen weitere in der Planung befindliche Modelle. „Aufgrund der ständigen Nachfrage seitens unserer Kunden, aber auch um unsere Marke und unsere Produkte sichtbar zu machen, haben wir uns entschlossen, zunächst mit der Benzinversion des BX7 und des BX5 auf den Markt zu kommen“, sagte Walker und ergänzte: „Es bleibt aber weiterhin unser Ziel, mit dem Start der Fertigung in Bremen primär Elektrofahrzeuge zu verkaufen.“ Vor zwei Jahren hatte Borgward auf der IAA bereits seinen Marktstart innerhalb der nächsten zwei Jahre angekündigt. „Wir halten unsere Versprechen“, so Walker.

Service soll über A.T.U abgewickelt werden. Vertrieb über Sixt Neuwagen.

Auch bei Vertrieb und Service geht der Stuttgarter Konzern innovative Wege: Borgward und A.T.U prüfen zurzeit ein Konzept der zukünftigen innovativen Zusammenarbeit im Service. Zugleich wird Sixt Neuwagen, Deutschlands führende Plattform für den Online-Vertrieb von Neuwagen, Borgwards erster Online-Händler für Deutschland. „Die Vereinbarung mit Sixt Neuwagen entspricht unserer Vorstellung von einem modernen Vertrieb, der den Fokus auf Kundennähe und damit auch Kundenzufriedenheit legt“, sagte Tom Anliker, Group Vice President Marketing, Sales & Services der Borgward Group AG.

Wirtschaftlich hat der Stuttgarter Konzern mit seinen mehr als 5.000 Mitarbeitern seine Ziele bislang erreicht. Mit einem Umsatz von mehr als 1,5 Milliarden EUR binnen Jahresfrist sei Borgward, so Walker, voll im Plan. Der Automobilhersteller erwartet, mittelfristig schwarze Zahlen zu schreiben. „Wir sind trotz der hohen Anlaufkosten, unter anderem mit der Entwicklung neuer Modelle sowie des Ausbaus des Standortes in China, auf einem guten Weg.“ Seit dem Marktstart des Borgward BX7 sowie des BX5 in China liegen die Auftragseingänge in der Volksrepublik bei rund 70.000 Fahrzeugen. Weitere Impulse erwartet sich der Konzern, durch den Markteintritt in Ländern des Mittleren und Nahen Ostens, Südamerika, in Europa sowie durch die Einführung neuer Modelle wie des Sportcoupés BX6 und Derivaten des BX7 und BX5.