Porsche errichtet modernstes Autohaus in Berlin

Porsche errichtet modernstes Porsche-Zentrum in Berlin.

Große Freunde für alle Porschefans und Freunde. Wie der Sportwagenhersteller heute auf seiner Homepage bekannt gab, errichtet der Konzern das modernste Porsche Zentrum in Deutschland direkt in der Hauptstadt. Nach eigenen Angaben spiegelt sich hierin der weltweite Wachstumskurs der Porsche AG wider. Ähnlich der prestigeträchtigen Installationen der großen Softwarehersteller im Silicon Valley, entsteht auf dem Gelände der inzwischen nun dritten Porsche-Zentrale in Berlin eine einzigartige Solaranlage in Form eines riesigen Pylonen. Porsche setzt damit ein Zeichen für die nachhaltige und ressourcenschonende Konzernpolitik.

Nachhaltigkeit steht im symbolischen Zentrum der Investitionen

Das Interessante: Nach der Fertigstellung des Porsche Zentrums steht der über die Solanlage gewonnene Strom der Öffentlichkeit über eine frei zugängliche Ladestation zur Verfügung. Eine Werbeaktion, die den Nachhaltigkeitsgedanken des innovativen Unternehmens wohl kaum präziser transportieren könnte.

Auch das bereits bestehende Zentrum Berlin-Potsdam in Kleinmachnow wird modernisiert und erweitert, um den Kunden in der Hauptstadt noch näher zu sein. Insgesamt investiert Porsche zwölf Millionen Euro in das Gebäude im Technologiepark Berlin Adlershof. Das rund 9.200 Quadratmeter große Areal liegt sehr gut erreichbar direkt an der Stadtautobahn A113 und ist daher für Kunden ohne Umwege zu erreichen.

Nach dem heutigen Spatenstich erwartet man die Eröffnung des Gebäudekomplexes für das Frühjahr 2017 geplant.

(Foto: Porsche // Text auf Grundlage der Pressemitteilung vom 31.08.2015)

Was ist mein Toyota Yaris noch wert?

Wieviel ist mein Toyota Yaris noch wert ?

Das Autoankauf Online Team erhält seit vielen Jahren immer wieder die gleiche, manchmal verzweifelte Frage nach dem Wert von Kundenfahrzeugen. Während die Besitzer von hochpreisigen Fahrzeugen oftmals nie in  die Situation kommen werden, ihr KFZ verkaufen zu müssen, weil sie es nur geleast haben, sind es häufig die Besitzer von besonders alltagstauglichen Familienfahrzeugen wie z.B. dem Toyota Yaris, die auf der Suche nach einem seriösen Wertgutachten sind. Autoankauf Online stellt Ihnen heute einmal vor, wie eine Wertermittlung für Fahrzeuge von Toyota bei uns funktioniert. Bereits in einem vorangegangenen Beitrag haben wir einen wichtigen Aspekt aufgezeigt, der relevant für den Wert und den anschließenden Ankaufspreis eines Fahrzeugs ist. Der Beitrag „Helden des Alltags“ zeigt schon im Titel an, dass die Fahrzeuge von Toyota sehr praktisch für eine breite Zielgruppe und somit am Markt sehr begehrt sind. Dabei wird deutlich, dass eine große  Nachfrage herrscht. Die Nachfrage ist ein Parameter für die Wertermittlung von Gebrauchtfahrzeugen.

  • Nachfrage nach Gebrauchtfahrzeugen von Toyota vom Modell Yaris
    Wie überall in der Wirtschaft bestimmen Angebot und Nachfrage den Wert eines Produktes im jeweiligen Zielmarkt. Bei Gebrauchtwagenfahrzeugen zum Autoankauf ist dieses ganz genauso der Fall. Je mehr Menschen ein bestimmtes Modell, in unserem Beispiel hier einen Toyota Yaris, nachfragen, desto wahrscheinlicher wird es sein, dass der Ankäufer auch beim Verkauf eine gute Gewinnmarge einstreichen kann und der Ankaufswert steigt.
  • Image des Fahrzeugfabrikats
    Natürlich spielt auch das Image des Automobilkonzerns eine kleine Rolle beim Autoankauf. Dies hat vor allem etwas mit dem Ruf bezüglich der Zuverlässigkeit und Langlebigkeit der Fahrzeuge zu tun als weniger mit dem Prestigecharakter. So haben z.B. die Fahrzeuge von Jaguar einen sehr sehr hohen Prestigewert, sie sind aber auch bekannt dafür, bei hohen Laufleistungen und bei höherem Alter etwas unzuverlässig zu werden. Dieser Umstand bzw. dieses „Image“ drückt deswegen den Wert der Fahrzeuge. Die Fahrzeuge aller asiatischen Hersteller, wozu auch Toyota zählt,  sind hingegen bekannt dafür, auch bei hoher Laufleistung und bei hohem Alter zuverlässig zu sein. Dieses hält den Fahrzeugwert hoch.
  • Alter und Laufleistung des Toyota Fahrzeuges
    Selbstverständlich spielen auch Alter und Laufleistung des zu verkaufenden Toyota Yaris eine bedeutsame Rolle für den Wert des Autos. Je länger die Erstzulassung des Yaris zurückliegt und je höher der Kilometerstand ist, desto geringer ist logischerweise sein Ankaufswert. Merkmale wie Ausstattung und Sonderzubehör können zwar marginal auf den Ankaufswert einwirken, sie sind im Vergleich zu diesen harten Fakten aber eher nebensächlich und daher von untergeordneter Bedeutung für den Wert eines gebrauchten Yaris, der verkauft werden soll.
  • Ausstattungsmerkmale und Sonderausstattungen des Yaris
    Wie im vorangegangenen Parameter bereits angesprochen, sind die Ausstattungsmerkmale für die Kaufpreisermittlung beim Toyota Yaris eher unwichtig wenn auch nicht irrelevant. Es kommt letztlich immer darauf an, welche Anschlussverwendung das Fahrzeug erfährt. Für PKW, die für den Export ins europäische Ausland zur Fahrzeugaufbereitung bestimmt sind, können Ausstattungs- und Sonderausstattungsmerkmale sehr wohl einen Unterschied machen. Fahrzeuge, die von den harten Fakten wie Laufleistung und Alter gleichwertig sind, können sich durch eine bessere Ausstattung zum Kauf empfehlen und sind deshalb etwas höherwertiger. In Verkaufssituationen, die ausschließlich den Autoteile-Handel zur Konsequenz haben, spielen Sonderausstattungen nur dann eine Rolle, wenn sie als Ersatzteil zu verkaufen sind.

All das sind Einblicke in eine kleine Auswahl unserer Bewertungskriterien beim Autoankauf von Toyota Yaris Fahrzeugen. Natürlich orientieren wir uns bei der Wertermittlung auch noch an objektiven Kriterien wie Sie z.B. Schwacke regelmäßg ausweist.  Falls Sie Ihren Toyota Yaris zum Höchstpreis verkaufen wollen, kontaktieren Sie uns unverbindlich. Wir liegen häufig über den Preisen, die Schwacke ausweist.

(Foto: Toyota Yaris – Creative Commons bei Wikimedia )

Helden des Alltags: Fahrzeuge von Toyota.

Die Modellpalette von Toyota. Gute Autos zum guten Preis.

Wenn Sie auf offener Straße 100 Leute nach ihrem absoluten Traumauto befragen, dann werden Sie in den meisten Fällen die Namen von irgendwelchen Luxuskarossen  genannt bekommen. Der Traum der meisten Deutschen steht bei den Händlern deutscher Automarken. Mercedes, Porsche oder BMW dürften die Fahrzeuge sein, die der Durchschnittsdeutsche gerne in der Garage stehen hätte. Je nach Altersklasse und Einkommen differenzieren sich dann noch die Modelle aus. Der abgesicherte Rentner träumt wahrscheinlich von der vollausgestattenen E-Klasse, während der Spross der Familie eher auf einen schnellen, jungen und angesagten BMW abfährt.

Der leistungsorientierte kreative Architekt greift hingegen gern einmal zu einem Porschemodell. Und: Keine Frage, natürlich sind die genannten Fahrzeuge allesamt schöne Autos. Die Frage ist nur, ob sie auch wirklich besonders alltagstauglich sind. Wer mit einer schweren E-Klasse die Parkplätze der deutschen Supermärkte bereist, der wird sich im schlechtesten Fall über die Parkrempler ärgern, die den Einkauf schnell zu einem sehr teuren Einkauf machen. Wer mit dem Porsche zum Getränkemarkt fährt, muss entweder sehr bescheiden sein oder Bier und Wasserkästen meiden. Auch für Familien mit kleineren Kindern eignen sich die zum Teil sehr teuren Fahrzeuge nicht, weil schnell etwas zerstört oder verschmutzt ist, was bei den modernen und teuren Interieurpaketen der Hersteller im Luxussegment viele hundert Euro Aufpreis gekostet hatte. Wer Babys oder Kleinkinder transportieren muss, der wird vor allem Fünftürer zu schätzen wissen. Das Anschnallen von Kindern im Porsche Carrera wird dabei schnell schon einmal zur Gedultsprobe.

Wer ein „vernünftiges“ Auto sucht, sollte sich bei Toyota umsehen.

Neben der Zielgruppe derjenigen, die den Luxus lieben, gibt es auch die eher pragmatischen Autokäufer, die zwar auch gern bequem und funktional Auto fahren, aber durchaus auf Ausstattungsmerkmale wie Nappaleder und Echtwurzelholz verzichten können. Für diese Zielgruppe bieten sich ganz hervorragend die Fahrzeuge von Toyota an.

Toyota bietet Autokäufern eine breite Fahrzeugpalette unterschiedlichster Typen. Vom Cityflitzer für die junge Studentin über den Familienkombi bis hin zum modernen SUV liefert Toyota alles, was das Herz von Automobilfreunden begehrt. Selbst Firmenkunden finden die richtigen Fahrzeuge für ihre Flotte. Auch gibt es vom Pickup bis zum Transporter ein ausdifferenziertes Programm je nach individuellem, gewerblichem Bedarf.

Toyota gilt als zuverlässige Marke

Besonders hervorzuheben bei den Autos von Toyota ist die z.T. hervorragende Verarbeitung und die Langlebigkeit der Fahrzeuge. Wir bei Autoankauf Online haben häufiger Fahrzeuge mit hohen Laufleistungen im Ankauf, die sich beim bundesweiten Rücktransport nach wie vor sehr bequem und sicher fahren lassen. Und das bei Tachoständen von weit über 200.000km. Die Qualität der Fahrwerke ist im Vergleich zu Herstellern im gleichen Preissegment hervorragend. Vor allem im Unterschied zu französischen Herstellern spielen die – von einigen liebevoll als Reisschüssel – bezeichneten Fahrzeuge Ihre Stärken aus.

Hybridtechnologie ist bei Toyota schon lange kein Fremdwort mehr

Selbst umweltbewusste Autofahrer kommen im Portfolio von Toyota voll auf ihre Kosten. Der Automobilhersteller zeigt seit Jahren, dass es kein Problem ist, fortschrittliche Hybridfahrzeuge zu einem erschwinglichen Preis anzubieten. Die Palette an Hybridfahrzeugen ist jedenfalls bemerkenswert. Da kommen selbst Audi, Mercedes und Co. nicht dran.

Toyota ist ein Allroundhersteller.

Zusammenfassend kann man sagen, dass sich die Fahrzeuge von Toyota absolut hervorragend für den Alltag eigenen. Sie sind vom Preis-Leistungsverhältnis auf einem sehr guten Niveau angesiedelt, für Familien geeignet und auch in der Langzeitbetrachtung absolut zuverlässig. Familien und Autokäufer, die Gefallen an funktionalen und pragmatischen Lösungen haben, sollten auf jedenfall einmal beim Toyota Händler Ihres Vertrauens vorbeischauen.

Foto: Screenshoot der aktuellen Modellpallette auf der Homepage des Unternehmens

Der Caravan Salon 2016 in Düsseldorf startet am 29.8.2015

Caravan-Salon-Duesseldorf

Liebe Leser von Autoankauf-Online, der Herbst naht und mit ihm bereitet sich die Reisemobilbranche auf das wohl verkaufsstärkste Messeevent des Jahres vor. Der Düsseldorfer CARAVAN SALON 2015 startet vom 29 August bis zum 6.September  und wird von Ausstellern, wie von Campingbegeisterten lang erwartet. In diesem Jahr finden sich wieder rund 600 Austeller ein, die den Messebesuchern das Neueste vom Neusten präsentieren, was die Wohnmobilwelt im kommenden Jahr 2016 so zu bieten hat. Laut Presseinformationen haben die Besucher knapp 2000 Innovationen zu erwarten. Ausgestellt werden über 130 Marken, was für eine Messe dieser Art nicht nur beachtlich ist, sondern die Ausstellung zu einer der größten Branchenmesse der Welt werden lässt. Darüber hinaus gibt es ganzheitliche Einblicke in die Neuigkeiten aus den  Bereichen Camping Zubehör, Zelte, Mobilheime und für Reisemobile relevante Reiseziele. Damit erstreckt sich der CARAVAN SALON in Düsseldorf auf rund 195000 qm,  auf insgesamt elf Hallen. Ein Besuch in Düsseldorf lohnt daher allemal, wird er beim intensiven Stöbern sicherlich tagesfüllend.

„Die Urlaubsform Caravaning erfreut sich weiter großer Beliebtheit und die Aussteller präsentieren auch in diesem Jahr jede Menge Highlights und viele Weltneuheiten“,

sagt Messedirector Stefan Koschke.

Konstante Eintrittspreise beim Caravan Salon 2015 in Düsseldorf

Der CARAVAN SALON DÜSSELDORF  ist von Samstag den 29. August, bis Sonntag den 6. September 2015 immer von 10.00-18.00Uhr geöffnet. Geladenes Fachpublikum und Pressevertreter haben schon am Freitag den 28. August Zugang. Die Tageskarte kostet für Erwachsene 14€ für Schüler und Studenten nur 10 €. Eine weitere Vergünstigung erhalten CARAVAN SALON Club-Mitglieder, die für den Eintritt zur Messe auch nur 10 Euro bezahlen müssen, Kinder erhalten Eintritt mit einem Ticket für 6 €. Die Online-Tickets, haben eine Gültigkeit von zwei Tagen pro eingetragener Person. Ebenfalls wieder positiv in diesem Jahr anzumerken ist die Möglichkeit, mit öffentlichen Verkehrsmitteln zur Messe zu reisen. So beinhaltet die Eintrittskarte wieder den Fahrschein für die kostenlose Hin- und Rückfahrt zum Messegelände innerhalb des Verkehrsverbundes Rhein-Ruhr am Tag des Messebesuches.

Enormer Wachstumskurs der Messe erfordert neue Halleneinteilung

Der enorme Wachstumskurs der Messe für Wohnmobile, Wohnwagen und Campingzubehör führt in diesem Jahr sogar zu einer neuen Aufteilung der Hallen. Die Fahrzeugtypen „Kastenwagen“ und „Vans“ verzeichnen bereits seit einigen Jahren enorme Wachstumsraten. Die Fahrzeuge der Kompaktklasse sind bei einer breiten Zielguppe begehrt und beliebt, weil sie auch im alltäglichen Stadtverkehr nutzbar sind. Um dem dadurch gestiegenen Platzbedarf der Herstelle zu entsprechen, werden die Kastenwagen & Vans zu einem Teil in die Halle 15 Einzug erhalten und zu einem Teil auch wie in den vergangenen Jahren in der Halle 12 ausgestellt. Halle 13 beherbergt wie gewohnt industrielle Zulieferer und in den Hallen 9 – 12 sowie 14, 16 und 17 sind Caravans und Reisemobile eingezogen. Der Zubehör-Bereich mit den Produktkategorien Zelte, Zeltcaravans, Campingausrüstungen, Outdoorprodukte und Freizeitartikel finden Sie in diesem Jahr in Halle 5, das Segment „Reisen“ mit Camping- und Wohnmobilstellplätzen sowie Reisezielen ist in der Halle 7 zu finden.

Gerade Campingbegeisterte Besucher, die den Entschluss gefasst haben, ihr Wohnmobil in naher Zukunft zu verkaufen, besuchen die Wohnmobil Messe, um sich einen Überblick über das zunehmend unübersichtlich werdende Marktsegment zu holen und Preise der Hersteller einzuholen. Wer direkt kaufentschlossen auf die Messe fährt, hat sogar häufig das Glück, besondere Messepreise mit den Wohnmobilverkäufern zu verhandeln. Ganz besonders die Markenhersteller sind häufig dazu bereit einen ordentlichen Rabatt auszugeben, wenn Sie sie deutlich auf die ebenfalls zunehmend starke Konkurrenz im Bereich der nicht ganz so starken Marken verweisen. Die Masche „Andere Hersteller haben auch schöne Wohnmobile im Angebot“ zieht vor allem an den letzten Messetagen, an denen die Verkäufer schon etwas müde geworden sind und sich nicht mehr auf lange Preisverhandlungen einstellen möchten.

Das Team von Autoankauf Düsseldorf wird sehr wahrscheinlich für Sie auch vor Ort sein und ein paar tolle Fotos mitbringen. Lassen Sie sich überraschen.

Opels langer Abschied vom schlechten Image

Der Opel Manta ist für viele das einzige Kultobjekt.

Was lange währt, wird endlich gut? Zumindest könnte man das bei der aktuellen Modellpalette des Automobilherstellers Opel meinen. Das Design, die bestellbaren Ausstattungsmerkmale und die Anmutung der Fahrzeuge steht – zumindest aktuell – im diametralen Kontrast zum althergebrachten Opel-Image, wie man es noch aus den letzten 10 Jahren her kennt.

Mit Modellen wie dem neuen Opel Adam, treffen die Rüsselsheimer genau das Herz einer großen und jungen Zielgruppe, was sicherlich für deutlich bessere Umsatzzahlen sorgen dürfte, als noch Anfang der Jahrtausendwende. Da kriselte es nämlich heftig. So heftig, dass das Unternehmen zumindest aus markenkommunikativer Sicht als Imageträger beinahe von der Bildfläche verschwand. Heftige Qualitätsmängel und ein zunehmendes „Proll“-Klientel ließen den Neukauf, egal ob Astra, Vectra oder Corsa für alle Autofahrer, die etwas auf sich hielten, unattraktiv erscheinen.

So, wie der Jungspund mit heruntergelassenen Scheiben und dröhnendem Bass, wollten die Mittelstandskunden zunehmend weniger rüberkommen. Die Abwendung dieser so wichtigen Kundengruppe bedeutete für Opel letztlich beinahe den Todesstoß. Und trotz – vom Konzept her – eigentlich guter Fahrzeuge, wie etwa dem Sportwagen Opel Calibra, orientierten sich die Kunden aufgrund des schlechten Images um und entschieden sich häufig für den etwas markanteren Ford Probe, der so ziemlich zeitgleich produziert wurde. Die Gebrauchtwagen beider Fahrzeuge sind heute sowohl im Verkauf als auch im Autoankauf kaum noch von nennenswertem Wert.

Der Opel Manta war noch Kult, alles danach war eine Beleidigung für die meisten Automobil Ästheten. Dabei ist er beim Autoankauf gern gesehen.
Je länger man zurückdenkt, desto weniger Automobile von Opel fallen einem ein, die echte Automobilkenner auch entlang ihrer emotionalen Ausstrahlung wertschätzen. Auch der Frontera, der als alltagstauglicher Geländewagen angepriesen wurde, konnte diesen Anspruch nicht erfüllen. Ein einziges Modell macht da eine Ausnahme: Und zwar das prolligste Modell von allen Opelmodellen. Aller Zeiten wohlgemerkt. Der kultige Opel Manta! Nicht zuletzt wegen dem Film MANTA, MANTA, mit dem Till Schweiger seinen Kinodurchbruch feierte, wurde der Wagen zum Kultobjekt. Manta Witze über die Dummheit der Manta-Fahrer füllten die Witz-Spalten der Unterhaltungsblätter der 90iger Jahre. All das hat letztlich zumindest für die Marke bis heute Bestand. Ein gut erhaltener hinterradgetriebener Opel Manta mit Originalteilen und als Zugabe mit dem obligatorischen Fuchsschwanz, kostet auch heute im Autoankauf noch verhältnismäßig viel Geld. Zu Recht, denn im Vergleich zu einem Corsa, den es gefühlt Milliardenfach auf der Straße zu sehen gibt, ist der kultige Manta selten geworden.

„Umparken im Kopf?“ – Kann Opels Werbekampagne die Marke Opel neu positionieren?

Wie weiter oben bereits angesprochen, sind die aktuellen Opelmodelle nicht mit den Fahrzeugen des vergangenen Jahrzehnts zu vergleichen. Die aktuellen Modelle weisen eine wirklich hochwertige Verarbeitung auf und sind auch im Bereich des modernen Fahrzeugentertainments gut aufgestellt. Noch immer werden die Fahrzeugformen nicht jedem zusagen, aber die Ingenieure und Designer haben schon viel richtig gemacht, vergleicht man die Modelle mit der Design-Folklore aus den 1990iger Jahren. Die neueste Werbekampagne spricht genau diesen Umstand an und fordert die Verbrauchen ganz offensiv dazu auf, im Zusammenhang mit der Marke Opel ein „Umparken im Kopf“ zuzulassen. „Umparken“ soll dabei heißen, von den alten Vorurteilen (Zugegebenermaßen muss man sagen: nicht alles waren Vorurteile) Abstand zu nehmen und sich der Marke neu zu öffnen. Wie angemerkt, kann das mit den neuen Modellen gut funktionieren. Doch während die Hürde der einst schlechten Verarbeitung genommen scheint, dämmert am Horizont schon fast das nächste Problem. Natürlich steigen mit einer besseren d.h. höherwertigen Verarbeitung auch die Preise für die aktuellen Fahrzeuge der Rüsselsheimer. Es wäre also wirklich wünschenswert, wenn die Kundschaft das Umparken im Kopf tatsächlich zeitnah vornehmen würde. Die Konkurrenz mit dem gewohnt besseren Image, etwa Volkswagen ist schließlich nicht nur preislich, sondern auch physisch oftmals nur eine Hausnummer weiter. Zu gönnen wäre es dem Automobilkonzern, denn die bisher geleistete Arbeit ist anerkennenswert.

Foto: „Opel manta“ von Kierant – Eigenes Werk. Lizenziert unter CC BY 3.0 über Wikimedia Commons.

Smartcars sind angreifbar und potentiell brandgefährlich

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Die Vorstellung mutet an wie aus einem Hollywoodfilm: Ein reicher, einflussreicher Geschäftsmann fährt in seiner vollausgestatteten Oberklasse-Limousine auf der Autobahn. Währenddessen führt er über die Freisprecheinrichtung seines modernen volldigitalen Comand-Systems ein Telefongespräch mit seiner Frau. Er informiert sie genau über seinen Standort und seine Ankunftszeit zum gemeinsamen Abendessen.

All das ist heute bereits Alltag. Doch plötzlich stockt seine Stimme. Seine Bremsen scheinen nicht mehr auf seine Befehle zu reagieren und die schwere Limousine beschleunigt selbsttätig auf eine enge Kurve zu, die in dieser Geschwindigkeit undenkbar passiert werden kann. Auf dem Display steht, kurz bevor der Wagen aus der Kurve ausbricht die Nachricht: „Leb wohl! Kapitalist!“. Die Limousine zerschellt an einem Baum, der Fahrer stirbt ohne jede Chance. Ein ferngesteuerter Mord, der schwierig sein wird aufzuklären. Letztlich sieht ja alles nach einem Selbstmord aus. So etwas ist heute gewiss noch nicht Alltag, wohl aber bereits vorstellbar.

Wo Vernetzung ist, besteht auch die Gefahr eines Cyberangriffs

Die Comandsysteme der modernen Oberklassefahrzeuge, etwa von Mercedes, BMW oder auch Porsche, verfügen im Kern über Computersysteme, die potenziell von außen, das heißt über Mobilfunknetze angreifbar sein könnten. Zwar widersprechen die Hersteller noch vehement mit dem Argument, dass die Fahrsysteme und Fahrassistenzsysteme getrennt von den Kommunikationssystemen der Autos funktionieren, doch sobald aber Aspekte der Fernwartung und Telematik im Automobilbereich auf die Agenda treten, wird vermutlich auch diese Schutzbastion fallen.

BMW und Apple kooperieren bereits heute

Weil im Silikon Valley bereits heute der Traum vom selbstfahrenden Auto geträumt wird, ist es nur folgelogisch, dass sich die Managementebenen strategisch einander annähern. Erst kürzlich berichtete die Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung über ein Zusammentreffen zwischen Tim Cook und dem BMW Vorstandsvorsitzenden Harald Krüger. Kritischen Nachfragen, inwieweit das erste Auto aus dem Silikon Valley bald Realität werden könnte, wich Krüger im Interview etwas aus. Seiner Auffassung nach sei es nicht so leicht möglich, für die Technologiegiganten das Wissen der Automobilindustrie so einfach zu adaptieren.

Es sei leichter in Kooperationen das Beste füreinander herauszuholen, als gegeneinander zu arbeiten. Auf genauere Nachfrage berichtete Krüger dann davon, dass man mit Tim Cook nur besprochen habe, inwieweit man noch Verbesserungen bei der Vernetzung der BMW Board-Kommunikation mit Appleprodukten vornehmen könnte. Um eine Zusammenarbeit im Automobilbau (Karrosserie z.B.) sei es explizit nicht gegangen.

In den Staaten: Vollzugriff auf die Systeme eines Jeeps

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Wie auch immer, die Ereignisse werfen bereits jetzt ihre Schatten voraus. Erst kürzlich war zu lesen, dass es Hackern gelungen ist, Zugriff auf die Bordsysteme eines Jeeps zu erhalten. Die Hacker hatten es geschafft, ein Script zu entwickeln, dass es ihnen erlaubte, Zugriff auf die Scheibenwischer, die Bremsen und sogar die Klimaanlage zu erhalten. Ein Albtraum, der dem oben beschriebenen Horrorszenario ziemlich nahe kommt. Rund 1,4 Millionen Fahrzeuge des Fiat-Chrysler Konzerns erhalten schnellstmöglich ein Update des Entertainmentsystems, so soll die eklatante Sicherheitslücke geschlossen werden. Das Chrysler-Update soll dabei per USB-Stick in die Fahrzeuge eingespielt werden.

Die betroffenen Modelle sind:

  •  Jeep Cherokee
    (beliebter Import Gebraucht-Geländewagen)
  • Dodge Challenger
  • Dodge Charger
  • Dodge Viper
  • Dodge Durango
  • Dodge Ram
  • Dodge Viper
  • Chrysler 200
  • Chrysler 300

Der Vorfall ereignete sich zwar in Amerika und Fiat-Chrysler teilt mit, dass europäische Fahrzeuge von dem Hack nicht betroffen seien. Die Wahrscheinlichkeit, dass auch hier in Deutschland – vor allem mit Blick auf das Freihandelsabkommen TTIP – ein solcher Angriff erfolgreich ausgeführt werden kann ist sehr wahrscheinlich. Es bleibt abzuwarten, wie lange es noch dauert, bis wir den ersten Virenscanner auf unser Auto herunterladen. Sicher sind wir dann immer noch nicht, denn Sie wissen ja, was er uns auf dem PC bringt. Totale Sicherheit gab es nie, aber die Zeiten deuten an, dass nun auch die relative Sicherheit, die durch analoge Mechanik gegeben war, verschwindet.

[ Fotos: Creative Commons by Abdullah AlBargan ]

LKW-Streit: Gigaliner zwingen Speditionen zu Neuanschaffungen.

LKW Ankauf in Zeiten von Gigalinern wird zunehmend schwieriger

Wenn Politik direkten Einfluss auf die Wirtschaft nimmt, ist das selten ein Vorteil. Vor allem bei langwierigen Genehmigungsverfahren wie sie bei Änderungen im Verkehrsrecht die Regel sind gibt es Konsequenzen für die direkt darin involvierten Unternehmen. Im Bereich des Verkehrs, sind es vor allem Speditionen, die die Leidtragenden bei derartigen Änderungen sind. Häufig müssen binnen weniger Wochen Veränderungen umgesetzt werden, die nicht nur kostenintensiv sind, sondern bezogen auf die gesamte Flotte kleine Speditionen schnell überfordern können. Gesetzesänderungen bei den Lenkzeiten z.B. erfordern einiges an organisatorischem Geschick, um die LKW’s dabei ohne Verzug am Rollen zu halten. Stehende Lkw Flotten kosten bekanntlich nur Geld.

Gigaliner oder nicht? MEGA-Lastkraftwagen verdrängen alte LKW und die Schiene. Oder doch nicht?

In erster Linie schaffen die politischen Diskussionen um die Gigaliner Planungsunsicherheit. Die Spediteure im Land fragen sich, ob die bewährten Gebraucht-LKW, die zwar schon einige Kilometer auf der Uhr haben, aber technisch noch in Schuss sind an einen LKW Ankauf gegeben werden müssen, um frisches Kapital für den Kauf eines einen der neuen Gigaliner Modelle an den Start zu bringen oder nicht. Zwar gibt die Politik vorsichtig Antworten auf die meisten Fragen und erteilt nach und nach Zulassungen für die Mega-LKW‘s, richtig klar, wie die Zukunft dieser Lastkraftfahrzeuge aussieht, ist aber noch nichts. Schließlich muss noch geprüft werden, wie die LKW’s mit deutlicher Überlänge auf der Straße zurechtkommen.

Die einen sehen die bundesdeutschen Autobahnen in Gefahr, die anderen sehen in den neuartigen LKW’s eine ökologische Innovation. Dabei sind allein die technischen Daten beeindruckend. Die normale Länge von LKW’s lässt sich leicht merken. Der bereits seit den früher 90’ziger Jahren bekannt gewordene, nicht ganz ernst gemeinte Spruch „Damen aufgepasst, meiner ist 18 Meter lang“, gibt ziemlich präzise an, wie lang ein traditioneller LKW ist. Ziemlich genau 18,75 Meter. Gemeint ist hier ein LKW-Gespann mit Anhänger. Nun erst kürzlich, nämlich im Juli, erteilte NRW- Minister Groschek die Verkehrserlaubnis für die kleineren Gigaliner-LKW. Diese haben immerhin bereits ohne Anhänger eine Größe von 17,8 Meter. Die letztmögliche Version hat die unglaubliche Größe von 25,25 Meter.

Gewichtsgrenze der Gigaliner-LKW’s ist die gleiche wie bei herkömmlichen Lkw‘s

Das Interessante daran: Die Gewichtsgrenze ist die Gleiche wie bei herkömmlichen LKW’s, sie verteilen das Gewicht daher besser über die Achsen und sind so schonender etwa für Brückenkonstruktionen oder ähnliche Verkehrsinfrastrukturen. Wie angemerkt, sehen das aber nicht alle Akteure so und ein heftiger Streit über die Zulassungen entbrennt. Auch Interessensgemeinschaften, die sich verstärkt für den Fernverkehr auf der Schiene aussprechen, sind gegen die Gigaliner. Sie sehen vor allem Konkurrenz in den günstigeren Transportkosten auf der Straße. Die Ökovertreter sehen in den LKW’s, die ja offenkundig mehr Stauraum bieten, durchaus ökologische Vorteile. Und die Spediteure? Die stehen „auf dem Schlauch“ tragen Sie doch letztlich das finanziell nicht ganz unerhebliche Risiko, ob sie sich beim nächsten LKW Ankauf für einen traditionellen LKW entscheiden oder einen dieser neuen Gigaliner.

[Foto Creative Commons: by M. Zaikina on Flickr]

Leichte Delle! Bagatelle? Fahrerflucht?

Parkplatzrempler erfordern ebenso einen Polizeieinsatz, wie größere Verkehrsunfälle

Liebe Autoankauf Online Leser, gehen Sie einmal in sich. Stellen Sie sich vor, Sie haben sich soeben Ihren Traumwagen gekauft und mit stolzer Brust soeben aus dem Autohaus gefahren. Würden Sie das neue Schmuckstück auf vier Rädern ohne Bedenken in der erste Parkreihe des Supermarktes parken? Falls Sie bei dem Gedanken daran jetzt ein ungutes Gefühl verspüren, ist dies nicht ganz unbegründet. In den Verkehrsunfallstatistiken der letzten Jahre fallen sogenannte „Parkplatz-Rempler“ oder auch Bagatell-Unfälle stark ins Auge, weil sie den Löwenanteil der Statistiken ausmachen. Und Sie müssen nicht gut im Unterrichtsfach Statistik gewesen sein, um erschließen zu können, wo die Wahrscheinlichkeit am höchsten ist, einen solchen Park-Rempler zu erleiden oder selbst zu verursachen.

Supermarkt Parkplätze werden schnell zur Unfallfalle

Der „Hort des Unglücks“ also Gefahrenquelle Nr. 1 für Bagatell-Autounfälle sind Parkplätze von großen Supermärkten. Die Menschen dort, vor allem am Wochenende sind genervt von den langen Schlangen n den Kassen und entsprechend in Hektik. Schäden an Fahrzeugen sind dabei schnell passiert. Selbst ganz ohne Auto. Eine Sekunde nicht aufgepasst und ist der Einkaufswagen rollt in die Tür eines parkenden Fahrzeuges. Auch ein Klassiker: Die Autos Parken eng und Tür an Tür, sodass Sie Probleme haben, in das eigene Fahrzeug zu gelangen. Beim Einsteigen rutscht also die Kante Ihrer Fahrertür in die Seite des nebenstehenden Autos. Unter diesen Gesichtspunkten herrscht auf bundesdeutschen Parkplätzen buchstäblich „Krieg“.

Senioren sind häufig Verursacher von Verkehrsunfällen im niedrigen Geschwindigkeitsbereich.

Vor allem ältere Menschen verursachen Unfälle im Geschwindigkeitsbereich unter 10 km. Das korrekte Einparken und das Ausparken aus den oft sehr eng geschnittenen Parkboxen wird mit zunehmenden Alter aufgrund zunehmender Bewegungseinschränkungen immer komplizierter.  Oft bemerken die Herrschaften nicht einmal, dass sie mit ihrer Stoßstange den Kotflügel eines anderen Fahrzeuges beschädigt haben. Unwissenheit schützt aber auch beim Parkplatz-Remplern nicht vor empfindlichen Strafen. Leider bleiben diese ärgerlichen Beschädigungen häufig unbestraft, da hier die Fahrerfluchtquote am höchsten ist.

Fahrerflucht ist eine Straftat auch beim kleinsten Kratzer

Wenn sich Personen nach einem Rempler auf dem Parkplatz vom Unfallort entfernen erfüllt dies unmissverständlich einen Straftatbestand. Der Gesetzgeber hält dies folgendermaßen in § 142 StGB fest:

(1) Ein Unfallbeteiligter, der sich nach einem Unfall im Straßenverkehr vom Unfallort entfernt, bevor er
1. zugunsten der anderen Unfallbeteiligten und der Geschädigten die Feststellung seiner Person, seines Fahrzeugs und der Art seiner Beteiligung durch seine Anwesenheit und durch die Angabe, daß er an dem Unfall beteiligt ist, ermöglicht hat oder
2. eine nach den Umständen angemessene Zeit gewartet hat, ohne daß jemand bereit war, die Feststellungen zu treffen, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.

 

Dabei hilft es nicht, wenn Sie aufgrund von Eile oder einem wichtigen Termin nur einen Zettel oder etwa Ihre Visitenkarte unter den Scheibenwischer klemmen. Verkehrsrechtsanwälte warnen geradezu vor diesem Verfahren. Am sichersten und sehr wahrscheinlich auch am Günstigsten für Sie ist es, wenn Sie direkt nach Bemerken des Unfalls die Polizei rufen. Dieses schützt Sie auch davor, dass man Ihnen später Unfallschäden zur Last legt, die gar nicht von Ihnen stammen.

Sichern Sie sich also gut ab! Idealerweise gehen Sie folgendermaßen vor:

  • Warten Sie am Umfallort (mindestens 30 min) und versuchen Sie den Besitzer ausfindig zu machen. (Etwa über ein Ausruf im Supermarkt)
  • Melden Sie den Unfall Referenzpunkten der Umgebung. Tankstellen, Taxistände oder die Information im Superpark auf dessen Parkplatz Sie sich befinden. So haben Sie später Zeugen, die bestätigen, dass Sie sich NICHT einfach vom Unfallort entfernt haben.
  • Ist nach längerer Zeit niemand aufgetaucht, hinterlassen Sie Ihre Kontaktdaten gut sichtbar am Fahrzeug.
  • Rufen Sie Polizei und melden Sie, dass Sie ein Fahrzeug des ruhenden Verkehrs beschädigt haben.

So dürften Sie zumindest was das Strafgesetzbuch angeht auf der sicheren Seite sein. Bitte beachten Sie aber, dass Autoankauf Online keine Rechtsberatung vornimmt und auch nicht vornehmen darf. Zu rechtlich verbindlichen Informationen befragen Sie bitte den Rechtsanwalt Ihres Vetrauens.

Tacho-Manipulation: Illegaler Werterhalt per Mausklick.

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Die zunehmende Digitalisierung bringt auch in der Automobilindustrie Schattenseiten mit sich. Während es zu analogen Zeiten noch weitgehend notwendig war, komplette Tachoeinheiten auszubauen bzw. zu ersetzen, ist es heutzutage mit Hilfe sogenannter Manipulationsgeräte geradezu kinderleicht möglich, den Kilometerstand in Fahrzeugen beliebig zu justieren. Auch wenn man dies vermuten könnte, wird die Tacho-Manipulation längst nicht mehr nur in dunklen Hinterhöfen krimineller Autoschieber vorgenommen, sondern ist zu einem florierenden Geschäft der Schattenwirtschaft geworden. Wer seinen Tachostand rechtswidrig manipulieren will, der wird nach kurzer Suche auf den einschlägigen Internetseiten Anbieter finden, die das Vorhaben gegen Geld umsetzen.

Das Tacho zurückstellen ist eine inflationäre Dienstleistung geworden

Wie so häufig in Deutschland, ist die Rechtslage zumindest verwirrend. Zwar wird die Tachomanipulation in Deutschland durch den Gesetzgeber empfindlich bestraft, der Besitz und die Softwareentwicklung der dazu notwendigen Geräte ist aber ausdrücklich erlaubt. Es wundert daher kaum, dass die Fallzahlen enorm zunehmen und immer mehr kriminelle Anbieter versuchen auf dem Markt „den schnellen Euro“ zu machen. Schneller Euro ist dabei aber relativ. Schließlich entwertet sich auch diese Dienstleistung mit der zunehmenden Anzahl der Dienstleister. Nach Angaben der Polizei ist eine Tachomanipulation aktuell – je nach Bundesland – von 35 -75 Euro zu haben. Zwar ist ein Tacho, mit der richtigen Software, binnen Sekunden manipuliert, von überschwänglichem Reichtum können die Anbieter aber nur noch träumen.

Konsequent durchgedacht kann letztlich von einem prekären Geschäftsmodell gesprochen werden. Der geringe Gewinn steht in keinem Verhältnis zur Strafe, die zu erwarten ist, wenn man als „Tachohacker“ enttarnt wird. Das bundesdeutsche Straßenverkehrsgesetz (StVG) regelt die Tachomanipulation, oder im Rechtsdeutsch:  den „[…] Missbrauch von Wegstreckenzählern“ über den Paragraphen 22 b. Wer dort einmal reinschaut, entdeckt schnell, dass es sich so richtig nicht lohnt. Hohe Geldstrafen und sogar bis zu einem Jahr Haftstrafe können die Folge unerlaubter Tacho-Anpassung  sein.

Scheinwertsteigerung beim Gebrauchtwagenverkauf und Leasingbetrug

Die an sich recht günstige Dienstleistung kann für die Auftraggeber aber in aller Regel sehr viel Geld sparen. So können gut erhaltene Gebrauchtwagen mit dem entsprechenden Tachotuning schon einmal zwei bis dreitausend Euro mehr einbringen. Der Tachobetrug ist dabei von Autoankäufern eigentlich nicht zu erkennen. Autoankauf von Gebrauchtwagen wir dann, vor allem privat, zu einem Glückspiel. Aber auch die großen Leasinggesellschaften und Automobilhersteller werden Opfer dieser Form von Kriminalität.

Wer sich die Vertragsstrafe im Leasingvertrag wegen hoher Laufleistung sparen will, nimmt einfach eine Tachojustierung vor der Rückgabe vor und ist – sollte das Fahrzeug ansonsten keine Mängel aufweisen – fein raus. Ein solcher Betrug richtet, bezogen auf das gesamte Bundesgebiet, einen Milliardenschaden an.

Zwar entsteht den Leasinggebern auf den ersten Blick kaum materieller Schaden, doch wird bei genauerem Hinsehen schnell klar, welche Gefahren eine solche Manipulation birgt. Wer ein Auto mit 89.000 km ausweist, das tatsächlich bereits 120.000km gelaufen ist, verpasst in der Vertragswerkstatt wichtige Serviceintervalle wie Ölwechsel, Zahnriemenkontrollen und sonstige der Motorengesundheit dienliche Pflegearbeiten. Bleiben diese aus und geht in dieser Folge etwas kaputt, müssen die Hersteller oft noch im Rahmen der Garantiepflicht eine Schadensbeseitigung vornehmen. Der Betrug nimmt seinen Lauf und der entstehende Schaden wird so sehr deutlich. Die Polizeibehörden gehen davon aus, dass ca. bei jedem dritten (!) verkauften Gebrauchtfahrzeug eine Tachomanipulation vorgenommen wurde. um sich eine Wertsteigerung zu erschleichen.

Wie kann sich ein Privatkäufer vor Tachomanipulation schützen?

Die Antwort auf die Frage, wie man sich vor Tachomanipulation schützen kann, ist recht simpel zu beantworten: 100%igen Schutz gibt es nicht. Der Betrug ist am Fahrzeug selbst eigentlich nicht nachzuweisen. Wichtig ist es daher vor dem Autoankauf die Fahrzeugpapiere zu verlangen. Durch ein ausführliches Dokumentenstudium, das sie am besten ganz in Ruhe zuhause vornehmen, lassen sich am besten Unstimmigkeiten ausfindig machen. Kontrollieren Sie Rechnungen und Prüfbescheinigungen immer mit Blick auf die dort angegebene Laufleistung. Bei einem Gebrauchtwagenankauf mit hoher Laufleistung ist es sehr wahrscheinlich, dass das Fahrzeug schon einmal nachlackiert worden ist. Sollte es sich dabei um einen Versicherungsschaden gehandelt haben, wird in der Regel in den Rechnungspapieren eine Laufleistung ausgewiesen. Zusammen mit dem Datum können sie dann zum Zeitpunkt des Autoankaufs selbst leicht erschließen, ob die angegebene Laufleistung plausibel erscheint oder nicht. Ein Blick dieser Art lohnt übrigens auch beim Gebrauchtwagenkauf im Autohaus. Zwar ist es hier unwahrscheinlicher, dass auf diesem Niveau betrogen wird, aber gerade auch dort gilt: Die Zeiten werden härter, der Wettbewerb auch.

Stau vermeiden: Wie Sie mit Rundfunkdiensten und dem mobilen Internet die größten Staufallen umfahren.

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Aktuelle Stausituationen lassen sich vor der Fahrt oder mit dem Smartphone von unterwegs aus einfach abfragen. Das Bild oben zeigt einen Screenshot des Angebotes vom WDR.

Berufspendler, die Tag für Tag die immer gleiche Strecke zum festen Arbeitsplatz fahren, kennen in kurzer Zeit die Strecke und die Wegzeiten in- und auswendig. Die Rushhour zum Dienstbeginn ist schnell enttarnt und kann langfristig gut ausgeplant werden. Oft lohnt es sich daher sogar eine Stunde länger im Büro zu bleiben, um letztlich trotzdem früher zuhause zu sein.

Ziel muss es sein, den Stau aktiv zu umfahren. Rundfunkmedien und das Internet leisten gute Dienste, um nicht stundenlang im Stau stehen zu müssen.

Google Maps App auf dem iPad mit grafischer Stufendarstellung (grün, gelb, rot) aktueller Verkehrsbehinderungen. Komplizierter ist es, wenn Sie beruflich z.B. im Außendienst unterwegs sind. Unbekannte Wegstrecken machen eine Planung relativ schwierig. Dennoch ist sie nicht unmöglich. Die Radiostationen in Deutschland und auch den Beneluxländern bieten mit ihren meist halbstündlichen Verkehrsfunkmeldungen gute Informationen, um längere Staufallen, etwa Totalsperrungen rechtzeitig zu erkennen und zu umfahren. Auch das Internet, das heutzutage auf dem Smartphone jederzeit in der Hosentasche dabei ist, hilft dabei längere Staus zu vermeiden. Eine sehr attraktive, einfache und zudem noch kostenlose Lösung bietet Google mit seiner App Google Maps. Sobald Sie hier Ihre Route eintragen, überprüft der Dienst über das Internet die Wegstrecke. Da es das Ziel von Google ist, Ihnen nach Möglichkeit die präziseste Fahrtzeit anzuzeigen, prüft der Dienst auch aktuelle Verkehrsbehinderungen auf der Strecke und zeigt sie grafisch an. Hierdurch erhalten Sie nicht nur eine „abstrakte Information“ nach dem Schema: „Auf der A40 zwischen der Abfahrt Wattenscheid West und Gelsenkirchen Süd ist die Fahrbahn für ca. 1 Std gesperrt“, sondern Sie können einfach ablesen, wo genau sich die Verkehrsstörung befindet und wie weit Sie noch davon entfernt sind.

Gerade für Menschen, die beruflich viel unterwegs sind, bietet sich diese Möglichkeit der Verkehrsrecherche mehr als an. Die Google App funktioniert sowohl auf iOS Geräten, wie etwa dem Iphone oder noch komfortabler auf dem Ipad. Mit dem entsprechenden Halterungskit im Auto verwandeln Sie Ihr Cockpit damit relativ kostengünstig in eine funktionierende Verkehrszentrale, die sie vor allzu vielen Überraschungen schützt.

Vorsicht vor hohen Mobilfunkgebühren im Ausland

Bei Fahrten ins europäische Ausland sollten Sie aber vorsichtig sein. Sowohl das Aufrufen einer verkehrsrelevanten Informationsseite, als auch der durch die App generierte Datenverkehr (Traffic) kann in ausländischen Mobilfunk-Fremdnetzen, durch die anfallenden Roaminggebühren, schnell sehr teuer werden. Hier bietet es sich dann an, für die Zeit des Urlaubs, einen entsprechenden Auslandstarif mit Ihrem Mobilfunk Anbieter zu verhandeln.

Informationen fest verbauter Navigationssystems zusätzlich absichern

Moderne, festverbaute Navigationssysteme bieten über die Dienste RDS/TCM zwar ebenfalls relativ aktuelle Verkehrsinformationen, doch schlagen die Geräte nicht selten abenteuerliche Alternativrouten vor. Schuld daran sind häufig veraltete, digitale Karten, was wiederum an den z.T. horrenden Gebühren für ein Herstellerupdate liegt. Die mobilen Lösungen sind aufgrund ihrer Internetanbindung stets aktuell und je nach Handy- oder Tabletttyp äußerst präzise. Verkerhsrouten sollten Sie daher fals möglich mit diesen digitalen Addons absichern, um keine Verzögerungen auf dem Weg zu Ihrem Ziel hinnehmen zu müssen.

Das sollten Sie beachten, um möglichst dem Stau zu entkommen:

  • Planen Sie Ihren Fahrtweg über digitale Kartendienste (etwa Google Maps) und überprüfen sie ihn vor Fahrtantritt auf eventuelle Verkehrsbehinderungen (z.B. Baustellen).
  • Lassen Sie an Ihrem Radio den Dienst RDS / TCM eingeschaltet, damit Sie auch unterwegs stets über die aktuelle Verkehrslage auf ihrem Weg informiert sind.

Sichern Sie die Informationen zusätzlich über digitale Verkehrsapps, wie etwa Google Maps. Die digitalen Helfer visualisieren die Verkehrsbehinderungen und schaffen zusätzlich Orientierung.