Freie Wähler sprechen sich gegen PKW-Maut aus.

Foto: LOGO Freie Wähler

Autoankauf Online berichtete bereits darüber, dass die Automobilmaut inzwischen besprochene Sache ist und welche Fakten Sie zur PKW-Maut zu beachten haben. Die freien Wähler haben sich nun in einer Stellungnahme zur Automobilmaut geäußert, die wir Ihnen als Leser ebenfalls nicht vorenthalten möchten, um ein möglichst großes Meinungsspektrum bei uns abzubilden.

Freie Wähler gegen PKW-Maut

So hält Hubert Aiwanger, Vorsitzender der FREIE WÄHLER Landtagsfraktion, zur Meldung „Bundesrat gibt Weg für Pkw-Maut frei“ fest:

„Die geplante PKW-Maut wird mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen. Ich glaube immer noch nicht dran, dass sie überhaupt kommt. Die Einführung ist für 2019 oder 2020 geplant – bis dahin wird politisch noch sehr viel passieren. Es ist offensichtlich, dass vieles nicht durchdacht ist: So sollen Ausländer nur auf Autobahnen Maut zahlen. Die Konsequenz ist massiver Ausweichverkehr durch die Dörfer. Ob das sinnvoll ist, wage ich zu bezweifeln. Zudem wird eine riesige Bürokratie hochgezogen, die Hunderte Millionen Euro kosten wird. Am Ende wird die Sauce wahrscheinlich teurer sein als der Braten – und die Autobahnen werden verscherbelt. Wir FREIE WÄHLER sind nach wie vor der Überzeugung: Die PKW-Maut ist überflüssig.“

 

Zahl der getöteten Fußgänger um 50% reduzierbar: Durch Technik!

Foto: ADAC Presse

Wissenschaftlichen Unfallexperten attestieren gute Chancen, die Anzahl der deutschlandweit im Verkehr getöteten Fußgänger in den nächsten Jahren beachtlich zu reduzieren. Dazu zwingend nötig sei eine schnelle Verbreitung moderner Fahrzeuge, die über sogenannte Notbremssysteme mit Fußgängererkennung im Front- und Heckbereich verfügen. Dies erläuterten Experten beim Unfallforschungs-Symposium (UFO) der ADAC Stiftung, das am Mittwoch und Donnerstag in der ADAC-Zentrale in München stattfand.

 Mit Schutzsystemen könnte die Zahl der Todesopfer sofort halbiert werden

Im Jahr 2017 prognostizieren Unfallforscher rund 500 getötete Fußgängern auf den Straßen in Deutschland. Wenn alle Autos aktive Fußgänger-Schutzsysteme aufweisen würden, könnte die Zahl sofort halbiert werden – zu diesem Schluss kommt eine beim Symposium vorgestellte Potentialabschätzung der Verkehrsunfallforschung an der Technischen Universität Dresden. Aufgrund der relativ langsamen Erneuerung des Fahrzeugbestandes dauert die Marktdurchdringung jedoch viele Jahre. Die Experten empfehlen daher eine schnelle und verpflichtende Einführung von Sicherheitssystemen in allen neu zugelassenen Pkw.

Über 2000 Unfälle sind in die Analyse mit eingeflossen

Für die Analyse wurden über 20000 Unfälle mit Personenschaden ausgewertet. Bei rund 70% der Fälle hatten schwerstverletzte oder getötete Fußgänger einen Zusammenstoß mit einem Pkw – in der Regel im Frontbereich. In mehr als 12% der Fälle war es zu einem Zusammenstoß mit einem Lkw gekommen, in 8 Prozent der Fälle mit einer Straßenbahn. Auffällig zeigen sich auch Heckkollisionen, bei denen vor allem ältere Fußgänger schwere oder gar tödliche Verletzungen erleiden.

Mehr als jeder zweite schwerstverletzte Fußgänger trägt Verletzungen der unteren Extremitäten, besonders Hüfte und Oberschenkel, davon. In mehr als 40% der eingeflossenen Fälle sind der Kopf und das Gesicht betroffen. Etwa jeder Dritte hat schwere Brustverletzungen.

„Wir freuen uns, dass wir die in der Unfallforschung führenden Expertengruppen fachübergreifend an einen Tisch bringen konnten – von der Fahrzeugtechnik, über die Straßenverkehrsinfrastruktur, die Verkehrspsychologie bis hin zum medizinischen und technischen Rettungswesen“, sagt Dr. Andrea David, Geschäftsführerin der ADAC Stiftung. „Damit haben wir das Ziel des Symposiums erreicht, den Expertendialog zu fördern und Impulse in die Forschung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu setzen.“

Veranstaltung der neuen ADAC Stiftung

Das UFO-Symposium mit rund 130 Teilnehmern aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Frankreich war die erste Fachveranstaltung der neuen ADAC Stiftung.

Schulden fürs Auto liegen bei durchschnittlich 13266 Euro

Eine interessante Studie des Vergleichsportals Check24 gibt aktuell Auskunft über das Kaufverhalten der Deutschen im Bereich des Automobils. Wer nimmt wieviel Geld für ein Auto als Kredit auf, ist auch interessant für Autohändler zu wissen. Allerdings verwundern die Ergebnisse dann noch ein bisschen, schließlich erscheint die durchschnittliche Kreditsumme ziemlich gering. 13266 Euro nehmen die – und hier erklärt sich die Zahl – Check24 Kunden durchschnittlich für den Kauf eines Autos als Kredit auf.

Der Zinssatz für die Leihsumme beträgt im Durchschnitt rund 3,16 Prozent. Wer derzeit einen Autokredit laufen hat, der würde sich über einen solchen Zinsatz freuen. Der herkömmliche Zinssatz für den Kauf eines Neuwagens hat sich nämlich seit dem Jahr 2011 fast halbiert. Auf die Summen die moderne Autos heute kosten, sind das Unsummen, die Verbraucher heute sparen können.

Kreditsummen regional verschieden

Autofahrer aus Bayern, Baden-Württemberg und Hessen leihen sich zur Finanzierung ihres Autos im Schnitt rund 8% höhere Kreditbeträge als Kunden aus dem Rest der Bundesrepublik. Und wie es fast zu erwarten war, liegt Bayern mit durchschnittlich 14127 Euro an der Spitze. Verbraucher nehmen hier 12%  bzw. 1514 Euro höhere Kredite auf als in Thüringen (12.613 Euro).

Höhere Kredite bei höherem Einkommen

Vermutete Ursache: Das von CHECK24-Nutzern veröffentlichte durchschnittliche Nettoeinkommen ist in den südlichen Bundesländern am größten.

Für den neuen Wagen verschulden sich Männer (13.564 Euro) im Schnitt 2.916 Euro bzw. 27 Prozent höher als Frauen (10.648 Euro). Möglicher Grund dafür: Männer, die über CHECK24.de einen Autokredit abschließen, geben mit durchschnittlich 2.790 Euro ein um 30 Prozent höheres Nettogehalt an als Frauen.

 

Kraftstoffpreise weitgehend stabil diese Woche

Gott sei dank! An der Tankstelle haben wir wohl auch in dieser Woche noch keine Überraschungen zu erleben. Wie es aussieht, hat sich der bundesdeutsche Spritmarkt nach langer Zeit mal wieder stabilisiert.

Preisdifferenzen fallen moderater aus

Im Nachgang des Preisverfalls für Benzin und Dieselkraftstoffe in den letzten Wochen fallen die Preisunterschiede nun wieder moderater aus. Wie die aktuelle ADAC-Studie zeigt, stieg der Preis für den Liter Super E10 innerhalb einer Woche um 0,5 Cent auf durchschnittlich 1,328 Euro. Der Dieselpreis fiel dagegen um 0,3 Cent und pendelt sich im Tagesmittel gegenwärtig bei 1,145 Euro ein.

Rohölpreis weitgehend konstant geblieben

Der Preis für Brent-Rohöl, der zuletzt um rund vier Dollar gesunken war, hat sich mittlerweile bei 51 Dollar eingespielt. Der ADAC empfiehlt allen Autofahrern stets am späten Nachmittag oder in den frühen Abendstunden zu tanken statistisch gesehen sind die Spritpreise dort im Tagesverlauf am günstigsten. Darüber hinaus sind die Autofahrer angehalten, immer die günstigste Tankstelle aufzusuchen, um den Wettbewerb zu fördern und die Preistreiberei einzugrenzen.

Toyota ruft erneut Autos wegen Takata Airbags zurück

Foto: Screenshot aus dem Sommer 2015

Alles neu macht der Mai? Am vorletzten Tag im März wohl kaum. Deshalb gibt es mal wieder eine Skandalnews, die eigentlich ja gar keine mehr ist. Der japanische Automobilkonzern Toyota ruft wegen der inzwischen altbekannten Airbag-Probleme schon wieder weltweit knapp drei Millionen Fahrzeuge zurück in die Werkstätten. 350.000 Fahrzeuge allein in Europa. Diese Meldung veröffentlichte der Autobauer am heutigen Donnerstag.

u.A. Corolla Axio vom Rückruf betroffen         

Vom Rückruf betroffen sind verschiedenste Fahrzeuge, unter anderem der Corolla Axio. Die Autos sind mit Takata-Airbag ausgestattet. Wie auch bei Autoankauf Online schon oft berichtet, kann es zu Problemen mit den Airbags bei Hitze und zu feuchter Luft kommen. Dabei kann es passieren, dass der Airbag plötzlich auslöst, was je nach Situation lebensgefährlich sein kann.

Diesmal keine Rückrufe von Autos, die in den USA verkauft wurden.

Bei diesem Rückruf handele es sich allerdings nach Angaben des Herstellers nicht um Modelle, die in den USA verkauft wurden.

Die Probleme mit den Takata-Airbags sind vielschichtig. Einige Modelle könnten nicht nur falsch, sondern auch zu heftig auslösen, sodass sie teile der Innenverkleidung mit durch den Innenraum schleudern und die Insassen schwer verletzten. Insgesamt geht man inzwischen von  rund 16 Todesfällen und Schwerstverletzungen durch die Airbag-Module aus. Die Meisten Zwischenfälle passierten in diesem Kontext in den USA.

Toyota bekommt das Problem nur schwerlich in den Griff

Aktuell betroffen sind 750000 Autos in Japan, 650000 Fälle in China und wie oben angemerkt 350000 in Europa. Mit dem neuesten Rückruf wird mehr als deutlich, dass auch der mächtigste Automobilhersteller der Welt, die Problematik mit dem Airbag nicht in den Griff zu bekommen scheint.

SPD hält an pauschalen Fahrverboten für Diesel fest.

Foto: Wikimedia, modifiziert

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Die SPD ist derzeit noch beflügelt durch den „Schulz-Zug“, der mit vollem Karracho durch die Lande ziehen sollte, aber schon bei der Wahl im Saarland etwas in die Bremsen zu treten hatte. Aus Autofahrersicht ist es mit der SPD auch schwierig überein zu kommen. Schon fast grotesk wirken die Vorschläge der Bundesumweltministerin Hendricks.

SPD hält unverändert am Fahrverbot für Dieselfahrzeuge fest

Diese hält nämlich an ihren Plänen für pauschale und grundsätzliche Fahrverbote für Dieselfahrzeuge und zur Einführung der „Blauen Plakette“ unverändert fest.

Georg Nüßlein von der CDU/CSU Fraktion konstatiert dazu:

„Pauschale Fahrverbote für Dieselfahrzeuge sind sozial ungerecht und eine massive Belastung für Millionen von Autofahrern. Wer wie die Bundesumweltministerin glaubt, dass viele Dieselfahrzeuge von Einfahrverboten in Städte gar nicht betroffen seien, weil sie auf dem Land unterwegs seien, der verkennt die Realität vieler Millionen Berufspendler. Mit uns sind solche Pläne deshalb nicht zu machen.

Bundeskanzlerin Angela Merkel hat zurecht auf den positiven Klimabeitrag von Dieselfahrzeugen hingewiesen. Wer diese Tatsache wie die Bundesumweltministerin offensichtlich bewusst ausblendet und den Dieselmotor pauschal verdammt, leistet Umwelt und Klima letztlich einen Bärendienst.“

Uber lässt weiter autonom Fahren

Foto: Tempe Police Department

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Wenn wir allgemein nach der Akzeptanz von selbstfahrenden Autos in einem Autoforum fragen, dann werden wir in aller Regel mit nativen Urteilen als Antwort leben müssen. Autonomes fahren mag bei allen ankommen, die sich ohnehin nicht für das Autofahren interessieren, könnte man nicht nur meinen, sondern zeigt tatsächlich unser Eindruck über viele Monate der Recherche zu diesem Thema. Die selbstfahrenden Busse auf der diesjährigen Cebit wurden zwar gern zur Kenntnis genommen, aber nicht ernsthaft als Alternative zu den von echten Menschen gefahrenen Linienbussen in Betracht gezogen. Vielleicht ist dies noch ein Antizipationsproblem, vielleicht können sich die Menschen das lebhaft einfach noch nicht vorstellen.

Fahrdienstleister Uber kann sich das autonome Fahren bereits vorstellen   

Der US-amerikanische Dienstleister Uber kann sich das autonome Fahren hingegen sehr wohl vorstellen und setzt es aktiv in seinem Portfolio der Fahrdienstleistungen ein. Roboter-Taxis mit einer menschlichen Begleitung fahren die Fahrgäste zum angegebenen Zielort. Kürzlich allerdings kam es zu einem Crash mit den autonom fahrenden Autos im US-Bundesstaat Arizona.

Schuld lag an anderem Fahrer

Nachdem der Dienstleister zunächst die selbstfahrenden Robotertaxis aus dem Angebot nahm und angab, den Unfall zu analysieren, hat Uber die Robotertaxis jetzt wieder ins Rennen geschickt. Bei dem Unfall sei schließlich niemand verletzt worden und die Ursache des Unfalles sei auch auf menschliches Versagen des Begleiters und der Fahrer des anderen Autos zurückzuführen. Letztlich hatte dies die Vorfahrt an einer Kreuzung missachtet. Wie Uber nun mit den Erkenntnissen des Crash umgeht, teilte Uber bisher nicht mit.

Wir von Autoankauf Online sind der Meinung, dass eine Technologie erst dann eingesetzt werden darf, wenn sie vollständig ausgereift ist. Autonom fahrende Autos  sind es lange noch nicht. Damit einen Personentransport auf die Beine zu stellen, ist letztlich verantwortungslos und ist auch nicht dadurch sicherer eine Begleitperson mitfahren zu lassen.

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Skoda hat einen neuen Kommunikationschef

Foto: Skoda

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Autoankauf Online berichtete die letzten Monate schon häufig über das gelungene Kommunikationsgeschick, der Marke Skoda. Mit hervorragendem Content Stripping, wie man das sonst nur von den „großen“ Marken wie Mercedes, Porsche und BMW gewohnt ist, stellte das Unternehmen sein neues SUV Kodiaq Stück für Stück der Zielgruppe vor. Auch in Punkto Productplacement ist der Automobilhersteller unserer Auffassung nach führend. Offenbar zu gut, dieser geht nämlich jetzt nach Wolfsburg und arbeitet für Volkswagen.

Neue Ära, neuer Kommunikationschef

Nun soll es eine Veränderung bei Skoda geben. Jens Katemann (42) übernimmt zum 1. April 2017 die Leitung der Kommunikationsabteilung von SKODA AUTO. In dieser Funktion berichtet er an den SKODA Vorstandsvorsitzenden Bernhard Maier.

Jens Katemann folgt auf Peik v. Bestenbostel

Jens Katemann verfügt über langjährige Erfahrung in der internationalen Automobilindustrie und war zuletzt als Chefredakteur der deutschen Fachzeitschrift ,auto, motor und sport‘ tätig. In seiner neuen Funktion ist Jens Katemann für die weltweite Kommunikation der Marke verantwortlich.

Er folgt auf Peik v. Bestenbostel, der die Leitung der Kommunikationsabteilung der Marke Volkswagen in Wolfsburg übernehmen wird.

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Stauschau: Ostern lässt die Bahnen (noch) kalt.

Stau zu Silvester

Foto: Wikimedia

Die Sonne scheint, die Sonne lacht und dennoch bleibt es am kommenden Wochenende noch einmal ruhig auf den deutschen Autobahnen. Das ist aber nichts weiter als die Ruhe vor dem großen Osteransturm. Wenn die Osterferien flächendeckender beginnen, wird es sicherlich schon bald wieder kuschelig auf den Bahnen des Landes.

Trotz der startenden Osterferien angenehme Verkehrssituation!

Der Reiseverkehr ist trotz des Beginns der Osterferien in Hessen und Belgien grundsätzlich gering und die Baustellentätigkeit weitgehend verhalten. Wer jedoch auf den Wintersportrouten Richtung Alpen unterwegs ist, muss vor allem am Samstag zeitweise mit stärkerem Verkehr rechnen.

Die Staustrecken:

– A 1 Hamburg – Bremen – Dortmund

– A 2 Dortmund – Hannover – Braunschweig

– A 3 Frankfurt – Würzburg – Nürnberg – Passau

– A 5 Hattenbacher Dreieck – Karlsruhe – Basel

– A 6 Kaiserslautern – Mannheim – Heilbronn – Nürnberg

– A 7 Hamburg –  Hannover – Würzburg – Füssen/Reutte

– A 8 Karlsruhe – Stuttgart – München – Salzburg

– A 9 München – Nürnberg – Berlin

– A 61 Mönchengladbach – Koblenz – Ludwigshafen

– A 93 Kufstein – Inntaldreieck

– A 95/B 2 München – Garmisch-Partenkirchen

– A 99 Umfahrung München

Hilfreicher neuer GTÜ-Caravaning-Ratgeber.

Foto: GTÜ GmbH

Das Osterfest steht unmittelbar bevor und viele Deutsche starten wieder mit Ihrem Wohnwagen und ihrem Wohnmobil in den ersten wohlverdienten Urlaub  des Jahres. Damit die Fahrt mit dem eigenen Wohnmobil aber so richtig Freude macht, sollte vor Fahrtantritt jedoch der Zustand und die Sicherheit des Wohnwagens oder des Wohnmobils gründlich geprüft werden. Dies rät allen voran die GTÜ also die Gesellschaft für Technische Überwachung. Damit man den Überblick behält, hat die Organisation nun Hilfestellung in Form des GTÜ-Caravaning-Ratgeber publiziert. Eine lohnenswerte Lektüre, wie wir von Autoankauf-Online finden.

Batterien, Beleuchtung und Bremsen sowie die (restliche) Gültigkeit der HU-Plakette sollte überprüft werden, wenn das Fahrzeug lange im Winterquartier gestanden hat. Auch beim Reifenprofil sollte man kritisch checken, vorgeschrieben sind gesetzlich 1,6 mm Profiltiefe. Die GTÜ empfiehlt jedoch eine Mindestprofiltiefe von 4 mm, diese seien nach Meinung der Organisation deutlich sicherer.

Achten Sie auf das Reifenalter bei Wohnanhängern

Anhänger die mit einer Geschwindigkeit mit Tempo 100 km/h gefahren werden, müssen über Reifen verfügen, die jünger als 6 Jahre sind und zwar ab Produktionsdatum. Die entsprechenden Daten befinden sich auf den Reifen. Das Herstellungsdatum steht in der DOT-Nummer auf der Reifenflanke in den letzten vier Ziffern und ist so zu interpretieren: Das vorletzten beiden Ziffern stehen für die Kalenderwoche, das letzte Ziffernpaar gibt das Jahr an. Sind die Reifen älter als 6 Jahre, dürfen die Tempo-100-Anhänger nur noch mit maximal 80 km/h betrieben werden.

Caravan und Wohnmobil richtig beladen

Damit der Wohnwagen oder das Reisemobil bei der Reise nicht aufschaukelt, sollte man beim Beladen des Wagens den Schwerpunkt so tief wie möglich halten. Schwere Gegenstände sollten möglichst im Bereich der Achsen deponiert werden. Auch auf die gleichmäßige Gewichtsverteilung auf der linken und rechten Seite ist zu achten, raten die Experten.

Niemals sollte man im Heck schwer beladen, weil dadurch bei frontgetriebenen Fahrzeugen die Vorderachse entlastet und die Traktion verschlechtert bzw. bei Anhängern die Stützlast beeinflusst wird. Leichtes Gepäck darf auch weiter oben, beispielsweise in Hochschränken, verstaut werden.

Caravaning mit viel Gefühl

Wegen des hohen Schwerpunktes von Wohnmobilen sollte man grundsätzlich lieber etwas vorsichtiger in die Kurven gehen und grundsätzlich weiche Spur- und Richtungswechsel vornehmen, um Instabilität, Wank- oder Kippneigungen beim Wohnmobil zu unterdrücken. Stärker als beim Auto ist auf Seitenwind zu achten, vor allem auf Brücken und beim Überholen von Lkw, da unerwartet einsetzende Seitenwinde Caravans und Reisemobile stärker angreifen können. Wohnmobil oder Gespannlenker sollten also durchgängig auf Rüttler gefasst sein und wenn nötig gegenlenken. Bis das richtige Fahrverhalten „in Fleisch und Blut“ übergeht, sind einige Erfahrungen und Übungen nötig. Hierzu bieten neben den einschlägigen Automobilclubs auch die Caravan- und Reisemobilhersteller regelmäßig Fahrsicherheitstrainings an. Ein Service den Sie nutzen sollten.

Der GTÜ-Caravaning-Ratgeber kann per E-Mail an vertrieb@gtue.de, Stichwort: Caravaning-Ratgeber, bestellt werden. Zudem steht der praktische Ratgeber unter www.gtue.de/caravaningratgeber zum Blättern bereit.