Stauprognose für das Wochenende 4. bis 6. November

Stauprognose ADAC

Endlich weniger Verkehr

Endlich nach langer Zeit kann der ADAC Entwarnung geben für die Situation auf den Autobahnen in Deutschland. Nachdem der Sommer und der Herbst für Autofahrer bisher verkehrstechnisch recht stressig waren, sollten die Autofahrer am kommenden Wochenende weitestgehend staufrei davon kommen. In Bayern und Baden-Württemberg gehen zwar die Herbstferien jetzt vorbei, größere Störungen erwartet der ADAC aber bisher nicht. Auch die in der Sommerzeit noch zahlreichen Baustellen sind weitestgehend fertig gestellt und es heißt freie Fahrt für freie Bürger.

Jetzt ist die Wettersituation zu beachten.

Problematisch kann es nun bei plötzlich auftretendem Nebel, überfrierender Nässe und Schnee werden. Denken Sie jetzt ebenfalls an die Winterreifen Pflicht. Wer bei Straßenverhältnissen wie Schnee und Eis ohne Winter- oder Ganzjahresreifen fährt, riskiert neben einem Bußgeld von mindestens 60 Euro auch einen Punkt in Flensburg.

Die letzt verbliebenen Baustellenstrecken:

   – A 1 Köln – Dortmund und Osnabrück – Bremen

   – A 2 Dortmund – Hannover

   – A 3 Nürnberg – Würzburg – Frankfurt – Köln – Oberhausen

   – A 5 Karlsruhe – Heidelberg

   – A 7 Ulm – Würzburg – Kassel – Hannover – Hamburg – Flensburg

   – A 8 Stuttgart – München

   – A 9 Halle/Leipzig – Berlin

   – A 10 Südlicher Berliner Ring

   – A 14 Magdeburg – Halle

   – A 24 Hamburg – Schwerin – Pritzwalk – Berliner Ring

   – A 31 Meppen – Leer

   – A 45 Hagen – Gießen

   – A 61 Mönchengladbach – Koblenz

   – A 81 Heilbronn – Würzburg

   – A 93 Rosenheim – Kiefersfelden

   – A 96 München – Lindau

Auch im nahen Ausland dürfen sich Autofahrer auf einen funktionierenden und laufenden Verkehr freuen. Bei der Einreise von Österreich nach Deutschland kann es wegen der Grenzkontrollen zu Staus und Wartezeiten kommen.

Braune Plakette? Ab zur HU!

hu-bild-plakette

Achtung liebe Autofahrer. Weil es im Straßenverkehr jedes Jahr etwas Neues gibt, macht auch das kommende Jahr 2017 keine Ausnahme. Mit dem bevorstehenden Jahreswechsel verändern sich nun die Gültigkeiten der Plaketten für die HU. Wer auf seinem Nummernschild noch eine braune Plakette durch die Gegend fährt, der muss sein Fahrzeug noch in diesem Jahr zur Hauptuntersuchung vorstellen. Diesen dringenden Hinweis geben die Experten der DEKRA.

Farbe der Plakette gibt Auskunft über die Fälligkeit der HU

Wann bzw. in welchem Jahr die nächste Hauptuntersuchung fällig ist, ist anhand der Farbe der Plakette zu erkennen. Dabei steht die Farbe Braun für 2016, Rosa für das Jahr 2017, Grün für 2018 und Orange für das noch etwas weiter entfernte Jahr 2019. In welchem Monat die Fahrzeugprüfung spätestens ansteht, erkennt man daran, welche Zahl auf der Plakette oben steht.

Fristverzug = Bußgeld

Wer Fristen überzieht, dem drohen bekanntermaßen bei Polizeikontrollen entsprechende Bußgelder. Bei mehr als 2 Monaten Fristverzug steht außerdem eine ausgedehnte HU mit zusätzlichen Kosten an.

Autofahrer können ihre KFZ an rund fünfhundert eigenen DEKRA Prüfstandorten in ganz Deutschland sowie in zahlreichen Partnerwerkstätten zur Hauptuntersuchung vorstellen. Wo genau, finden Sie im Internet unter: www.dekra-vor-ort.de.

Foto: DEKRA

ADAC fordert technischen Manipulationsschutz für Fahrzeuge.

maßnahmen gegen den Tachobetrug

Wir bei Autoankauf Online bleiben derzeit bei dem Thema Betrug! Es kann nicht oft genug darauf hingewiesen werden, wie „Schwarze Scharfe“ in unserem Markt für ein generell schlechtes Image sorgen, das zu kontinuierlichen Umsatzeinbußen führt. Aber auch wir als Autohändler werden ständig von Autoverkäufern betrogen. Das Thema Nr.1 ist der Tachobetrug. Der ist in Deutschland zwar extrem strafbar, aber auch extrem einfach und entsprechen schwierig zu enttarnen, weil kaum Spuren bei dieser Form des Betruges hinterlassen werden.

Studium der Fahrzeughistorie kann Tachobetrug erschweren

Die einzige Möglichkeit, Tachobetrügern auf die Spur zu kommen, ist das Studium der Fahrzeughistorie. Einige Akteure fordern zudem auch, dass die Kilometerdaten zu diesem Zweck von externen Stellen, etwa dem TÜV protokoliert werden. Der ADAC allerdings spricht sich in einer aktuellen Meldung eher für einen technischen Manipulationsschutz aus, der sich manipulationssicher direkt im Auto befindet.

Abhilfe in dieser Angelegenheit tut nämlich wirklich Not. Nach Angaben der Polizei ist der Tacho jedes dritten Gebrauchtwagens manipuliert worden.

Externe Kilometerdatenbanken wenig zielführend

Wie angemerkt als wenig zielführend erachtet der ADAC Kilometer-Datenbanken außerhalb des Autos, die die Kilometerstände, etwa bei einer Reparatur, einer Hauptuntersuchung (HU) oder dem Reifenwechsel speichern. Hintergrund: Die meisten der Eintragungen würden erst mit der 1. Hauptuntersuchung beginnen, wenn das Fahrzeug 3 Jahre alt ist. Eigner, die ein Fahrzeug manipulieren um dadurch den Wiederverkaufswert steigern zu wollen, können beispielsweise vor einer HU den Kilometerstand des Pkw gezielt verringern. Das Ergebnis mit dem vermeintlich echten Kilometerstand bekämen sie mit der HU sogar noch amtlich bestätigt.

Auch wir bei Autoankauf Online berichteten mehrfach schon über diese Form des Betrugs. Das Manipulieren des Tachos ist immer noch immer sehr einfach zu realisieren. Entsprechende Gerätschaften kosten ab etwa 150 Euro aufwärts. Die Automobilhersteller sind daher angehalten, wirksame Sicherheitstechniken zum Schutz des tatsächlichen Kilometerstands in ihre Modelle einzubauen. Eine akkreditierte Kontrolle der Schutzmechanismen ist durch neutrale Organisationen möglich, in Deutschland zum Beispiel durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informations-Technologie (BSI).

Kunden profitieren nicht von Datenbanken

Datenbanklösungen sind zudem teuer. Der ADAC weist darauf hin, dass jede Datenanfrage Geld kostet. Zudem müssten die Werkstätten und andere Meldestellen meist Gebühren zahlen, bevor sie Einträge in die Datenbank vornehmen dürfen. In der Praxis werden diese Kosten dann auf den Verbraucher umgelegt. Die erwünschte Sicherheit hat er davon aber nicht. Eine technische Lösung durch die Autohersteller direkt im Pkw würde dagegen weniger als 1 Euro pro Fahrzeug kosten.

Betrug aus dem Libanon: Erpressungen nach Autoverkauf.

Aktenzeichen XY ungelöst Autoankauf Betrug

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Es gibt Betrugsmaschen, da kommt man als normal sozialisierter Mensch nicht einmal drauf. Autoankauf Online berichtet Ihnen heute von einer inzwischen Polizeibekannten, aber nach wie vor leider praktizierten und funktionierenden Betrugsmasche, die etwas mit dem Autoverkauf zu tun hat, den Millionen Menschen täglich in Deutschland über die einschlägig bekannten Online Portale durchführen. Erstmalig machte das ZDF die Masche in einer Aktenzeichen XY ungelöst Sondersendung zum Thema Betrug bekannt.

Aktenzeichen XY ungelöst Sondersendung stellt Betrugsmasche einer breiten Öffentlichkeit vor.

Die geschilderte Vorgehensweise ist dabei so primitiv wie effektiv. Im Ausland agierende organisierte Banden, meist aus dem Libanon stammend, beobachten die deutschen Automobilportale auf denen Privatleute ihre Gebrauchtwagen zum Verkauf anbieten und sondieren die Fahrzeugbeschreibungen nach aufgeführten Mängeln. Im TV Beitrag gezeigten Beispiel wies ein zum Verkauf angebotener amerikanischer Geländewagen einen leichten technischen Defekt auf, der allerdings in den Verkaufspreis eingerechnet war.

Betrüger geben sich als extrem unzufriedene Käufer aus.  

Ein paar Tage nachdem der Geländewagen dann in Deutschland einen Käufer gefunden hatte, der vor Ort durch den Verkäufer noch einmal auf den Mangel hingewiesen wurde und seinerseits deutlich machte, dass er diesen Fehler selbst beseitigen wolle, klingelte jedoch beim Verkäufer des Geländewagens das Telefon und ein Mann machte sich unmissverständlich deutlich, dass er sich bei dem Autoankauf betrogen fühle, da das Fahrzeug noch weitere Mängel aufweise, die im Inserat nicht benannt waren. Der Anrufer forderte den Verkäufer auf, SOFORT und ohne langes Zögern den Kaufpreis an ihn zurück zu zahlen.

Damit es schnell geht,  am besten über den Geldtransfer-Dienst: Western Union. Im bei Aktenzeichen XY dargestellten Beispiel zahlte der Geländewagen Verkäufer zunächst nicht, bot aber an, dass Geld in Bar zurückzuzahlen und das Fahrzeug zurückzunehmen. Darauf wollten sich die Betrüger, die sich über die im Autoinserat zur Verfügung gestellte Nummer meldeten aber nicht einlassen. Sie forderten den Geländewagenverkäufer auf, das Geld „ JETZT SOFORT“ per Western Union zu überweisen ansonsten würde man die Familie des Verkäufers umbringen.

„Wir wissen wo du wohnst und wo deine Familie ist, wir kommen und bringen sie um, wenn du nicht sofort das Geld zahlst“

Der Autoverkäufer, der neben dem amerikanischen Geländewagen schon einige andere Fahrzeuge über Autoankauf Portale verkauft hat, wendet sich sodann in Todesangst an die Polizei und tut damit das einzig Richtige. Dort erfährt er, dass es sich bei der Masche nämlich gar nicht um den richtigen Käufer des Fahrzeugs handelt, sondern um eine organisierte Betrügerbande aus dem Libanon, die bundesweit Verkäufer von vornehmlich Mängelfahrzeugen kontaktieren und zu erpressen versuchen.

In Todesangst zahlen viele Geld auf ausländische Konten.

In Todesangst zahlen viele Verkäufer das Geld sofort zurück und verlieren damit nicht nur das Auto – das wurde ja rechtmäßig verkauft wurde – sondern auch noch den Ankaufspreis an die Betrüger. Das Geld, das über Geld-Transferdienste übermittelt wird, ist in der Regel unwiederbringlich verloren. Aktenzeichen XY ungelöst hat daher einige Vorsichtsmaßnahmen dargestellt, die wir Ihnen ebenfalls nicht vorenthalten möchten.

  1. Seien Sie sparsam mit den Informationen, die sich über sich persönlich in den Portalen preisgeben. Versuchen Sie zu vermeiden gleich die volle Anschrift zu nennen sondern, geben Sie Sie nur auf Anfrage des Käufer heraus. Etwa für einen konkreten Besichtigungstermin oder zur Probefahrt.
  2. Lassen Sie sich am Telefon nicht zur Zahlung für irgendwas animieren. Zahlungen ins Ausland sind grundsätzlich zu unterlassen. Unterlassen Sie grundsätzlich Zahlungen an Menschen, die Sie noch nie gesehen haben.
  3. Informieren Sie nach einem Erpressungsversuch sofort die Polizei und erläutern Sie den Sachverhalt. Oft sind derartige Maschen längst bekannt und man kann Sie am Telefon schon beruhigen.
  4. Rufen Sie den echten Käufer des Fahrzeuges an! In der Regel fliegt der Betrug dann sofort auf. Beachten Sie bei Erpressungsversuchen auch das Handydisplay. Notieren Sie die Nummer und bringen Sie sie bei der Polizei unbedingt zur Anzeige.

Wichtig zu wissen ist noch, dass bei den Betrugsversuchen noch nie jemand ernsthaft verletzt oder körperlich angegangen wurde. Den Betrüger Banden geht es tatsächlich nur ums Geld. Wer aus Angst sofort zahlt, wird das Geld verlieren. Daher ist es wichtig, dass die Informationen weiter verbreitet werden und sich Sendungen, wie die des ZDF darum kümmern.

Direkt zum Beitrag von ZDF gelangen Sie hier.

Foto: Screenshot ZDF

Mercedes Benz Pick-UP -Die X-Klasse

Mercedes X-Klasse
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Eines muss man Mercedes ja wirklich lassen: Die neue Designsprache des Unternehmens ist herausragend und unglaublich universell. Die Designer haben inszwischen nahezu die gesamte Modellpalette überarbeitet und selbst aus echten „Rentnermobilen“ heiße Geräte gezaubert, die auch einem jugendlicherem Publikum gerecht werden und dabei aber gleichzeitig nicht die ältere Zielgruppe vernachlässigen. Zumindest lässt sich das für die Optik sagen, die Technik in der neuen E-Klasse zum Beispiel ist eine vollständige EDV Anlage, die so manchem Senior sicherlich zu schaffen macht.

Einzigartige Designsprache der X-Klasse

Doch während wir alle noch die Klassen von A-S bestaunen, haben die Designer sich auf den Weg gemacht und eine Klasse für sich erschlossen, die bisher nur VW mit etwas mehr Glamour für sich erschließen wollte. Die Rede ist von der Pick-up Klasse mit dem VW Amarok Mit der X-Klasse führt Daimler jetzt ein noch niemals dagewesenes Segment in die Automobilwelt von Mercedes ein. Dabei kann man durchaus sagen, dass es nicht nur für Mercedes das erste Pickup ist, sondern auch für den Automobilmarkt das erste Pickup mit einem derart hohen designerischen Anspruch. Und während Porsche für sich behaupten kann, ziemlich früh ins Geschäft mit Luxus-SUV’s eingestiegen zu sein, kann Mercedes das Gleiche nun für die Pick-Up Klasse behaupten.

Mercedes will den Lifestyle Markt erobern

Mit dem Pick Up Concept X-CLASS gibt Mercedes einen Ausblick auf sein neuestes Gefährt. Im globalen Segment der Midsize-Pickups macht Mercedes den robusten Ein-Tonner für bis zu fünf Personen erstmals als urbanes Lifestyle- und Familienfahrzeug interessant. Zumindest für die Männer, denn ohne da nun sexistisch zu sein, wird es vielen Frauen vor dem Einparken dieses „Monsters“ gruseln.

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Der Spiegel warnt: Höherer Verschleiß durch VW’s gepatchte Abgasanlagen

Auspuff

Der VW Skandal oder besser gesagt, der Abgasskandal rund um manipulierte Abgaswerte in vielen Autos nicht nur bei VW hat hohe Wellen geschlagen. Während am Anfang niemand so recht verstanden hat, wo jetzt genau das Problem für den Verbraucher sei und die Problematik in den meisten Köpfen als Umweltsauerei abgetan wurde, konnten einige Medien ganz schnell herausarbeiten wo der eigentliche Skandal liegt. Und obwohl VW gar nicht das einzige Unternehmen war, das sich mit Schummeleien bei den Emissionswerten hervorgetan hatte, ist VW doch die einzige Marke, die durch den Skandal massiv beschädigt wurde.

Mögliche Langzeitfolgen: Der Skandal geht in die zweite Runde.

Doch für den VW Konzern ist der Schaden mit dem Markenimage noch nicht am Ende der Skandal geht jetzt erst in die zweite Runde. Zumindest öffentlich. So warnt die EU-Kommission derzeit vor durch die Manipulation entstandene – mögliche – Langzeitfolgen für die Dieselmotoren von VW, die ja bekanntlich zur Umrüstung in die Werkstätten zurückgerufen wurden. Nach Angaben des Nachrichten Magazins der Spiegel gehe man bei der EU davon aus, dass durch die neu eingespielte Software einzelne Motorelemente stärker in Mitleidenschaft gezogen würden.

Konkret sind nach Anagabens des Spiegels folgende Komponenten möglicherweise von höherem Verschleiß betroffen:

  • Abgasrückführventil
  • Speicherkatalysator
  • Harnstoff-Injektionssystem
  • SCR-Katalysator/Partikelfilter

 

ADAC will eigene Flotte prüfen

Es bestehe bei den Experten der Verdacht, dass die Motorbauteile durch die Updates früher versagen. Auch der ADAC spielt bei der Pressearbeit wieder eine tragende Rolle. Offenbar will der Club die eigenen VW Fahrzeuge, die er für den Pannendienst nutzt, auf eine langfristige Probe in Punkto höherem Motorverschleiß stellen.

„Wir müssen davon ausgehen, dass selbst Volkswagen die Langzeitfolgen seiner Umstellungen nicht kennt“

unterstellt Martin Ruhdorfer, ein ADAC-Technik Experte dem Autokonzern gegenüber dem SPIEGEL. Eine verbindliche Garantieerklärung, dass das Motormanagement Update keine langfristigen Schäden zur Folge hat, will der Konzern bisher jedenfalls – glaubt man den Medienberichten – nicht ausstellen.

Symbolfoto

Zeitumstellung: Tiefstehende Sonne gefährdet Autofahrer

tief stehende sonne

Am Sonntag den 30. Oktober werden die Uhren wieder umgestellt. Das einzige positive daran ist, dass uns morgens eine Stunde längerer Schlaf zugutekommt. Negativ und das fällt gerade für Autofahrer ins Gewicht: Wir fahren wieder im Dunkeln zur Arbeit und kommen wieder im Dunkeln nach Hause. Bei einigen jedoch geht auf dem Weg zu entfernteren Zielen die Sonne wieder während des Berufsverkehrs auf und unter. Sie müssen daher einige Vorkehrungen treffen um sicher durch den Herbst zu kommen:

Saubere, schlierenfreie Scheiben.

Ganz wichtig sind saubere Scheiben. Schlieren, etwa durch Streusalz auf den Scheiben streuen das Licht auf dem Glas und blenden den Fahrer. Bei Brillenträgern – kann dies auch für die Brille gelten. Saubere und vor allem teurere entspiegelte Brillengläser reduzieren Lichtreflexe und verbessern so die Sicht. Benutzen Sie die Sonnenblende Ihres Autos anstelle einer Sonnerbrille, da diese zusätzlich die Umgebung verdunkeln würde. Die Gefahr : Das Unfallrisiko steigt eher als dass es sinkt.

Immer das Abblend- oder Tagfahrlicht nutzen.

Selbst mit der Sonne im Rücken sollten Autofahrer damit rechnen, dass sie von anderen Verkehrsteilnehmern im gleißenden Gegenlicht übersehen werden – das gilt auch für Fußgänger und Radfahrer. Am Auto sollten Sie immer Abblend- oder Tagfahrlicht nutzen.

Abstand halten und vorausschauend Fahren

Bei tiefstehender Sonne sollten Autofahrer immer ausreichend Abstand halten, besonders konzentriert und vorausschauend unterwegs sein und die Geschwindigkeit bei Bedarf reduzieren. Fahrer, die bei Tempo 50 nur eine Sekunde nicht auf die Straße blicken können, legen einen Blindflug von knapp 14 Metern zurück. Wer durch die Sonne geblendet wird und einen Unfall mit Verletzten versucht, dem droht ein Strafverfahren wegen fahrlässiger Körperverletzung.

Foto: Wikipedia Info: ADAC

Elektrotanken entlang der Autobahn

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Innogy schafft mit Tank & Rast Infrastruktur

Sie kennen das: Die ganze Automobilwelt redet über Elektromobilität und keiner weiß heute so recht wie das mit dem Tanken auf längeren Wegstrecken funktionieren soll. Die Firma Innogy, also quasi Ex-RWE oder genauer; die neu gepriesene Innovationsmarke davon, will mit diesem Problem nun aufräumen.

Der Stromanbieter startet durch in Deutschland und will der Sparte Elektromobilität mehr Schub einhauchen. Dies ist auch bitter nötig, denn derzeit hängt die Entscheidung für ein Elektrofahrzeug oder einen konventionellen Benziner immer noch an der Frage was komfortabler zu betanken ist. Derzeit muss die Frage ziemlich eindeutig beantwortet werden. Einen Stromer bekommt man zuverlässig gar nicht betankt, wenn man nicht ganz genau die Strecke plant. Und darauf werden die allermeisten keine Lust aufbringen, weshalb die Elektromobilität weitgehend nur theoretisch im Kopf der Politik so richtig existent ist.

Ändern kann dies nur die Industrie und die gibt gerade Gas – oder besser Strom. Innogy startet durch und stattet 82 weitere Tank & Rast-Standorte mit Schnellladesäulen aus.

Schon in der Vergangenheit hatte das Unternehmen die notwendige Schnellladeinfrastruktur an rund fünfzig Standorten von Tank und Rast aufgebaut.

„Wir schaffen eine verlässlich kalkulierbare Ladeinfrastruktur für Reisende mit Elektrofahrzeugen, die Tank & Rast als führendem Dienstleister auf deutschen Autobahnen ihr Vertrauen schenken“, erläutert Dr. Christian Rau, Direktor Tankstellengeschäft bei Tank & Rast. „Mit innogy haben wir einen Partner gefunden, der uns technologisch bei der Umsetzung dieser Vision unterstützt.“

Bundesweite Ladestromversorgung.

Dabei sind die 82 neuen Schnellladesäulen nur der Anfang. Tank & Rast plant, an rund 400 weiteren Filialen moderne Schnellladesäulen zu installieren. Die Schnellladesäulen sind dafür mit allen gängigen Steckerstandards versehen. Je nach E-Fahrzeug dauert es lediglich 20 Minuten, bis die Batterien wieder aufgeladen sind.

Wichtig ist das Zusammenspiel verschiedener Ladepunkte

Die passende Ladetechnologie für jeden Standort Das Projekt von Tank & Rast zeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten zum Laden von Elektrofahrzeugen inzwischen geworden sind. Das Zusammenspiel von heimischer Ladebox, Ladeangebot am Arbeitsplatz, öffentlicher Ladesäule in der Stadt und Schnellladesäulen an Autobahnen macht das emissionsfreie Fahren dann auch endlich in Deutschland attraktiv.

Warum Spritpreisbeobachtung wichtig ist.

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Der ADAC Preismonitor ist eine valide Größe bei der  langfristigen Beobachtung und Bestimmung der Kraftstoffpreise in Deutschland. Wir haben viele der vom Club veröffentlichen Preisstudien im Rahmen von Autoankauf Online veröffentlicht, um unseren Lesern ein Gefühl dafür zu geben wie sich der Spritpreis in Deutschland objektiv entwickelt. Wenn wir als aktive Autofahrer nämlich in uns gehen, dann werden wir feststellen, dass wir so genau die Spritpreise gar nicht mehr kennen, wie wir eigentlich glauben. Vielleicht wissen wir noch was wir beim letzten Besuch an der Tankstelle für einen Liter bezahlt haben. Was der Sprit aber eine Woche zuvor gekostet hat, ist schon nicht mehr in unserem Gedächtnis präsent. Werden wir darauf angesprochen, scheinen aber die meisten genau zu wissen, dass der Sprit definitiv wieder teurer geworden ist.

Eigenständige Marktbeobachtung täuscht häufig

Auch die Autoankauf Online Redaktion hat den Selbsttest in dieser Hinsicht vorgenommen und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass Spritpreise tatsächlich aus dem Gedächtnis verschwinden und die Erinnerung und das Gefühl diesbezüglich immer täuscht. So hatten wir den Eindruck dass hier bei uns in Nordrhein Westfalen der Dieselkraftstoff, den wir für unsere Autotransporter immer dringend benötigen gefühlt günstiger geworden sei. Für uns sind selbst bei geringen Schwankungen beim Diesel Kraftstoff schon deutlich höhere Kosten zu erwarten, da wir im Team einige tausend Kilometer in der Woche zurücklegen und ein Transporter mit dem wir Gebrauchtwagen ankaufen und abholen auch mehr Diesel verbraucht als ein normaler PKW.

ADAC korrigiert unseren Eindruck

Unsere Einschätzung was den Preis betrifft war jedoch falsch. Wie der ADAC in der aktuellen Meldung mitteilt und wie auch die obige Grafik zeigt setzt sich der beobachtete Aufwärtstrend bei den Kraftstoffpreisen auch in dieser Woche weiter fort. Laut der oben beschriebenen ADAC-Auswertung kostet ein Liter Super E10 im deutschlandweiten Durchschnitt derzeit 1,326 Euro. Damit liegt der Preis zwar gering aber immerhin 0,2 Cent über dem Preis in der vergangenen Woche.

Bei dem von uns so sehr benötigten Sprit Diesel ist die Preissteigerung sogar noch deutlicher. Für einen Liter zahlt der Autofahrer durchschnittlich 1,149 Euro. Das sind 0,6 Cent mehr als in der Vorwoche. Von wegen, man könne seinem Eindruck trauen. Eine objektive Marktbeobachtung ist daher gerade für Unternehmen unverzichtbar.

Takata Airbags: Toyota ruft 5,8 Millionen Autos zurück.

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Erste Rückrufaktion in diesem Zusammenhang im Sommer

Airbag Skandal weitet sich auf Toyota aus.

Die Einschläge kommen näher im Skandal um die fehlerhaften Airbags des japanischen Herstellers Takata. Nachdem schon Audi im Sommer Rückstellungen gebildet hatte und davon in einer Finanzmitteilung berichtete, muss nun auch Toyota die Notlage ausrufen und weltweit insgesamt 5,8 Millionen Fahrzeuge in die Werkstätten zurückrufen , um – wie es heißt –  mögliche Probleme mit dem Airbag zu verhindern.

Akute Gefahr ausgehend von den japanischen Airbags

Was in den Mitteilungen aber transportiert wird, erweckt doch tatsächlich einen falschen Eindruck. Die Gefahr, die von den japanischen Airbags ausgeht, ist nicht „theoretisch“ sondern ziemlich konkret. Nach Medienberichten mussten weltweit schon 11 bis 14 Menschen ihr Leben aufgrund der fehlerhaften Airbags lassen. Die Zahlen schwanken in dieser Sache von Berichterstattung zu Berichterstattung. Erst gestern berichtete Autoankauf Online vom jüngsten Todesfall einer Frau in Amerika, die mit ihrem Honda Civic verunfallte und der der Airbag zum Verhängnis wurde. Bei Toyota handelt es sich um die Modelle Corolla und Yaris, die von dem Airbag Problem betroffen sind.

Toyota nicht allein an der Rückruf Front.

Toyota ist mit seinem Rückruf nicht allein. Weltweit mussten inzwischen alle namhaften Hersteller Fahrzeuge in die Vertragswerkstätten zurückbeordern. Ein Ärgernis sowohl für den Kunden also auch für die Fahrzeugmarke. Denn an steigender Kundenverunsicherung leidet auch das das Image der Marke. Neben Toyota waren bisher auch schon VW , AUDI, FORD, FIAT und selbst Jaguar von den Problemen betroffen.

Neben dem Imageschaden ist das Problem auch ein Geld Grab. Der Hersteller Takata rechnet mit Kosten aus den millionenfachen Rückrufaktionen in Höhe von 10 Mrd. Dollar. Eine Summe, die ein Unternehmen nicht lange trägt.