ADAC holt sich Bertelsmann Manager zum Ausbau der Digitalisierung.

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Der ADAC stellt sich neu auf beim Thema Digitalisierung und holt sich zu diesem Anlass gleich einen erfahrenen IT Manager ins Haus.

So startet Stefan Danckert zum 1. 08. 2017 beim ADAC als Chief Information Officer (CIO) und übernimmt die Geschäftsführung der ADAC IT Service GmbH, einem Tochterunternehmen der ADAC SE.

Der 51-Jährige Manager war zuletzt Senior Vice President der Bertelsmann Corporate IT.

Strategische Neupositionierung der IT-Sparte beim ADAC

Beim ADAC wird Stefan Danckert die ADAC IT Service GmbH auf Basis der bereits begonnenen Neupositionierung strategisch und operativ für die Zukunft aufstellen. Als CIO unterstützt er die Neuausrichtung des ADAC zum digitalen Mobilitätshelfer.

„Stefan Danckert kommt zu einem spannenden Zeitpunkt zu uns: Wir stellen unsere IT neu auf, und die Digitalisierung wird uns in der Umsetzung sehr fordern“, so Asgari. „Wir haben mit ihm einen ausgewiesenen Experten gefunden, mit dessen Erfahrung wir den Weg der digitalen Transformation erfolgreich beschreiten werden“.

Danckert wechselt von Bertelsmann zum ADAC

Bei Bertelsmann war Stefan Danckert 16 Jahre lang in leitender Position beschäftigt, unter anderem als CIO der Dienstleistungssparte Arvato sowie als Geschäftsführer der Arvato IT Services. Vorherige berufliche Stationen im IT-Management und in der IT-Beratung führten unter anderem über Tochterunternehmen der Siemens AG.

Vorsitzender der Bayern-SPD im Bundestag kommentiert den kommenden Autogipfel.

Nun, da das Kind mit den vielfälligen Geschehnissen im Rahmen des Abgasskandales in den Brunnen gefallen ist, wird langsam die systematische Luftverschmutzung zum Politikum, bzw. das Thema rückt in den Fokus der Parteipolitik zum Bundestagwahlkampf im Jahre 2017.

Bayern SPD äußert sich anstehenden Autogipfel

Martin Burkert, Vorsitzender der Bayern-SPD im Bundestag und Vorsitzender des Verkehrsausschusses im Bundestag, äußert sich in einem Pressestatement zum anstehenden Autogipfel:

„Am 02. August wird sich beim Autogipfel von Bundesverkehrsminister Dobrindt zeigen, ob der Minister Teil der Lösung oder Teil des Problems ist. Alle aufgeworfenen Sachverhalte zum Diesel-PKW müssen ohne Denkverbote diskutiert werden. Ich erwarte lückenlose Aufklärung und konkrete Ergebnisse. Und ich gehe davon aus, dass das Parlament informiert wird. Ich halte es für wichtig, auch und gerade an die Menschen zu denken, die dem Diesel-PKW vertraut haben und sich kein neues Auto leisten können. Hier sind die Hersteller in der Pflicht. Autofahrer dürfen bei Fahrverboten nicht auf den Kosten sitzen bleiben.“

Kraftfahrt Bundesamt eher auf der Seite der Hersteller

Dass die Autofahrer nicht auf den Kosten sitzen bleiben werden, wird ein frommer Wunsch bleiben. Bisher sieht es nämlich so aus, dass vor allem das KBA eher auf der Seite der Hersteller steht, denn auf der Seite der Geschädigten.

Dobrinth erlässt Zulassungsstopp für Porsche Cayenne


Echte Porschefans werden die Nachricht über das Zulassungverbot für den Porsche Cayenne vermutlich ähnlich wie alle anderen auch, die keinen Porsche besitzen, zur Kenntnis genommen haben. Mit wenig Verwunderung und auch mit etwas Schadenfreude. Letztlich kann man mit einem Konzern wie VW, der strukturell buchstäblich seine Kunden und den Staat bescheißt, kein Mitleid mehr aufbringen. Nebenbei sind echte Porschefans auch Super Plus Nutzer, im 911er versteht sich.

Ohne den Teufel an die Wand malen zu wollen: Beim 911 hat noch niemand nachgeschaut, was der so in die „Atmo“ blässt. Aber bleiben wir noch beim Thema. Der umtriebige Alexander „Mautkopf“ Dobrindt hat ganz aktuell ein Zulassungsverbot für den Porsche Cayenne erlassen. Betroffen von dem Verbot sind immerhin rund 22000 Geländewagen dieses Typs. Ein Desaster für Porsche und natürlich auch wieder ein Desaster für die zahlungskräftigen Kunden, die sich für das Porsche-SUV entschieden haben.

Was viele nicht wissen: Im Porsche Cayenne steckt ein Audi Motor, da Porsche selbst keinen eigenen Diesel entwickelt hat. Es war daher nur eine Frage der Zeit bis sich die Katastrophe auch auf die luxuriöse Sportwagenmarke ausbreitet. Auch Audi musste nach Angeben des SPIEGEL, der im Übrigen jetzt auch auf den Porschefall aufmerksam gemacht hat, rund 24000 Autos zurückrufen.

Alexander Dobrindt steckt mit seinem Vorhaben in der Kritik, viele Autokenner werfen Ihm Aktionismus vor. Hier ein Urteil zu fällen ist schwierig, zumal wir es hier vermutlich mit echten Kartellen zu tun haben, dessen Ausmaße noch längst nicht umrissen sind. Als Autofan jedenfalls macht dieses Thema keinen Spaß mehr.

Der neue Rolls-Royce Phantom ist in den Startlöchern

Foto: Rolls-Royce Motor Cars

Wir wissen: Ohne boshaft klingen zu wollen, ist es so, dass die meisten der hier mitlesenden Autofreunde wohl kaum in der Lage sein werden, sich jemals einen Rolls-Royce zu kaufen. Viele werden einfach nichtmal den Wunsch danach verspüren dies zu tun, zumal der Wagen auch nicht besonders praktisch ist für den Straßenverkehr des Alltags.

Wir haben uns dennoch entschlossen, hier bei Autoankauf Online einen kleinen Teaser auf das Update das RR Phantom zu posten, zumal das Fahrzeug einen weiten Meilenstein in der Automobilhistorie markiert.

Gegen den Trend: Eigenständige Fahrzeugbasis

Während andere Luxushersteller Kostensenkungen durch die gemeinsame Nutzung von Plattformen mit Volumenherstellern realisieren müssen, kam Rolls-Royce zum Schluss, dass die Zukunft des wahren Luxus in kleinen Fertigungszahlen auf der Basis einer eigenständigen „Architecture of Luxury“ liegt.

„Diese Erkenntnis weist sehr klar den Weg von Rolls-Royce“, erläutert Torsten Müller-Ötvös, CEO von Rolls-Royce Motor Cars: „Jeder einzelne unserer Kunden – jeder ein Kenner von wahrem Luxus – hat uns nach mehr Individualität gefragt. Wir sind felsenfest überzeugt, dass wir ihnen diesen Wunsch erfüllen können.“

„Der Schlüssel zur Verwirklichung unseres Anspruches ist eine Architektur, die sich über die gesamte Rolls-Royce Modellfamilie spannt“, erklärt Philip Koehn, Chief Engineer: „Diese ‚Architecture of Luxury‘ wird jeden zukünftigen Rolls-Royce tragen, beginnend mit dem neuen Phantom. Das Projekt Cullinan und auch die künftigen Ghost, Wraith und Dawn bauen auf dieser Architektur auf, dazu kommen potentielle Coachbuild-Projekte.“

„Die Spaceframe-Architektur des Phantom VII war ein guter Ausgangspunkt und eine Inspiration – aber wir wollten deutlich mehr“, ergänzt Giles Taylor, Chief Designer: „Die ‚Architecture of Luxury‘ ist wie ein Rahmen, in dem ich die DNA und die Markenintegrität von Rolls-Royce ohne Kompromisse bewahren kann. Mit der Entwicklung des neuen Phantom habe ich also die Basis für künftige authentische Rolls-Royce Automobile, im Kern steht die Architektur für ein umfassendes Coachbuild-Projekt.“

Ausgewählte Zulieferer statt Massenproduktion.

„Unser Ansatz ist, langfristige Beziehungen mit kleineren, familiengeführten Zulieferern aufzubauen. Diese konzentrieren sich auf uns und widmen uns hohe Aufmerksamkeit – das wiederum führt zu Ergebnissen, die weit über übliche automobile Anforderungen hinausgehen“, fährt Koehn fort: „Nicht nur für einen Hersteller, der Teil eines so großen Automobilunternehmens ist, ist das wirklich revolutionär.“

ADAC: Spritpreise verbleiben stabil

Foto: ADAC

Die Spritpreise haben sich in Deutschland im Vergleich zur Woche zuvor weitgehend nicht verändert. Wie der Verkehrsclub ADAC festhält, beträgt der Preis für einem Liter Super E10 derzeit im Mittel rund 1,311 Euro. Im Vergleich zur Vorwoche ist dies eine kaum Nennenswerte Verbilligung von nur 0,1 Cent. Der Dieselpreis liegt mit 1,114 Euro auf dem selben Niveau wie vor noch einer Woche.

Zwei Faktoren beeinflussen vor allem die Kosten für Sprit. Zum einen der Preis für Rohöl, der seit der Vorwoche um einen Dollar gestiegen ist und derzeit bei knapp 50 Dollar liegt. Zum anderen der Euro, der sich gegenüber dem US-Dollar weiter erholt hat und die gestiegenen Rohölnotierungen ausgleicht.

Auch die Autofahrer haben Einfluss auf die Kraftstoffpreise, wenn sie sich preisbewusst verhalten. Deswegen empfiehlt der ADAC nach wie vor , vor dem Tanken die Preise zu vergleichen und den günstigsten Anbieter anzusteuern.

Auch auf den richtigen Zeitpunkt kommt es an: Wer abends tankt, spart meist einige Euros. Nachts und frühmorgens ist Tanken hingegen am teuersten.

Tachobetrug wird ab 1.September erheblich erschwert

Foto:ADAC

Was lange währt, wird endlich gut. Autoankauf Online berichtete in der Vergangenheit schon häufig über die Einfachheit des Tachobetruges. Ganze Banden haben Geschäftsmodelle darauf gegründet ahnungslose Gebrauchtwagenkäufer zu prellen und mit Tachobetrug massiv zu schädigen. Dieses scheint allerdings in Zukunft nun massiv erschwert zu werden. Eine Lösung naht, die der ADAC seit vielen Jahren fordert.

Tachobetrug wird in Zukunft deutlich erschwert

Moderne Fahrzeuge müssen ab 1. September 2017 durch eine technische Lösung im Auto geschützt werden. Das ist jetzt im Rahmen der EG-Typgenehmigung 2017/1151 vorgeschrieben. Der ADAC fordert seit vielen Jahren zum Schutz des Verbrauchers eine solche technische Lösung, die direkt im Auto und ab Werk verbaut ist.

Bisher kann jeder Tachostand betrügerisch verändert werden

Laut Polizeistatistik wird bei einem Drittel der Gebrauchtwagen der Kilometerstand nach unten „gedreht“. Dieser Betrug führt im Durchschnitt zu einem um 3.000 Euro höheren Preis beim Verkauf eines Pkw. Pro Jahr werden nach Schätzungen der Polizei allein in Deutschland rund zwei Millionen Autos manipuliert. Bisher hat der ADAC noch kein Fahrzeug gefunden, dessen Kilometerstand sich nicht betrügerisch verändern ließ.

Nun stellt sich die Frage nach einer Zertifizierungsstelle

Aus Sicht des Clubs muss im nächsten Schritt festgelegt werden, wie die neue Maßnahme gegen Tachomanipulation von den Herstellern umgesetzt und im Rahmen der Typgenehmigung überprüft wird. Ein solcher Schutz kann von neutraler Stelle bestätigt werden, etwa per Common-Criteria-Zertifizierung des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik in Bonn.

Leasingvertrag bei Amazon schließen? Geht! Echt!

 

„Liebling ich habe ein Auto gekauft!“ – „Aber du hast doch gar nicht das Haus verlassen?“. Er hat es dann wohl bei Amazon bestellt ? Geht nicht? Geht doch! Aber zugegebenermaßen noch nicht lange.

Das Autohaus Gotthard König GmbH aus Berlin bietet als erster Automobilhändler in Europa die Leasing-Möglichkeit für 10 verschiedene Varianten des Renault Twingo über Amazon.de.

„Seit Jahren nutzen wir nicht nur die im Automobilvertrieb etablierten Automobilbörsen sehr erfolgreich für den Verkauf unserer Fahrzeuge, sondern waren jederzeit bereit auch außergewöhnliche und neue Absatzwege zu testen. Im digitalen Vertrieb konnten wir so bereits sehr frühzeitig tiefgehende Erfahrungen mit unserem eigenen Online-Shop oder in der Zusammenarbeit mit digitalen Rabatt-Plattformen sammeln. Der Mut neue Wege einzuschlagen ist für mich eine Grundvoraussetzung, um als Automobilhändler im Markt der Zukunft bestehen zu können. Die Platzierung unserer Fahrzeugangebote mit Leasing-Verträgen bei Amazon.de ist daher eine für uns logische Konsequenz in der Fortführung unserer visionären Vermarktungsstrategien.“, sagt Dirk Steeger, geschäftsführender Gesellschafter des Autohauses.

„Das Projekt wurde in einer agil operierenden Arbeitsgruppe in Abstimmung mit Amazon zum erfolgreichen Launch geführt. Die Zusammenarbeit war auf beiden Seiten ergebnis- und zielorientiert, es hat allen Beteiligten viel Spaß gemacht, die Herausforderungen dieses Pilotprojektes gemeinsam zu lösen,“ so Dirk Schumacher, Leitung Online-Marketing des Autohauses.

KBA will nicht upgedatete Amarok stilllegen lassen.

Foto: VW Screenshoot

Man könnte sagen: Das Chaos in der VW Abgasaffäre sei nun endgültig perfekt. Den nicht nur dass die Kunden, die einen VW gekauft haben mit einer möglichen Wertminderung des Fahrzeugs rechnen müssen, sie haben jetzt zusätzlich auch noch Ärger mit dem Kraftfahrt Bundesamt, sprich „Papa Staat“ am Hals, weil Ihnen gedroht wird, das noch nicht nachgerüstete Fahrzeug stillzulegen, wenn Sie nicht sofort das angedachte Softwareupdate einspielen. Dieses ist aber nicht ohne Weiteres möglich, weil einige Kunden Ansprüche gegen VW anmelden. Ein UPDATE der Software würde die Beweisführung erheblich erschweren.

Entweder Software-Update oder Stilllegung des Amarok

Das KBA drohe nach einem Bericht von Spiegel Online in den letzten Tagen Haltern des von VW zuerst zurückgerufenen VW Amarok an, die Halterdaten an die lokalen Behörden weiterzuleiten, damit diese Verfügungen zur Stilllegung der Fahrzeuge treffen kann, wenn das Fahrzeug nach der Rückrufanordnung noch nicht geupdatet wurde.

Anwaltskanzlei will dem KBA per Eilantrag die Datenweitergabe untersagen

Deshalb beantragte die im Abgasskandal führende Kanzlei Dr. Stoll & Sauer Rechtsanwaltsgesellschaft im Rahmen eines Eilverfahrens am 25.07.2017 bei dem Verwaltungsgericht Freiburg eine einstweilige Anordnung gegen die Bundesrepublik Deutschland, vertreten durch das KBA zu erlassen und es dem KBA zu untersagen, die Daten weiter zu geben.

Ziel dieses Antrags ist es, dem KBA vorläufig zu untersagen, die Daten des Halters an die örtliche Zulassungsbehörde weiterzugeben. Außerdem wurde beantragt, dem KBA aufzugeben, eine Übermittlungssperre in das zentrale Fahrzeugregister bei dem KBA einzutragen.

Last-Minute Rechtsschutz im Falle des Dieselgate

Foto: DEVK Versicherungen

Ganz gleich welchen Radio oder Fernsehsender wir dieser Tage einschalten, die Nachrichten über den Dieselskandal im Allgemeinen sowie Volkswagen und Daimler im Besonderen reißen nicht ab. Damit einhergehend sind die Verbraucher neben der Unklarheit über die Umweltbelastungen der manipulierten Fahrzeuge auch über die Rechtslage als Verbraucher verunsichert. Welche juristischen Möglichkeiten haben eigentlich Besitzer von betroffenen PKW’s? Weitgehend unklar ist, ob den Benutzern überhaupt ein direkter Schaden entsteht. Letztlich sollen durch den Eingriff in die Motorsteuerung durch die Hersteller beim Nachrüsten Anomalitäten festgestellt worden sein, die langfristig zu einem Problem und damit zu seinem Schaden für den Motor werden können. Einige Rechtsanwaltskanzleien haben sich deshalb schon darauf spezialisiert, die Rückabwicklung der Kaufverträge für die Mandanten durchzuführen oder sonstige Schadenersatzansprüche geltend zu machen.

DEVK- Versicherung klärt über Rechtsschutz-Versicherungsfragen auf

Laut einer aktuellen YouGov-Umfrage im Auftrag der DEVK Versicherungen wartet die Mehrheit der Dieselfahrer in Deutschland erst mal ab. Die Verunsicherung ist groß. Der DEVK Beratungs-Rechtsschutz unterstützt Dieselbesitzer mit Informationen und anwaltlicher Beratung am Telefon. Der Service kostet einmalig 36 Euro und gilt bis Ende 2019.

Wie stehen deutsche Autofahrer zum Dieselskandal? Im Auftrag der DEVK hat das Meinungsforschungsinstitut YouGov Anfang 2017 über 2.000 Bundesbürger repräsentativ befragt. Demnach fahren 61 Prozent der Deutschen heute einen Benziner, 20 Prozent haben ein Auto mit Dieselmotor und weitere 20 Prozent geben an, kein Auto zu besitzen. Die Antriebsarten Autogas (2 Prozent) sowie Hybrid und Elektro (je 1 Prozent) sind hierzulande kaum unterwegs. Von den über 400 befragten Dieselbesitzern vermuten 20 Prozent, dass ihr Auto vom Dieselskandal betroffen sein könnte. 12 Prozent wissen es bereits. Dreiviertel der Dieselfahrer denken allerdings, dass ihr Fahrzeug nicht zu den beanstandeten Modellreihen gehört.

50 Prozent der Dieselfahrer wünschen sich mehr Informationen

Unentschieden sind die Dieselfahrer in der Frage des Informationsbedarfs: 46 Prozent wollen sich nicht weiter damit beschäftigen, fast genauso viele würden gern mehr wissen. 9 Prozent sind unentschlossen. Wenn ihr Auto vom Dieselskandal betroffen wäre, würden 35 Prozent erst mal nichts unternehmen und abwarten. 23 Prozent würden es in der Werkstatt nachrüsten und 14 Prozent würden es zwar nachrüsten, aber ansonsten abwarten. Mehrfachnennungen waren möglich. Die wenigsten würden ihr Auto wegen des Dieselskandals so schnell wie möglich verkaufen oder den Hersteller auf eigene Kosten verklagen. Sogar nur ein Viertel der Dieselfahrer, die eine Rechtsschutzversicherung besitzen, würde sie dafür in Anspruch nehmen. 10 Prozent wissen nicht, was sie tun würden.

Der DEVK Beratungs-Rechtsschutz Dieselgate

Eine übliche Rechtsschutzversicherung kommt allerdings nur dann für Prozesskosten auf, wenn der Dieselfahrer schon rechtsschutzversichert war, als er das Auto gekauft hat. Die DEVK bietet seit April allen Autobesitzern eine Alternative, die im Dieselskandal keinen Rechtsschutz in Anspruch nehmen können. Der DEVK Beratungs-Rechtsschutz Dieselgate unterstützt sie mit Informationen und anwaltlicher Beratung am Telefon. Der Service kostet einmalig 36 Euro und gilt bis Ende 2019. Den Spezial-Rechtsschutz kann man nur über die kostenlose DEVK Rechtsschutz-App abschließen. Versicherte erhalten dann per E-Mail regelmäßig aktuelle Informationen, die für Dieselfahrer relevant sind. Wer Fragen dazu hat, bekommt eine telefonische Rechtsberatung. Eine Selbstbeteiligung gibt es nicht. Den Service organisiert die DEVK gemeinsam mit ihrem Kooperationspartner, der Deutschen Anwaltshotline AG.

Autowäsche für Deutsche eher unwichtig?

Foto: Ford Werke GmbH

Wenn man die Deutschen danach bewerten würde, was Ihnen im Leben materiell wichtig ist, dann würde ganz oben auf der Rankingskala sicherlich neben dem regelmäßigen Jahresurlaub ganz sicher auch das Automobil auf der Liste zu finden sein. Doch obgleich das Auto als besonders wichtig erscheint wird es, so jedenfalls wollen es die Ford Werke herausgefunden haben, nicht besonders gut gepflegt. Die Autohygiene der Deutschen sei eher bedauerlich ausgeprägt, stellt Ford einer aktuellen Pressemeldung fest, die sich wohlgemerkt aber auf keine repräsentative Datenbasis bezieht. Nur rund hundert Personen wurden von Ford befragt. Die Auswertung darf also grundsätzlich mit Vorsicht genossen werden.

Autowäsche: Alle drei bis vier Monate

Ein Viertel der Befragten gab an, durchschnittlich nur alle drei bis vier Monate das Fahrzeug zu reinigen. Jeder Dritte nimmt den Schwamm zumindest jeden zweiten Monat in die Hand. Ob man bei 25 Prozent von einem „Putzteufel“ sprechen darf, weil diese immerhin einmal im Monat für Glanz sorgen?

Selbst ein kostenloses Waschstraßenabo würde die Motivation zur Autowäsche nur unwesendlich erhöhen.

Eigentlich müsste die Bereitschaft zur Reinigung etwas höher sein, wenn es um die Waschstraße geht. „Geld rein, sauber raus“ – doch auch hier rafft sich nur jeder dritte Befragte auf, wenigstens einmal alle zwei Monate zu reinigen. Überraschend: Ist die Waschstraße in einem Abo enthalten oder sogar kostenlos, würden trotzdem nur 60 Prozent häufiger ihr Auto reinigen lassen. 33 Prozent geben sogar an, dass ihnen das überhaupt nicht wichtig ist.