SPD Preuß: „EU-Verkehrsausschuss steht gegen Mautpläne ein“

Foto: SPD Gelsenkirchen

Resolution gegen PKW-Maut auf Basis der Herkunft verabschiedet

Der Verkehrsausschuss des Europäischen Parlaments hat mit der Verabschiedung einer Resolution ein klares Zeichen gegen das PKW-Mautkonzept von Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) gesetzt.

Die aus Gelsenkirchen stammende SPD-Europaabgeordnete Gabriele Preuß, die dem Verkehrsausschuss als ordentliches Mitglied angehört, erläutert dazu:

„Die Einführung einer nationalen Mautregelung darf den Grundsatz der Gleichbehandlung von Autofahrern aus dem EU-Ausland nicht verletzen. Das kommt in der Resolution deutlich zum Ausdruck.“

Diskriminierungen vorbeugen und verhindern

So heißt es wörtlich, „ein System der direkten oder indirekten Rückerstattung auf Basis der Nationalität ist diskriminierend und verstößt gegen die Leitprinzipien der Europäischen Union“. Und weiter: „Ein nationales Mautmodell, das Gebühren einhebt, die direkt oder indi-rekt auf Nationalität beruhen, würde zu einer Zersplitterung und komplizierten neuen Regeln führen“.

Die Resolution fordert die EU-Kommission nun zum Handeln auf. Sie hatte die von Dobrindt beabsichtigte Lösung nach undurchsichtigen Absprachen zunächst nicht mehr beanstandet. „Das ist fahrlässig“, so Preuß weiter.

Das Dobrindt-Konzept produziert erheblichen Verwaltungsaufwand

„Die Maut nach dem Dobrindt-Konzept wird nicht nur erheblichen Verwaltungsaufwand verursachen, der jegliche möglichen Erträge auffrisst, sondern absehbar auch vor Gericht landen und dort mit großer Wahrscheinlichkeit als nicht rechtmäßig gekippt werden.“

Die Kommission werde ihrem Auftrag, Wächterin der Europäischen Verträge zu sein, in diesem Fall nicht gerecht.

In zwei Wochen wird die Resolution dem Plenum des Europäischen Parlaments zum Beschluss vorgelegt. Gabriele Preuß verspricht sich davon eine Rückkehr der Kommission zum aktiven Handeln: „Anstatt um des lieben Friedens willen untaugliche Regelungen mitzutragen, sollte die Kommission zu ihren Kernaufgaben zurückkehren und endlich eine Straßenrichtlinie vorlegen, die dann auch klare Regelungen für nationale Mautsysteme aufstellt.“

EU Verbraucherumfrage: 69% für den Einsatz von Biokraftstoffe

Biokraftstoffe doch begehrt ?

Foto: BDBe

Wir bei Autoankauf Online haben schon häufiger darüber berichtet, dass der sogenannte „Biokraftstoff“ in den Zapfsäulen „alt wird“, weil die Nachfrage so gering ist. Warum dies so ist wollte der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft, kurz BDBe, nun in einer europaweiten Meinungsumfrage herausfinden. Die Ergebnisse sind gar nicht so negativ, wie man zunächst annehmen könnte. 69% der befragten Verbraucher in den 28 EU-Ländern sind für den verstärkten Einsatz dieser Biokraftstoffe, 15% sprechen sich dagegen aus und 16% haben keine Meinung dazu.

Umfrage mit 11283 Teilnehmern

In der vom EU- Dachverband der Bioethanolhersteller (ePURE) beauftragten Umfrage wurden die Antworten von 11283 Teilnehmern in 28 EU-Ländern ausgewertet.

In Deutschland spricht sich eine Mehrheit von 61 Prozent der Befragten für den Einsatz von Biokraftstoffen aus, 23% sind dagegen und 16% haben keine Meinung zum Thema. In Frankreich befürworten 73 % der Verbraucher Biokraftstoffe, 13 % sind dagegen und 14 % ohne Meinung.

In Frankreich bessere Informationen zu Biokraftstoffen vorhanden

Dietrich Klein, Geschäftsführer des BDBe, kommentiert die bessere Einstellung der Verbraucher zu Biokraftstoffen in Frankreich als in Deutschland mit dem Hinweis auf fehlende Informationen zum Thema:

„Die Umfrageergebnisse zeigen, dass die Verbraucher in Frankreich besser als deutsche Verbraucher über die Klimavorteile von Bioethanol informiert werden. Den deutschen Verbrauchern ist nicht bewusst, wie stark Bioethanol die CO2-Emissionen senkt.

Laut dem Evaluationsbericht der Bundesanstalt für Landwirtschaft und Ernährung (BLE) für 2015 senkte das in allen Benzinsorten enthaltene Bioethanol in diesem Jahr die Treibhausgasemissionen um 70 Prozent, verglichen mit derselben Energiemenge herkömmlichen Benzins. Die Verbraucher sind auch nicht darüber informiert, dass so insgesamt 1,8 Millionen Tonnen klimaschädlicher CO2-Ausstoß im Verkehr eingespart wurden.“

Klein weist darauf hin, dass sich diese Informationsdefizite deutlich zu Lasten des Klimaschutzes auswirken:

„Der Marktanteil des mit Abstand umwelt- und klimafreundlichsten Kraftstoffs Super E10 liegt in Deutschland aktuell bei 12,6 Prozent, das ist deutlich niedriger als die in Frankreich inzwischen erreichten 40 Prozent. Mit Super E10 als Standardbenzinsorte und Super Plus wären im Jahr 2015 zusätzlich 1,2 Millionen Tonnen CO2-Ausstoß im Verkehr vermieden worden.“

Berliner Raser-Mordurteil: Wir malen uns die Welt, wie sie uns gefällt.

Berliner Raser-Mordurteil verunsichert zutiefst.

Foto: Autoankauf Online / Google Screenshot

In Berlin sind gestern erstmals zwei Raser infolge eines tödlichen Unfalles wegen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Die beiden Verurteilten leisteten sich im Februar des vergangenen Jahres ein illegales Autorennen mitten in Berlin. Die Fahrer überfuhren bei ihrem Rennen elf rote Ampeln, passierten den Kurfürstendamm mit bis zu 160 km/h. Dann geschah das Ungück: Der 27-Jahre alte Raser fuhr ungebremst in einen Jeep-Geländewagen, dessen Ampel grün zeigte und schleuderte das schwere SUV dabei fast 80 Meter über die Kreuzung. Der Fahrer des Jeeps war sofort Tod.

Raser in Berlin eindeutig schwerstkriminell

Betrachtet man die Tat, so ist ohne Zweifel von einer hochgradig kriminellen Energie der Raser auszugehen. Umgangssprachlich könnte man der Auffassung sein, dass Menschen, die ein Autorennen in der Innenstadt veranstalten geistig zurückgeblieben sind, weil sie ganz offensichtlich die Folgen aus einem solchen Verhalten nicht abschätzen können. Ganz offenbar sind die Raser aber nicht geistig gestört, sondern neigen zu einer „massiven Selbstüberschätzung“ wie es die ZEIT in einer aktuellen Berichterstattung ausdrückte. Voll schuldfähig seien die Täter ganz offenbar gewesen und von dem Gedanken besessen das begonnen Rennen zu gewinnen, um damit das eigene Ego zu befriedigen, urteilte eine Verkehrspsychologin. Darüber hinaus bestehe, nach Angaben der Gutachter ein hohes Rückfallrisiko.
Lange Haftstrafen waren in diesem hoch kriminellen Fall sicherlich zu erwarten, sofern nicht das seit Jahren zu lasche Gesetz für derartige Vorgänge angewendet würde. Illegale Autorennen sind letztlich, sofern es zu keinem Unfall kommt, derzeit nicht mehr als eine Ordnungswidrigkeit mit 400 Euro Bußgeld und einem Monat Fahrverbot.

Berliner Raser-Mordurteil ist unhaltbar

Nun allerdings überzogen die Richter in Berlin das Urteil ins Gegenteil. Sie verurteilten die Raser wegen Mordes zu lebenslangen Haftstrafen und legten dabei die Mordmerkmale soweit und so schwammig aus, dass selbst juristische Laien erkennen, dass es sich bei dem illegalen Rennen nicht um einen Mord gehandelt haben kann. Schließlich sind die Männer in Ihre Autos gestiegen, um ein Rennen gegeneinander auszutragen und dieses zu gewinnen. Auch wenn dabei die Devise „Koste es was es wolle“ eine Grundlage der illegalen Handlung war, ist damit der doch notwendige böse Vorsatz jemanden zu töten nicht gegeben. Die niederen Beweggründe, die ein Mordmerkmal sind, beziehen sich im Kontext der Tat doch wohl – wenn überhaupt – auf den Vorgang des Gewinnens, nicht des Tötens. Darüber hinaus führt es juristisch auch wesentlich zutreffendere Paragrafen ad absurdum.

Renate Künast von den Grünen reflektiert diese Zusammenhänge nicht. Vielmehr gab sie dem RBB ein Interview indem Sie das Raserurteil als „Rechtsgeschichte“ feierte.
Künast:

„Was vorher manchmal noch als Kavaliersdelikt angesehen wurde, kriegt jetzt eine ganz klare Ansage. Das ist auch logisch, wie sollte man sonst den Führerschein bekommen haben, ohne zu wissen, was hohe Geschwindigkeiten ausmachen und hier sagt das Gericht, der Tod eines Menschen ist in Kauf genommen worden und deshalb Mord. Das ist wirklich eine klare Ansage.“

Die klare Ansage von der Künast spricht, weicht aus unserer Sicht den Mordparagrafen bis zur Unkenntlichkeit auf. Ein Rechtsstaat wackelt, nur wegen ein paar rasenden Idioten und überengagierten Richtern. Erschreckend was möglich ist, in dieser Republik dieser Tage. Und Abschreckung erreicht man durch ein fundiertes Urteil, nicht durch eines das jeder Laie als „wackeig“ entlarft.

Mustang Productplacement by Ford: Rosenmontag lässt grüßen.

Ford unterstützt den Karnevall

Foto: Ford-Werke GmbH

Ford schafft es immer wieder zur richtigen Zeit am richtigen Ort für gekonntes Productplacement zu sein. So sponsert der für Deutschland in Köln ansässige Automobilhersteller Ford in diesem Jahr mit viel Lokalkolorit den Kölner Karneval.

Mustang führt den Karneval an

Das Muscle Car Ford Mustang führt beim diesjährigen Karneval in Köln den Rosenmontagszug mit an. Der Mustang ist sicherlich ein Auto, von dem viele Polizisten im echten Dienst nur träumen können. So ganz ohne Botschaft ist die Aktion von Ford natürlich auch nicht. Zum einen hat das Muscle Car in so einer Prominenten Position genügend Raum um sich einer breiten Masse zu präsentieren und zum anderen wirbt das als Polizeiwagen „verkleidete“ Muscle Car für die Initiative TUNE IT! SAFE!.

Unterstützung für das närrische Treiben seit 66 Jahren

Neu ist dabei nur das Muscle Car, die Unterstützung für den Umzug gibt es bereits seit 66 Jahren.

Neben dem Ford Mustang können das Kölner Dreigestirn sowie das Festkomitee Kölner Karneval in diesem Jahr auch über 55 Ford Transit Custom-Bagagewagen, sieben Ford Galaxy und fünf Ford Tourneo Custom-Shuttlefahrzeuge verfügen. Ford unterstützt den Kölner Karneval bereits seit 66 Jahren mit umfangreichen Fahrzeugflotten.

Von 1951 bis 2017 kamen bei den Rosenmontagszügen insgesamt 2.766 Ford-Bagagewagen zum Einsatz. Die Ford Transit Custom sorgen beim diesjährigen Zug für den Kamelle-Nachschub. Ford unterstützt nicht nur mit Fahrzeugen – mehr als 70 ehrenamtliche Fahrer und Mechatroniker von Ford sorgen dafür, dass am Karneval alles funktioniert.

AUTO BILD enthüllt neues Problem nach VW Software Update

AUTO BILD Abgasrückführung von Softwareupdate betroffen?

Foto: obs/Bildrechte: AUTO BILD

Autoankauf Online Leser werden sich noch erinnern: Zu Beginn des letzten Jahres rief Volkswagen seine Mogelpackungen zurück in die Werkstädten der Bundesrepublik. Zum Ärger vieler berufstätiger Autofahrer, die Zeit und Mühe auf sich nehmen mussten, um einen Fehler auszumerzen, der, das scheint nun evident zu sein, absichtlich eingebaut wurde.

Bei dem Rückruf sollten alle VW-Diesel mit Manipulationssoftware ein Softwareupdate bekommen, das die Autos auf einen Stand bringt, der nicht mehr mit dem Gesetz in Konflikt gerät. Ein Umstand, der wie oben angesprochen, schon viele Autofahrer verärgert hatte. Neben der Vermutung, dass die geupdateten Fahrzeuge mehr Sprit verbrauchen, bringt AUTO BILD in der aktuellen Ausgabe 8/2017, die am  24.2.2017) erscheint eine weitere mögliche Folge des Updates auf die Agenda.

Abgasrückführung der betroffenen Modelle könnte früher kaputt gehen.

So mehren sich die Hinweise, dass nach dem Softwareupdate die Abgasrückführung bei den betroffenen Modellen schneller verschleißen könnte. Die Abgasrückführung leitet über ein Ventil einen Teil der Abgase zurück in die Brennräume und senkt so den Stickoxid-Ausstoß. Dabei erhöht sich jedoch der Rußpartikelausstoß; infolgedessen kann es zu Verkrustungen der Abgasrückführung kommen. Die mögliche Konsequenz: Der Motor schaltet ins Notlaufprogramm oder lässt sich nicht mehr starten. Während VW von Einzelfällen spricht, zeichnet der Düsseldorfer Rechtsanwalt Tobias Ulbrich ein anderes Bild: Allein in seiner Kanzlei seien bei mehr als 50 Mandanten Teile des Abgasrückführungs-Systems unmittelbar oder kurz nach dem Update ausgefallen.

VW versucht angeblich Rückabwicklungen durch Softwareupdate zu verhindern

Die anfallenden Kosten für den Austausch des Bauteils bei VW belaufen sich je nach Modell auf 700 bis 1.700 Euro. Häufig zeigt sich VW allerdings kulant und übernimmt die Kosten, auch wenn das Auto schon älter ist. „VW tut alles, um zu verhindern, dass Kundenbeschwerden über mögliche Folgeschäden des Updates in die Öffentlichkeit gelangen“, so Tobias Ulbrich. Das nämlich gefährde den Rückruf, den VW unbedingt durchziehen will.

Denn wer per Update nachbessern lässt, für den ist die Rückabwicklung des Kaufvertrags viel schwieriger.

 

Der PSA Konzern legt Zahlen vor, will Opel aber nicht sanieren.

Der PSA Konzern legt Zahlen vor, will Opel aber nicht sanieren.

Der Deal, das der französische Automobilkonzern PSA, die deutsche Marke Opel, die derzeit noch im Besitz der amerikanischen Firma General Motors ist, traf die Branchenpresse wie ein Blitz. Nicht wenige werden sich gefragt haben, woher die Franzosen soviel Geld haben, sind die Autos technologisch doch eher nicht die innovativsten und mit Blick auf die Alltagstauglichkeit nicht die verlässlichsten.

Zahlen bei PSA sehen gut aus

Die Zahlen des PSA Konzerns , die Mutter von Peugeot und Citroen, sehen in der Tat hervorragend aus. Glaubt man aktuellen Agenturmeldungen verfügen die Franzosen über ein Netto-Barvermögen von insgesamt fast 6,8 Milliarden Euro! Eine stattliche Hausnummer, mit der die Transaktion mit Opel locker gelingen könnte. Perfekt ist der Deal mit den Amerikanern ganz offensichtlich noch nicht, auch wenn die Konzernspitzen keinerlei Sorge andeuten, dass irgendwas noch schiefgehen könnte.

PSA will Opel nicht sanieren

Die Haltung gegenüber der Marke Opel klingt, wenn man so möchte, kapitalistisch. Letztlich sei man der Auffassung, dass man eine Deutsche Marke im Konzernportfolio besitzen sollte. Dass Opel, was die Zahlen angeht nicht so gut darsteht, wie der PSA Konzern selbst sei den Verantwortlichen bewusst, aber eine Sanierung müssen die Verantwortlichen der Marke selbst vornehmen. Opel soll sich also nach der Übernahme selbst sanieren. Ob das derzeitige Problem der Marke letztlich an der Besitzerstruktur liegt ist aber zu bezweifeln. Wie genau sich die Franzosen das vorstellen, ist nicht deutlich geworden.

Derzeit geht bei Opel Beschäftigten die Angst um. Angst vor allem vor Entlassungen, die mit möglichen Umstrukturierungen zu tun haben werden, wenn das Unternehmen einmal an den PSA Konzern veräußert wurde. So soll zum Beispiel das Opel Portfolio langfristig auch technologisch auf französische Automobiltechnik von PSA umgestellt werden, was hierzulande sicherlich Kapazitäten freisetzt- auf gut deutsch – überflüssig macht.

Politik sieht Deal derzeit noch gelassen

Der hessische Ministerpräsident Volker Bouffier sieht die geplante PSA-Übernahme von Opel durchaus positiv für den deutschen Autokonzern:

„Ich beteilige mich nicht an diesen Untergangsszenarien, die jeden Tag von Experten kommen. Wir sehen die Chancen, und diese Chancen zu verwirklichen, muss unsere Aufgabe sein. Die Politik kann nicht Autos bauen. Aber wir können unterstützen und politisch Einfluss nehmen“,

sagte Bouffier im phoenix-Interview.

Warten wir es mal ab.

Citroen C4 Cactus Mängelliste

Was sind die bekannten Probleme beim Citröen C4 Cactus? Gibt es bekannte Probleme am Citröen C4 Cactus fragen sich viele Autokäufer, die kurz vor dem Erwerb eines Neuwagens stehen. Glücklicherweise gibt es heute das Internet, das einen kurzen Check ermöglicht und die meisten Probleme am französischen Designflagschiff von Citroen schnell ans Tageslicht fördert. Autoankauf Online hat für Sie ins Internet geschaut und auch mal auf eigene Ankaufserfahrungen von Citröenfahrzeugen zurückgeblickt. Leider treten die meisten Fehler am Cactus schon bei neuwertigen Autos auf.

Hoher Spritverbrauch beim Citröen Cactus

In den einschlägigen Foren berichten C4 Cactus Fahrer davon, dass das Auto nicht wirklich entlang der vorm Hersteller angegeben Verbrauchswerte zu fahren ist. Das geht einigen Käufern so sehr auf den Nerv, dass Sie den Kauf sogar versucht haben rückgängig zu machen, da ein geringer Spritverbrauch sogar teilweise kaufentscheidend war. Teilweise liegen die Verbräuche bei dem kleinen Wagen bei über 7 Liter im Durchschnitt, was den Käufern zu viel ist.

Defekte Zündspulen im C4 Cactus

Die Zündspulen im Citröen sind scheinbar ein extrem anfälliges Bauteil. Die Zündspulen müssen bei verschiedenen Neuwagen bereits nach unter 3000 Kilometern getauscht werden, weil das Fahrzeug nicht mehr gefahren werden konnte. Entweder das Auto bleibt mit defekter Zündspule komplett liegen oder es löst sich nur noch im Notprogramm fortbewegen. Hier ist der Spritverbrauch aber extrem erhöht, was natürlich ebenfalls nicht im Sinne des Erfinders ist.

Abdeckungen der Fensterscheiben lösen sich in der Waschstraße

Qualtiätsmängel sind auch an dem hochwertigsten Fahrzeugen auszumachen aber der Citröen übertreibt. Bei einigen Besitzern fallen in der Waschstraße die Abdeckungen der Fensterscheiben ab. Da ist traurig, denn günstig ist der Cactus nicht.

DEKRA: Vorbehalte gegen Emobilität liegen im Detail

Foto: DEKRA

Grundsätzlich können sich die deutschen Autofahrer schon vorstellen ein Elektroauto zu besitzen. Leider ist dies aber dann für viele nur eine theoretische Überlegung. Auf jeden vierten Autofahrer und damit rund 26% trifft dies nach eigenen Angaben zu.

Dabei liegt die Angst der Fahrer grundsätzlich im Detail, was sie weit gehend davon abhält ihre Vorstellungen in die Realität umzusetzen. Zu diesem Ergebnis kommt die Expertenorganisation DEKRA in einer deutschlandweiten Umfrage unter 1421 Personen.

Hoher Preis ist ein Ausschluss Kriterium.

Neun von zehn Autofahrer oder 91% der Befragten geben zu bedenken, dass Elektroautos noch zu teuer sind, ebenso viele Autofahrer fürchten, dass es zu wenige Ladestationen (Das sagen 90%) und eine „zu geringe Reichweite“ (88 Prozent) der Elektroautos vorherrscht. 76 % der Autofahrer stören sich an zu langen Ladezeiten, die das klassische „Tanken“ bei weitem übersteigt und 56% der Befragten sehen schlicht „zu viele praktische Nachteile“.

Prinzipiell liegen die Vorteile der Elektromobiliät auf der Hand.

Vor allem der Umweltaspekt wiegt bei den Befragten schwer positiv die „Entlastung der Umwelt“ sind für 83% und die Verbesserung der Luft in den Städten mit 76%. Die Fahreigenschaften von E-Mobilen, wie etwa die größere Laufruhe, sind nur für knapp jeden Zweiten (47%) von Bedeutung. Nutzervorteile, wie das kostenlose Parken oder die Nutzung von Busspuren, spielen nur für jeden Vierten eine Rolle (25%).

Elektroprämie überzeugt nur jeden zweiten Befragten.

Die staatlichen Fördermaßnahmen, wie die Kaufprämie von bis zu 4.000 Euro und die Kfz-Steuerbefreiung, stellen nur für  jeden zweiten Autofahrer (53 Prozent) einen Kaufanreiz dar. Ebenfalls interessant: Männer stehen der neuen Technologie deutlich offener gegenüber als Frauen. Auch jüngere Menschen ziehen die Anschaffung eines Elektrofahrzeuges erheblich häufiger in Betracht als ältere und haben auch im Detail weniger Vorbehalte.

In eigener Sache: Kurzfristige Serverprobleme

Liebe Leser: Derzeit haben wir sporadische Serverausfälle zu beklagen. Dies liegt darin begründet, dass wir derzeit auf einen anderen Server umziehen, um zukünftig mit noch besserer Performance für Sie da zu sein. Wir bitten mögliche Unannehmlichkeiten zu entschuldigen und geloben Besserung. Formulardaten, die Sie an uns übertragen, werden selbstverständlich bearbeitet.

Viele Grüße und vielen Dank für Ihr Verständnis.

Ihr Autoankauf Online Team

SUV BOOM konterkariert Umweltbilanz

Foto: Jeep

Deutschland ist Öko. Zumindest dem Vernehmen nach und – das ist wichtig – solange es nicht um die automobile Fortbewegung geht. Ein Blick in die aktuelle Zulassungsstatistik zeigt, dass nahezu jedes sechste neuangemeldete Auto ein Geländewagen – oder genauer – SUV ist. Daran ist prinzipiell nichts auszusetzen, wäre da nicht der Kohlendioxid Ausstoß, der zum Teil voluminösen Autos. Durch den Verkaufsboom – der wie angemerkt ja für die Hersteller durchaus positiv ist, was das Monetäre angeht – kommen sie inzwischen aber in politische Problematiken. Die Klimaziele sind mit den großmotorigen SUV’s nur sehr schwierig bis gar nicht zu erreichen.

Geringere Grenzwerte bis zum Jahr 2021

Denn zum Jahr 2021 muss der Durchschnitts-Emissionswert für die in der EU verkauften Neuwagen auf rund 95 Gramm pro Kilometer sinken. Von diesem Ziel allerdings sind die Automobilfabrikanten nun wieder sehr weit weg.

Bei Nichteinhaltung drohen Strafzahlungen

Und genau dies kann dann wiederum zu einem monetären Problem werden. Für Automobilhersteller, die die verordneten Grenzwerte nicht einhalten , drohen letztlich Strafzahlungen in nicht unerheblicher Höhe.
Dabei unterscheiden sich die Grenzwerte für die Hersteller entlang der Größe. Für die Hersteller können jeweils unterschiedliche Grenzwerte gelten, denn die Grenzwerte werden individuell berechnet. So soll eine Form der Gerechtigkeit zwischen den Fabrikanten hergestellt werden und SUV Bauer vor Kleinwagenproduzenten nicht benachteiligt werden.