Mitsubishi Pajero: Die „alten“ echten Geländewagen.

Mitsubishi_Pajero

Wer hier im Automagazin von Autoankauf Online in den letzten Wochen regelmäßig mitgelesen hat, der spürt sehr deutlich, dass uns Geländewagen ein besonderes Anliegen sind. Vor allem die „echten“ alten Geländewagen haben es uns angetan. Mit dem Trend der luxuriösen Sportwagen Hersteller, aus ursprünglich originären Offroadern mobile Wohnzimmer zu fertigen, hat sich auch die Vorstellung der Käufer gewandelt, mit den Fahrzeugen ins Gelände zu starten. Mit einer 4000 Euro teuren Sonderlackierung durch Morast und über Stock und Stein zu „cruisen“ erscheint dabei geradezu Geisteskrank. Echte Geländewagenfreunde haben deshalb in der Regel keine Freude an den Zierleisten der Cayenne’s, Touareg’s und Q7 dieser Welt. Noch abwegiger wäre ein solcher Tripp mit den Luxus SUV’s von Bentley oder dem geplanten Rolls Royce.

Mitsubishi Pajero: Ein reinrassiger Geländewagen, der vor allem als Gebrauchtwagen noch seinen Charme und Charakter versprüht.

Ein reinrassiger Geländewagen, den wir seit Kindertagen vor Augen haben ist der große und relativ wuchtige Mitsubishi Pajero. Das Geländefahrzeug wurde bereits Anfang der 1980’er Jahre gefertigt und ist uns aus vielen Actionfilmen bekannt. Auch aus Tierreportagen und Expeditions-Dokumentationen ist uns der Pajero – oft mit Zebrastreifen – in unseren Kindheitserinnerungen bekannt.

Nur in der Historie muss man bei den Gedanken an diesen Wagen aber letztlich nicht schwelgen. Der Mitsubishi Pajero ist bis heute ein gefragtes Fahrzeug für schwierigste Geländeumgebungen. Nicht zuletzt deswegen ist er für den Gebrauchtwagenexport ein beliebtes Objekt. Vor allem in Ländern, die sich durch unwegbares Terrain wie Geröll , Schnee und Schutt auszeichnen, ist die Nachfrage nach dem Pajero ungebrochen. Die 4×4-Eigenschaften des Wagens sind auch bei gebrauchten Geländewagen ausgezeichnet und um Längen besser als bei auf Lifestyle getrimmten Neufahrzeugen.

Nachteilig ist der Spritverbrauch beim Pajero

Im direkten Vergleich zu modernen allradangetriebenen SUV’s haben ältere gebrauchte Geländewagen natürlich auch einige Nachteile. Die Betriebskosten sind in der Regel deutlich höher als bei den kleinen Geländewagen-Brüdern. Hoher Spritverbrauch bei Autobahnfahrten ist bei den hohen Fahrzeugen mit dem ganz schlechten Luftwiderstandswerten an der Tagesordnung. Hinzu kommt, dass die wenigsten Geländewagen mit älterem Baujahr noch eine grüne Plakette erhalten und deshalb vom Straßenverkehr in vielen Städten per se ausgeschlossen sind. Es stellt sich dann wieder für viele die Frage ob der Ankauf von gebrauchten Geländewagen überhaupt lohnenswert ist. Natürlich haben die älteren Fahrzeuge ihren eigenen Charakter und Charme, aber all das ist wenig nutzbringend, wenn man sie nicht überall fahren darf.

Heutzutage sieht man in Deutschland die LKW ähnlichen Fahrzeuge vor allem in ländlichen Gebieten. Hier finden Sie Anwendung auf Feldern und Koppeln, ziehen Schuttanhänger oder Pferdetransportboxen von A nach B. In der Regel stören dort auch niemanden die dabei entweichenden Abgase. Noch nicht! Denn die Ökobemühungen der Bundesregierung schreiten weiter fort. Das ist zum Teil zu begrüßen, aber auf der anderen Seite auch ärgerlich. Denn: Echte Geländewagen Klassiker, wie der gebrauchte Pajero müssen dann wohl irgendwann stilgelegt werden.

Falls Sie Ihren gebrauchten Pajero verkaufen möchten, kontaktieren Sie uns gern, oder füllen Sie unser untenstehendes Kontaktformular aus.

Foto:Wikimedia

Miet-Ferrari Fahrverbot in Italiens Gemeinden

Mittags Fahrverbot für Miet-Ferraris in Italien
Eine „lustige“ Nachricht verbreitet derzeit die Deutsche Presseagentur. Offenbar sollen in einigen italienischen Gemeinden derzeit Fahrten in Miet-Ferraris zur Mittagszeit verboten werden. Was klingt wie ein schlechter Scherz, ist von den Behörden und Anwohnern durchaus ernst gemeint. Die Lärmbelästigung durch die Ferraris wurde einfach zu viel. Für die hartgesottenen Ferrari Fans kommt es aber tatsächlich noch schlimmer. Es sind schließlich nicht irgendwelche Gemeinden, die das Fahren mit dem Ferrari zur Mittagszeit untersagen, sondern jene, die von Fans als das Mekka von Ferrari angesehen werden.

Die Stadt Maranello als Hauptsitz und Geburtsort des Ferrari Imperiums und ihre Nachbargemeinde Fiorano, sind nicht länger bereit, die lauten Autos durch die Ortschaft flitzen zu lassen. Einige geschäftstüchtige Unternehmer haben nämlich aus dem Mythos „Ferrari“ ein gut gehendes Geschäftsmodell gemacht, indem sie Ferraris an Touristen und Fans verleihen. Einmal Ferrari fahren und das noch an diesem historischen Ort. Wer möchte dies nicht?

Einen geliehenen Ferrari in Maranello fährt niemand langsam

Und Hand auf’s Herz: Auch wir bei Autoankauf Online würden den geliehenen Ferrari nicht langsam fahren, sondern das genießen, wovon auch andere Autofans träumen und schwärmen. Der unbändige Sound aus den Sportauspuffanlagen der leistungsstarken Ferraris. Emotion pur! Die Verknappung dieses Erlebnisses macht es zu etwas ganz Besonderem. Schließlich können sich die wenigsten von uns einen eigenen Ferrari kaufen, geschweige denn ständig einen leihen. Ganz selbstverständlich also, dass wir den Ferrari spüren wollen, wenn wir ihn für den kurzen Moment besitzen. Den Gemeinden jedenfalls ist eben genau dieses Verhalten zu viel geworden und haben jetzt den Verleihern und Fans eine Mittagszeit verordnet.

Konkret bedeutet dies, dass in der Zeit von 12.30 Uhr – 15.00 Uhr und alles nach 19.00 Uhr tabu ist. Diese Regelung wird nicht nur den treuen Ferrari-Fans ein Dorn im Auge sein, sondern vor allem auch den Unternehmern. Letztlich ist eine Ferrari Vermietung ja ein kapitalintensives Unterfangen. Es ist anzunehmen, dass die Touristen von dieser nun „beschnittenen“ Dienstleistung Abstand nehmen, immerhin ist sie nicht ganz so billig. Rund 420 Euro kostet das Fahrvergnügen mindestens pro Stunde. Das Fahren der Topmodelle kostet noch deutlich mehr.

All das ganz ohne Ferrari Sound macht keinen Spaß. Das Ferrari Fahrverbot zur Mittagszeit wird das Geschäftsmodell wohl killen. Aber, denken Sie doch auch mal an die Anwohner…

Suzuki Vitara – Der Lifestyle-Geländewagen

Der Suzuki Vitara ist ein Hidden Champion unter den Geländewagen
Es gibt sie tatsächlich noch, die Geländewagen mit Lifestyle-Faktor, die noch nicht jeder kennt. Der Suzuki Vitara ist so ein Fahrzeug. Suzuki ist in Deutschland seit den 1990er Jahren bekannt dafür gute geländegängige Fahrzeuge zu bauen. Aber Suzuki hat es nicht geschafft mit seinen Modellen eine breite Öffentlichkeit zu erreichen und zu einer populären Marke zu werden. Wenn heute von „lifestyligen“ Geländewagen gesprochen wird, dann werden in erster Linie die designorientierten, aber im Vergleich auch sehr teuren Geländewagen von Land Rover genannt.

Hier ist vor allem der Land Rover Evoque von besonderer Bedeutung für die erlebnisorientierten Autofahrer. Ein Vergleich mit dem Suzuki Vitara bietet sich zwar aufgrund der Klassenunterschiede nicht an, dennoch ist der Vitara sowohl vom Exterieur als auch vom Interieur ein respektabler Offroader, der auch als Familienauto eine gute Figur macht.

Der Suzuki Vitara ist auch im Design nicht zu unterschätzen.

Der Suzuki Vitara ist letztlich zwar nicht auf dem Niveau der großen Marken, er kostet wie angesprochen aber auch nur ein Bruchteil dessen. Der Einstiegspreis des Vitaras liegt bei rund 18.000 Euro und ist auch als gebrauchter Geländewagen gern gesehen. Der Ankauf von Suzuki Vitara Fahrzeugen ist auf gleichbleibenden Niveau stabil. Wir bei Autoankauf Online können die guten Erfahrungen mit dem Auto nur bestätigen. Sowohl für den Autoexport als auch für das An- und Verkaufsgeschäft sind mit dem Suzuki gute Verkaufspreise zu erzielen.

Die Gründe hierfür sind vielschichtig. Zum einen ist Suzuki, wie viele andere asiatische Automobilmarken auch, für seine Zuverlässigkeit bekannt, zum anderen haben die Entwickler hier tatsächlich den Zeitgeist beim Design getroffen. Das Fahrzeug gibt es in den verschiedenen Offroader üblichen Farben, in einer Zweifachlackierung und natürlich auch in Lifestyle Farben, wie etwa Türkis-blau.

Den Suzuki Vitara kann man gut gebraucht kaufen und auch gut wieder verkaufen.

Auch vom Verbrauch her ist der Suzuki Vitara eher ein sparsamer Genosse. Der Hersteller gibt den Verbrauch folgender Maßen an: innerorts 6,7 – 4,6 l/100 km, außerorts 5,1 – 3,7 l/100 km und kombiniert 5,7 – 4,0 l/100 km. Dieser Verbrauch kann durchaus als familienfreundlich und gemäßigt beurteilt werden. Zwar ist der Verbrauch bei älteren Modellen noch höher, die Gebrauchtwagen Nachfrage ist aber vielleicht deshalb so hoch, weil der Vitara äußerst geländegängig ist und sich auch für landwirtschaftliche Zwecke gut geeignet ist. Das folgende Video zeigt mal eine Vorstellung davon:

Foto: Screenshot Suzuki

Chevrolet als Pizza-Großraum Taxi

Ein umgebauter Chevi als Pizza Großraum Taxi

Das kanadische Autoblog driving.ca berichtet aktuell von einem pfiffigen Fahrzeugumbau. Allerdings handelt es sich dieses mal nicht um den obligatorischen Veredelungsprozess in der Oberklasse, sondern um einen tatsächlich brauchbaren Umbau, den man so noch nicht gesehen hat.

Auf Grundlage des Chevrolet Sparks zauberte ein Entwicklungsingenieur von General Motors ein originelles Pizza Taxi

Soll die Pizza vom Pizzadienst heiß beim Kunden ankommen, muss das Fahrzeug flink und wendig sein. Dazu sollte der Wagen auch ausreichend Ladefläche bieten, um effizient und wirtschaftliche Fahrten realisieren zu können.

Wenn ein Fahrzeug immer nur eine kleine Wärmebox aus Styropor transportieren kann, wird es für den Fahrer schwierig, die Route zu planen. Viel zu oft muss er dann zurück zur Pizzeria, um Nachschub laden zu können.

Alles Ladefläche bis auf einen Fahrersitz

Der umgebaute Chevrolet Sparks ist dabei von vorne bis hinten durchdacht. Damit der Lieferdienst seine Routen wirtschaftlich beliefern kann, verfügt der kleine Stadtsprinter über ausreichend Ladekapazität. Nach Angaben der Entwickler kann der Sparks bis zu 80 Pizzen gleichzeitig an Board aufnehmen.

Das ist eine ganze Menge für einen Lieferdienst. Wer sich jetzt die Frage stellt, wie das bitte alles noch heiß zugestellt werden soll, der hat die Rechnung ohne den Einfallsreichtum der Entwicklungsingenieure gemacht. Denn selbstverständlich verfügt der Sparks auch über eine Wärmeschublade, welche die leckere Fracht schön warm hält.

Der Chevrolet Sparks, der übrigens exklusiv für die amerikanische Kette Dominos Pizza entwickelt wurde und auf den Namen „DXP“ hört, verfügt letztlich nur über einen Fahrersitz und ist damit eher zweckmäßig ausgestattet.

Die Frage, die sich stellt, ist keine Frage nach der Temperatur der Pizzen, sondern eine Frage nach der Hoffnung nicht der letzte in der Lieferkette zu sein. Bei 80(!) Pizzen an Board kann der Transport letztlich etwas Zeit in Anspruch nehmen. Das letzte Glied in der Bestellkette dürfte dann wohl dem Hungertot zum Opfer gefallen sein.

Das Projekt „DXP“ entstammt einer Crowdsourcing Kampagne und wurde von Internetnutzern aus 385 Vorschlägen ausgewählt. Dominos Pizza will in den Staaten jetzt erst einmal 250 Fahrzeuge auf die Straße bringen und dann weiter sehen.

Es bleibt abzuwarten, wann das Konzept in Europa adaptiert wird. Spannend jedenfalls ist zu sehen, welches Potential selbst Kleinwagen haben, wenn man mit der nötigen Kreativität zu Werke geht.

Wieviel ist mein VW Passat Kombi noch wert?

Was ist mein VW Passat Kombi noch wert ?

Blicken wir als Autofreunde auf die Automobilen Neuerscheinungen nach der IAA 2015 in Frankfurt, kann einem regelrecht schwindelig werden. Zwar standen im Zentrum der Besucherinteressen – wie berichtet – weitgehend Elektrofahrzeuge und Prototypen dieser Art, doch lieferten die Hersteller auch im Segment der konventionellen Antriebe einiges ab. Vor allem VW preschte im Segment seines beliebtesten Firmenwagens einiges auf die Beine. Der neue VW Passat als Kombi – im übrigen weit vor der Messe als Neuheit relauncht – hat Einiges zu bieten, was sicherlich einige Leasingnehmer dazu veranlassen wird, auf das neue Modell up zu graden.

Der neue VW Passat Variant ist eines der überzeugendsten Kombifahrzeuge Deutschlands. Aber die Exklusivität des Passat Variant hat wie immer bei deutschen Automobilmarken seinen Preis. Die Preise des neuen Kombis beginnen bei nicht gerade günstigen  31.700 Euro Listenpreis und können je nach Ausstattungsmerkmalen, die astronomisch sind, das Fahrzeug auf das Doppelte des Listenpreises katapultieren.

Dabei mehr als 50.000 Euro für einen Kombi auszugeben, ist mehr als ein Treuebekenntnis. Letztlich wird der VW Passat Variant hauptsächlich für gewerbliche Zwecke verwendet und wird deshalb viel unterwegs sein. Der Wertverlust beginnt also, wie so oft, bei der Unterschrift des Kaufvertrages.

Doch nicht Fahrer des neuen VW Passat Variant haben mit einem Preisverlust zu kämpfen, auch die Besitzer von  älteren Modellen bzw. von Besitzern des Vormodells dürften sich mit der Veröffentlichung des neuen Modells die Frage stellen: „Wieviel ist mein VW Passat Kombi noch wert?

Modellpflege ist häufig nur für den Hersteller profitabel

Während man bei den Handyherstellern die regelmäßige Modelpflege lieben mag, ist es beim Auto schlicht nicht möglich alle 24 Monate ein Fahrzeugupdate zu vollziehen. Selbst dann nicht, wenn man entsprechende Leasingverträge hat. Letztlich ist mit dem Neuwagen ja auch immer ein höherer Preis verbunden, wie der neue VW  Passat Variant deutlich aufzeigt. Nachteilig ist, dass mit dem Erscheinen eines neuen Models im Rahmen der Modellpflege, das Vormodell noch weiter an Wert verliert. Ist das Ganze dann auch noch mit hohen Laufleistungen kombiniert, was für Dienst- und Firmenwagen üblich ist, fällt der Gebrauchtwagen Preis für einen gebrauchten VW Passat Variant deutlich. Die Modellpflege der Hersteller ist deshalb in erster Linie für die Hersteller profitabel. Den Unternehmen, die den Passat als Firmenwagen nutzen, dürfte das regelmäßige Modelupdate eher ein Dorn im Auge, oder präziser, ein Loch in der Bilanz sein.

Fotos: VW AG

Sind Ganzjahresreifen eine Alternative?

Sind Ganzjahresreifen eine Alternative?

Die Reifenhersteller beginnen wieder damit, die Autofahrer in die Werkstätten zu lotsen. Sonntag werden die Uhren umgestellt und damit ist für viele nun endgültig der Winter eingezogen. Wie viele andere Automobilblogs, hat auch Autoankauf Online bereits darauf hingewiesen, dass es Zeit wird, die Winterreifen aufzuziehen oder aufziehen zu lassen. Und genau damit sind wir im Thema dieses Beitrags. Vielen Autofahrern geht der turnusmäßige Wechsel von Sommerreifen auf Winterreifen auf die Nerven. Einige wollen es auch vermeiden dafür extra in die Werkstatt zu fahren.

Mit Blick auf die demografische Kurve sind es vor allem ältere Autofahrer, die nicht mehr so fit sind, es in der Garage selbst zu machen. Die Frage, die einige sich daher stellen ist, ob es nicht Reifen gäbe, die man das ganze Jahr über am Fahrzeug belassen könne. Sicherlich gibt es die, allerdings stellen sie nur eingeschränkt eine Alternative für „echte Winterreifen“ da.

Warum Ganzjahresreifen keine Alternative für Winterreifen und Sommerreifen sein können.

Auch im Automobilbereich ist die „EierlegendeWollmilchSau“ noch nicht erfunden. Der Grund warum Ganzjahresreifen keine Alternative für Winterreifen und Sommerreifen sein können ist gleich durch mehrere Ursachen zu begründen. Die Saisonreifen unterscheiden sich durch zwei wesentliche Konstruktionsunterschiede.

Sommerreifen unterscheiden sich zum Einen durch eine andere Gummimischung von Winterreifen und verfügen zum Anderen über ein anderes Profilbild. Sie sind also sowohl chemisch als auch von ihrer Konzeption her sehr verschieden, weil eben genau auf die saisonalen Anforderungen abgestimmt.

Die jeweilig passende Gummimischung schafft optimalen Gripp und stellt das Fahrzeug auf die zu erwartenden Wetterbedingungen ein. Sommerreifen verfügen dabei über ein spritsparenderes flacheres Profil als Winterreifen, die ein tiefes Wasser und Eis verdrängendes Reifenprofil aufweisen.

Ganzjahresreifen sind für Pendler ungeeignet und gefährlich.

Wer beruflich viel unterwegs ist, für den sind Ganzjahresreifen ungeeignet. Letztlich spielt auch die Psychologie eine große Rolle. Denn die Reifen suggerieren durch ihren Namen eben genau eine Ganzjahreseignung, die jedoch nur bedingt gegeben ist. Die Haftung auf Frostböden ist letztlich geringer als es mit „echten Winterreifen“ der Fall wäre. Im Sommer verbrauchen die Ganzjahresreifen gerade bei Vielfahrern erheblich mehr Sprit, als eben spezielle Sommerreifen. Für Menschen, die also täglich über weitere Strecken auf ihr Fahrzeug angewiesen sind, lohnt sich der zweimalige Wechsel im Jahr deshalb allein schon aus Sicherheitsgesichtspunkten. Und auch als Tipp zum Spritsparen ist der Reifenwechsel sinnvoll.

Warum gibt es die Ganzjahresreifen dann? Wer profitiert davon?

Richtig sinnvoll sind die ganzjährig fahrbaren Reifen für Fahrer in gemäßigten Zonen. Das heißt konkret für Fahrzeuge und Fahrer, die hauptsächlich in der Stadt unterwegs sind und keine Überlandfahrten oder Autobahnfahrten anstreben. Kleinwagen, die hauptsächlich für Kurzstrecken eingesetzt werden. In Regionen, die im Winter häufig verschneit sind, etwa in Nähe von Gebirgen, wird man mit Ganzjahresreifen dann allerdings auch in Stadt nicht weit kommen.

Es kann also festgehalten werden, dass Winterreifen – wenn überhaupt – nur für eine ganz kleine Zielgruppe geeignet sind. Für den produktiven Einsatz eines Fahrzeuges bietet sich daher immer ein zweimaliger Reifenwechsel an.

Foto: Wikimedia

BMW M2 Coupé – Heisses Frühjahr

Der neue BMW M2 Coupé

Die Automobilerotiker unter Ihnen werden es kaum ertragen können. Die Zeit bis zum Frühjahr 2016. Dann erscheint nämlich ein BMW, der wirklich als sportlich bezeichnet werden kann. BMW gibt bereits jetzt auf seiner Website einen exklusiven Ausblick auf das neue BMW M2 Coupé. Ein muskulöses Kraftpaket für echte Rennsportfreunde. Das kleine Sportcoupé ist schnell und verhältnismäßig teuer. Für relativ „wenig“ Auto wir absolut viel Geld fällig. BMW ruft ca. 56.000 Euro Grundpreis auf. Dafür hat das „bisschen Auto“. Dann aber ganz schön Biss.

Optisch ein Hingucker und unter der Haube ein Monster.

Der BMW M2 ist optisch eine Augenweide. Markantes und muskulöses Design wurde hier zu einer außergewöhnlichen Aerodynamik kombiniert. Unverwechselbar BMW aber dennoch etwas ganz Besonderes. Auf den ersten Blick wird bereits klar: Das ist ein Monster! Parallelen zum BMW 1er Coupé auf dessen Basis er fußt, sind schnell vergessen. Hier kommt etwas Neues, dass wird direkt deutlich.

Starkes Heck!

Der neue BMW M2 hält auch leistungsmäßig das, was er von seinem Äußeren her verspricht. Das Aggregat des BMW leistet 370 PS bei 500NM  und sprintet von 0 auf 100km/ h in nur 4,3 Sekunden. In einem Werbevideo gibt BMW an , dass das Sportcoupé die Nordschleife in 7,58 Sekunden umrundet haben soll. Da wird vor allem bei BMW Fans das „WILL ICH HABEN“ Gefühl zu Tage treten.

Zu bekommen ist „der Gerät“ ab Frühjahr beim freundlichen BMW Händler Ihres Vertrauens. BMW holt hier deutlich im Segment rund um die Mercedes CLA AMG Modelle auf. Die Zielgruppe dürfte jedenfalls die gleiche sein. Wobei man konstatieren darf, dass Mercedes Fans sich nicht unbedingt für einen BMW interessieren dürften und umgekehrt. Allerdings hat der BMW etwas mehr Hubraum als der Mercedes CLA AMG.

Der steht bei Autofreunden letztlich etwas in der Kritik, weil man der Meinung ist Haustuner AMG habe den kleinen Motor zu stark „aufgeblasen“ , was langfristig zu Motorschäden führen könnte. Mercedes wiegelt die Kritik ab und verweist auf den Trend zum Downsizing.

Die Ingenieure bei BMW scheinen keine Lust auf Diskussionen zu haben und ließen dem Motor etwas mehr Luft. Schließlich soll ja eines nicht vergehen und das ist die Freude am Fahren.

Homepage des BMW M2 Coupé bei BMW

Fotos: BMW AG

Mietwagenrückläufer: Gebrauchtwagen mit Schnäppchengarantie?

Lohnt der Ankauf eines Leihwagens ?

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Der Kauf eines guten Gebrauchtwagens ist heutzutage Gang und Gäbe. Die Gebrauchtwagenhändler konnten ihr schlechtes Image weitgehend ablegen. Außerdem kann in Zeiten des Internets sowie kaum noch jemand „linke Dinger“ drehen, ohne das dies nach kurzer Zeit öffentlich auffallen würde. Und so lassen sich beim Gebrauchtwagen einige Euros sparen. Oft sind sogar echte Schnäppchen zu machen, vor allem bei Fahrzeugen die am Markt häufig vertreten sind. Neben vielen Privatangeboten, die sich auf den einschlägigen Plattformen tummeln, sind es vor allem auch gewerbliche Anbieter, wie Autovermietungen, die ihre gebrauchten Dienstfahrzeuge zurück in den Gebrauchtwagenmarkt spielen. Wer hier genau hinschaut, kann einiges an Geld sparen.  Und die Risiken sind begrenzt, wenn man alles richtig macht !

Autoankauf Online gibt Hinweise worauf beim Mietwagenrückläufer Ankauf zu achten ist.

Mietwagenrückläufer Ankauf: Gebrauchtwagen mit Schnäppchen Garantie.

Das Image der Mietwagenrückläufer als Gebrauchtwagen ist schlecht. Gebrauchtwagenkäufer malen sich regelrecht Horrorszenarien darüber aus, was mit dem Fahrzeug bei der Vermietung alles passiert sein könnte. Und schließlich war der Wagen im Laufe seiner Dienstzeit einigen hundert verschiedenen Fahrern ausgesetzt. Vom geschwindigkeitswütigen Raser über den gemäßigten Geschäftsmann, bis hin zur schaltfaulen Oma, die mal wieder Ihre Enkelin in Frankfurt besuchen wollte, war der Wagen den unterschiedlichsten Fahrstilen ausgesetzt. Sowas hinterlässt Spuren, denkt der Volksmund.

Mietwagen gehören zu den Fahrzeugen mit dem höchsten Wartungsaufkommen überhaupt

Ganz unbegründet sind die Sorgen sicherlich nicht. Ständige Fahrerwechsel belasten ein Auto deutlich stärker. Allerdings muss man dazu wissen, dass gerade im Mietwagenbereich, schon fast wie bei großen Airlines, die Kontrolle der Leihwagen im Vordergrund steht. Mängel werden sofort behoben und beim defekte Bauteile ohne zu zögern sofort ausgetauscht.

Keine moderne Autovermietung kann es sich bei der immer stärker werdenden Konkurrenz erlauben, ausfallanfällige Mietwagen im Verleih zu haben. So wird der Leihwagen von sachkundigen Mitarbeitern nach jedem Einsatz auf Herz und Nieren geprüft. „Verschleppt“ werden Defekte bei Mietwagen jedenfalls so nicht. Bis die Wagen dann schlussendlich auf den freien Gebrauchtwagenmarkt kommen, vergehen in der Regel 6 Monate bis zu einem Jahr. Es handelt sich also um relativ junge Modelle, die oft durchschnittlich bis gut ausgestattet sind. Der Kaufpreis ist auch deutlich niedriger, als bei einem Autoankauf von Privat. In der Regel lassen sich hier noch einmal von 1000 – 1800 Euro einsparen, vergleicht man das Mietfahrzeug mit einem vergleichbaren Fahrzeug, das kein Leihwagenrückläufer ist.

Leihwagenrückläufer der großen Vermietungen können durchaus gekauft werden.

Sie können die Fahrzeuge also in der Regel bedenkenlos kaufen, wenn es sich um eine der großen und bekannten Autovermietungen handelt. Bei kleineren unbekannten ist etwas mehr Vorsicht geboten. Man weiß schließlich nie, wie die Qualitätsstandards dort sind.

Auf jeden Fall sollten Sie das Fahrzeug vor dem Kauf einem KFZ Sachverständigen vorführen, der ein Wertgutachten für Sie erstellt und eventuelle Mängel feststellt. Über die Betrachtung des Lack und eventuelle Unfallschäden und eine chemische Ölanalyse, lassen sich versteckte Mängel schnell und zuverlässig identifizieren.

Eine solche Analyse kostet bei einem Fachmann  50 bis maximal 180 Euro. Die Ergebnisse geben Ihnen aber Sicherheit darüber, ob sie es mit einem sehr belasteten Gebrauchtwagen zu tun haben oder eben einem Schnäppchen. Wie bei jedem Gebrauchtwagenkauf bleibt immer ein kleines Restrisiko. Es ist eben dann doch kein Neuwagen mehr. Auch dann nicht, wenn er erst ein paar Monate alt ist.

Werterhalt schon beim Neuwagen einplanen

Welche Ausstattungsmerkmale sichern meinen Werterhalt

Sie kennen das: Angelockt durch die Hochglanzmagazine und Automobiltests in den einschlägigen Automobilzeitungen, haben Sie sich für einen Neuwagen Ihrer Wahl entschieden und sind jetzt Feuer und Flamme, das Auto in Ihren Besitz zu bekommen. Insofern Sie von einer Werbeanzeige mit einem konkreten Kaufangebot angelockt wurden, haben Sie nun auch schon einen festen Preis im Kopf, den Sie bereit sind zu bezahlen. Doch, wie bei so vielem im Leben, ist alles nicht so einfach. Und auch der Autokauf beim Autohändler, gerade dann, wenn er durch Marketing und Vertriebsmaßnahmen unterstützt wird, birgt Tücken und Stolpersteine, die vor allem erst dann für Sie teuer und damit relevant werden, wenn Sie das Auto später wieder verkaufen wollen. Autoankauf Online zeigt Ihnen daher auf, worauf Sie beim Autokauf achten müssen, damit sie beim Autoverkauf die besten Karten in der Hand haben.

Fangen wir mir einem klassischen Beispiel zum besseren Verständnis an. Dabei handelt es sich um eine Autoverkauf Situation, wie sie bei Gebrauchtautohändlern und Vertragshändlern täglich stattfindet. Sie haben seit Jahren Interesse an einem Porsche Boxster entwickelt und sind nun in der Situation, genügend Geld gespart zu haben, sich einen Gebrauchtwagen zuzulegen. Der Gebrauchtwagenhändler präsentiert Ihnen zwei identische Modelle, jedoch verfügt der eine über eine Klimaautomatik und der andere über keine Klimaanlage. Für welches Auto entscheiden Sie sich? – Sie würden sich für den Gebrauchtwagen mit Klimaanlage entscheiden und sind sicherlich dazu bereit, einen höheren Preis dafür zu bezahlen. Der Porsche ohne Klimaanlage ist heutzutage schon fast unverkäuflich. Deshalb geht sein Ankauf auch nur brutal über den Preis. Die Mentalität, die Porschekäufer vor 10 Jahren an den Tag legten, bekommen sie heute im Autoverkauf preislich brutal zu spüren. Die Meinung, ein Cabrio benötige keine Klimaanlage, war damals schon abwegig, aber sie wurde vertreten. Achten Sie deshalb beim  Neuwagenkauf auf gewisse Ausstattungsmerkmale, die heute schon Standard sind und in 10 Jahren bei Nichtvorhandensein das Auto fast unverkäuflich machen.

Mit diesen Ausstattungsstandards im Neuwagen erhalten Sie den Wert Ihres Wagens schon beim Neukauf

Klimaanlage als Garantie für hohen Wiederverkaufswert

Wer heute einen Neuwagen kauft, der muss nicht nur darauf achten, dass das Fahrzeug über eine Klimaanlage verfügt, er sollte darauf achten, dass es sogar über eine Klimaautomatik verfügt. Diese Ausstattungsmerkmale sind heutzutage schon in Kleinwagenserien Grundausstattung. Ein Upgrade zur Klimaautomatik raten wir Ihnen daher bei der Anschaffung eines Mittelklasse Neuwagens. In ein paar Jahren ist eine einfache Klimaanlage ein Verkaufshindernis im direkten Vergleich mit Autos, die über eine Klimaautomatik verfügen. Weil die Autohändler dies genau wissen, ist die Klimaautomatik häufig in teure Zusatzpakete eingebunden. Sprechen Sie die Händler an und verhandeln Sie auf dieser Argumentationsgrundlage. Nicht selten können Sie so Rabatte aushandeln. Auf keinen Fall jedoch sollten Sie auf die Klimaautomatik aus Kostengründen verzichten.

Navigationsgeräte als Verkaufsargument bei Gebrauchtwagen

Bei Navigationsgeräten ist die Entscheidung heute für Autokäufer noch schwieriger geworden. Neuwagen verfügen in der Regel über eine Grundausstattung die aus einem „kleinen“ Navigationsgerät besteht. Diese können Sie in der Regel aber spätestens nach zwei Jahren vergessen, da sich das darauf befindliche Kartenmaterial nicht mehr wirklich gut nutzen lässt. Ein Update schlägt oft mit vielen hundert Euro zu buche, was dazu führt, dass die Besitzer sich das Upgrade sparen. Günstiger ist heute nämlich das Handy als Navigationshilfe. Mit modernen Navigationsapps in der Cloud, sind Kartenmaterialupdates Geschichte. Weil Automobilhersteller das wissen, verkaufen sie das Navigationsgerät heutzutage prestigeträchtig in sogenannten „Communications“ -Paketen. Hier bekommen Sie dann in der Regel Module wie Telefon,TV, Navigation und je nach Fahrzeugklasse auch WLAN für den Fond. Wer seinen Wagen im Wert erhalten möchte, sollte nicht das volle Paket buchen sondern nur das Wichtigste. Touchscreen Navigation, Soundsystem und Bluetooth Telefonintegration können später einmal ein echter Kaufgrund für ihren Gebrauchtwagen werden.

Elektrische Fensterheber sollten dabei sein.

Müssen wir darüber ernsthaft diskutieren? Wann haben Sie HEUTE zuletzt an einem Fenster im Auto gekurbelt. Sollte das bei Ihrem nächsten Neuwagenkauf nicht längst zum Standard gehören, weigern Sie sich beim Kauf des Fahrzeugs dafür zu bezahlen. Fordern Sie das als Service , dass sie das Upgrade kostenlos erhalten. Und ja, das gilt auch für die Fenster im Fond des Wagens. Ohne elektrische Fensterheber dürfen Sie die Frage „Wieviel Geld ist mein Auto noch wert? “ nicht stellen.

Schiebedach / Panoramaglasdächer sind Gebrauchtwagenkäufern immer wichtig.

Schiebedächer und Panoramaglasdächer sind Premiumausstattung und stellen bei jedem Gebrauchtwagen einen hervorragendes Verkaufsargument da. Oft sind sie in Angebotspaketen günstig in den Neuwagen zu integrieren. Falls nicht, lohnen sich die 1500 Euro, die ein Schiebedach durchschnittlich kostet, allemal. Zugreifen!

Tempomat ist Luxus und nur in großen Autos Pflicht

Gerade bei größeren Autos, wie Kombis oder Oberklasse-Limousinen, ist der Tempomat heutzutage zu einem Komfortfeature geworden, auf dass die wenigsten verzichten wollen. Wer viel fährt, nutzt den Tempomat vor allem auf der Autobahn sehr gern, um nicht zu schnell zu ermüden. In Kleinwagen gibt es das Gadget heutzutage zwar auch schon, es ist dort aber weniger von Bedeutung, da man im Kleinwagen eher Kurzstrecken zurücklegen wird. Ein Tempomat im Kleinwagen ist nicht verkaufskritisch beim Gebrauchtwagenhandel. Hier sollten Sie nur zugreifen, wenn Sie den Tempomat wirklich selbst brauchen.

 

Foto:Wikimedia

Die effektivsten Tipps zum Sprit sparen

Die besten Tipps zum Sprit sparen.

Wenn wir dieser Tage an den Tankstellen in Deutschland vorbeifahren, dann zucken wir nicht mehr ganz so sehr zusammen, wie noch vor ca. 2 Jahren. Als es noch unerträgliche Spritpreise jenseits der 1.60€ in Deutschland gab, haben sich gefühlt ein paar mehr Menschen Gedanken über das Sparen von Kraftstoff gemacht. Selbst die sonst so verschwenderisch prahlenden Dieselfahrer hatten seinerzeit wenig zu lachen und mussten die für ihre Verhältnisse schon unerträgliche Preis-Leistungswirkung durch sparsameres Fahren kompensieren. Denn: Auch Diesel -Kraftstoff war teuer.

Derzeit haben sich, trotz der Krisengebiete auf der Welt die Spritpreise etwas normalisiert. Keinesfalls jedoch sind sie inzwischen billig. Für Berufspendler und Familien mit vielen Kindern, die zur Schule und vom Sportverein zu Freunden und zurück bis an das andere Ende der Stadt transportiert werden müssen, belasten die Kosten für Kraftstoff das Familienbudget nachhaltig. Leider stellen sich die Wenigsten die Frage nach einfachen Möglichkeiten effektiv Sprit zu sparen. Die Maßnahmen, die weitgehend auf die Veränderung von Fahrgewohnheiten abzielen, schaffen es zwar nicht, die Spritkosten auf einer zu definierenden Strecke zu halbieren, konsequent angewendet bringen sie auf das ganze Jahr gesehen aber eine Ersparnis von mehreren hundert Euro. Es lohnt sich also, sich einmal mit der Materie zu beschäftigen.

Mythen und Verschwörungstheorien rund ums Sprit sparen

Ein Mythos ist es scheinbar, dass man die Spritkosten in Summe gesenkt werden können, wenn Anstelle von Super Benzin, Super Plus getankt wird. Einige „Experten“ sind der Auffassung, dass die höhere Oktanzahl dazu führt, das mit weniger Sprit, weiter gefahren werden kann. Die Maßnahme klingt auch auf den ersten Blick plausibel, kann aber als genereller Tipp nicht empfohlen werden. Letztlich ist nicht jeder Motor für die höhere Oktanzahl geeignet, was im Zweifel zu höherem Verschleiß führen kann. Im besten Fall bleibt das Experiment bei ungeeigneten Fahrzeugen gänzlich ohne Effekt. Bis auf die Tatsache, dass Sie den Tank jetzt mit teurerem Sprit gefüllt haben, als Sie es eigentlich bräuchten. Natürlich gibt es bei einigen Modellen die Möglichkeit, den Sprit mit der höherwertigen Oktanzahl zu tanken. Aber auch hier ist nicht immer zu erwarten, dass die Höherwertigkeit des Kraftstoffes sich auch effektiv auf die Reichweite auswirkt. Im Zweifel – und der besteht ja – Finger weg vom „falschen“ Sprit. Mal ganz davon angesehen, dass Sie der Natur damit keinen Gefallen tun.

Verhaltensänderungen in der Fahrweise bringen das höchste Sprit Einsparpotential.

Die besten Tipps zum Sprit sparen.

  1. Vorausschauend Fahren! Den Tipp kennen Sie noch aus der Fahrschule. Und sicherlich haben Sie ihn gleich danach verdrängt, weil uncool. Cool sein ist beim Autofahren aber meist nicht nur gefährlich, sondern auch teuer. Nur die Idioten beschleunigen auf dem Weg vor eine rote Ampel. Vermeiden Sie häufige und unnötige Beschleunigungsvorgänge und lassen Sie das Fahrzeug vor allem häufiger Rollen. Das ist auch nicht uncool, denn selbst Porsche integriert derartige Mechanismen in sein 911er Flagschiff. Dort heißt es Segelmodus. Bei Ihnen heißt das einkuppeln und rollen lassen. Nicht auskuppeln, denn das kostet tatsächlich mehr Sprit.
  2. Wenn Sie nicht vorhaben, den Motor besonders zu belasten, verzichten Sie darauf, ihn warmlaufen zu lassen. In machen Fällen ist das aber notwendig, etwa wenn Sie einen Getriebeschaden vermeiden möchten.
  3. Handmade „Start und Stop“. Wenn Sie über einen modernen Motor verfügen, geht dieser sehr wahrscheinlich vor roten Ampeln und vor geschlossenen Bahnschranken von allein aus. Falls nicht, können Sie das auch selbst. Einfach den Schlüssel umdrehen und Sprit sparen.
  4. Verbraucher eliminieren, wenn Sie sie nicht benötigen. Klimaanlagen sind wahre Spritvernichter. Schalten Sie sie aus, sooft es geht. Aber Vorsicht: Dauerhaft ausgeschaltete Aggregate gehen in der Regel kaputt und sind schnell mit Bakterien befallen. Also bitte niemals dauerhaft auf die Klima verzichten.
  5. Gewicht reduzieren. Wer fett ist, verbraucht auch mehr Kalorien beim Joggen. Halten Sie den Kofferraum also immer schön leer. Dabei sollten Sie auch überdenken, ob der Ersatzreifen auf STAHLfelge unbedingt dauerhaft mit muss. Wenn Sie ohnehin immer nur in der eigenen Stadt unterwegs sind. Können Sie auch nur halbvolltanken um das Gewicht des Fahrzeuges zu reduzieren. Das bringt vor allem bei größeren Tanks etwas. Wenn Sie dann noch nach jedem Einkauf die Bierkisten mit ins Haus nehmen, statt damit durch die Gegend zu fahren, haben sie richtig einsparpotential.
  6. Windschnittigkeit herstellen. Falls Sie es nicht eilig haben fahren Sie auch mal hinter einem LKW her. Dies reduziert den Luftwiderstand und spart so Sprit und das sogar richtig deutlich.
  7. Entfernen Sie Dachgepäckträger und Skiboxen, da diese eben genau den Luftwiderstand erhöhen und so zu höherem Spritverbrauch führen.
  8. Planen Sie Ihre Routen, um nicht in den Stau zu kommen (Lesen Sie hierzu unseren Ratgebertext, Staufallen vermeiden).
  9. Regelmäßig den Reifendruck prüfen. Zu niedriger Reifendruck erhöht den Rollwiderstand. Übertreiben Sie es hier aber nicht, sondern halten Sie sich an die Herstellervorgaben. Zu hoher Reifendruck beeinträchtigt die Verkehrssicherheit.
  10. Früh schalten und immer schön untertourig fahren. Dieses ist ebenfalls eine gute Strategie um effektiv Sprit zu sparen.